[Wie? geht es heut denn wieder an?] Anno 1649. 8. Jan. Wie? geht es heut denn wieder an? Mein, lasset mich zufrieden, ... ... Wildpret vnd Pasteyten. Habt ihr denn dessen Gram vnd Pein, Die Warheit auch zu sagen, ...
[Wie kann man denn ein Weib verstoßen?] Wie kann man denn ein Weib verstoßen? Ein Weib ist doch ... ... sie ganz zerdrückt, Sie lag in Scherben wie zerstückt. Wie was man nicht mehr leimen kann, ...
Auf das Absterben eines Kindes Wie aber, werden denn auch Knospen abgebrochen? Des Todes Allmanach zehlt ... ... Kindes Wohl Vergnügen nur gebiehret, So sehe ich denn nicht, wie dies euch kräncken kan, Denn ob ihr es hier gleich drey ...
So muß ich denn gehen So muß ich denn gehen dahin, dahin! ... ... verzagt. So muß ich denn gehen hindann, hindann! Und habe nicht einmal gebaut auf mich ... ... Um die Königskrone, um Dich, um Dich. So muß ich denn gehen zur Stund', zur Stund ...
[So lies denn immer den Shakespeare] So lies denn immer den Shakespeare Bei süßem Beifallsgrinsen, Doch les ihn, liebe Waschfrau, nicht Wie Erbsen oder Linsen.
[Wie könnte man Verzicht auf Liebe] Wie könnte man ... ... Anmuth Schimmer thun? Wohl mehr, denn hundertmal versucht' ich's, Doch jetzo will ich's nimmer ... ... Mit einem hohlen Flimmer thun? Ein Vivat unserm alten Wirthe! Denn was wir immer sündigen, ...
[Das Konkordat erreichtet denn endlich ihr] Das Konkordat erreichtet denn endlich ihr, Nur seine Dauer vorahnend verkürz ich, Geschrieben ists auf gleichem Papier, Wie die Konstitution vom Jahr neunundvierzig.
[Was kann mich denn verhindern?] Was kann mich denn verhindern? Ich will zu ... ... weilen, Und sehn, wie sie enteilen? Sie sind voran geflogen, Nicht meiner Lieb entzogen ... ... Mir rufen nach die Großen: Und sind wir denn verstoßen? Es ruft mir nach der Gatte, Ob ich ...
[Hab ich euch denn je geraten] Hab ich euch denn je geraten, Wie ihr Kriege führen solltet? Schalt ich euch, nach euren Taten, Wenn ihr Friede schließen wolltet? Und so hab ich auch den Fischer ...
Rühre nicht Bock, denn es brennt Aus der Zeit Simon Dachs. Bons dies, Bock! Dei Grats, Block! Wie viel Tuch zum Rock? Sieben Ellen. Wann soll ich ihn haben ...
... Bretter werden mich ümbhägen/ Egypten s schwartze Fünsterniß wird wie auß Sonne seyn dargägen! Mein Fleisch/ das lüderlich geprasst/ ... ... Satans-Brahten/ vihlleicht so hält sich das Gericht an meine nichts wie Frefel-Dhaten. Die Zunge kläbt mir und ...
[Wie tobt der Heyden-Volck mit so vergebnem Schwätzen?] Wie ... ... festem Eisen trägt/ Der ihren harten Sinn wie Töpffe niderschlägt. So last euch weisen nun/ ihr Könge dieser ... ... Boßheit nicht verkürtze/ Und eh ihr Busse thut in euren Sünden stürtze/ Denn man wird seinen Zorn ...
Acht und achtzigstes Sonett. So will ich denn, Sennuccio, dir entfalten Die Kunde meines Lebens, meiner Wehen: – Noch glüh' ich und vergeh', wie sonst geschehen, Mich lenket Laura; doch es bleibt beym Alten. Demüthig ...
[Giebt das Verhängnis uns denn keine Zeit zu letzen?] Giebt ... ... lezten Kuß In das Corallne Paar der Lippen einzuätzen? O Wort/ wie Diamant und harter Stahl zu schätzen/ Das Hoffnung und Gedult allein ... ... . Schliest eurem Hertzen ein/ wie ich/ ein Füncklein Liebe/ So bleibet unsre Glutt verwahrt für Zeit ...
... schwartze Feuer-Ballen/ und du Gold-geflammtes Hahr/ soll ich denn itzt gantz und gar ümb euch in Bedrühbniß fallen? Blohß ... ... ich? Lässt du mich zu dir nicht eyn? Daß ist mehr denn Hellen-Pein! Ümb den Haltz die Sternen-Kette/ ...
82. Sieh, wie der Rosen Knospenkleid zerrissen hat der Morgenwind! Horch, wie, von ihrem Reiz entzückt, die Nachtigall ihr Lied beginnt! Ruh zwischen diesen Rosen denn und denk, wie oft dem Erdenschoß Sie schon entstiegen und dann neu ...
81. Teure, deren Kuß so süß ist, wie des Paradieses Flüsse, Gib Erlaubnis nicht dem Becher, daß er deine Lippen küsse! Denn, wenn er sie je berührte, o! in eifersücht'ger Wut, Meinen ...
... Zwei Sekunden währt das Leben nur – geschwind drum trinke Wein! Denn die hingeflohnen Tage, wisse, holst du nimmer ein! Diesen Untergang von allem, ahme du ihn nach! sei munter Und bei Tag geh wie zur Nachtzeit im Genuß des Weines unter.
84. Wie lieblich wieder nun alles ward! Wie zart ist des Rasens duftendes Grün! Komm, laß uns des Frühlings genießen, Doch tritt auf die Halme nicht zu hart, Denn rosig hat einst das Gesicht geblüht, aus dessen Staube sie sprießen ...
83. Klag nicht den Himmel dafür an, daß Qual Und Lust und Weh der Liebe dich durchtoben, Denn so verliebt wie du, nur tausendmal Hilfloser, taumelt er dahin dort oben.
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