... Verhältnis des Klienten zu seinem Patron in Rom, die Klientschaft, Klientelverbindung, Schutzverwandtschaft, a) eig.: clientelae multae, Sall.: clientelae amplissimae, Cic.: esse in alcis clientela, jmds. Klient sein, Cic.: in alcis clientelam se ... ... bes. im Plur.) meton. = die Klienten selbst, Cic. ep. 15, 4, 15 ...
Rēmī (Rhēmi), ōrum, m., I) eine belgische Völkerschaft zwischen ... ... (Aisne); ihre Grenznachbarn im Westen waren die Suessiones, die Carnutes ihre Klienten, Caes. b. G. 2, 3. Tac. hist. 4, 67 ...
... außerdem bestanden gegenseitige Verpflichtungen zwischen Patron u. Klienten (keiner durfte gegen den andern Klage erheben, gegen ihn ... ... . Quint. 5, 10, 26. – Die Klienten waren teils Ackerbauer od. Hirten, teils Handwerker, später auch Freigelassene, deren ... ... Enzykl. 4, 23 ff. – II) übtr.: 1) der Klient, a) in Gallien u. Germanien, der ...
Levacī , ōrum, m., belgische Völkerschaft, Klienten der Nervier, beim heutigen Lovendeghem in der Nähe von Gent od. bei Loewen, Caes. b. G. 5, 39, 1.
sānātēs , um, m. (sanus), die begnadigten Völker ober- u. unterhalb Roms, die als Klienten die Äcker der Vornehmen ( forctes = fortes) bebauten, XII tabb. b. Gell. 16, 10, 8. Fest ...
clienta (archaist. cluenta), ae, f. (cliens), die Klientin, Schutzbefohlene, Plaut. mil. 789. Afran. com. 239. Hor. carm. 2, 18, 8. Fronto ad M. Caes. 2, 8. Ps. Ascon. Cic. ...
ēgressus , ūs, m. (egredior), I) das Herausgehen ... ... eig.: vester, Cic.: qui togatorum comitatus et egressus! welch ein Geleite von Klienten beim Ausgehen! Tac. dial. 6: itinera egressusque eius, seine Wege ...
sportula , ae, f. (Demin. v. sporta), I) ... ... II) insbes., das Speisekörbchen, A) v. den unter die Klienten u. andere geringe Personen ausgeteilten Körbchen mit Speisen od. statt dessen mit Geld ...
as-sector (ad-sector), ātus sum, ārī, I) einem ... ... Begleitung-, in jmds. Gefolge sein (v. Freunden, Klienten usw., s. Matthiä Cic. Muren. 70), cum assectaretur, Schritt für ...
patrōnus , ī, m. (pater), I) der Schutzherr ... ... Provinzen vor Gericht, vor dem röm. Senate usw. (Ggstz. cliens, der Klient, u. vor Gericht Ggstz. accusator), patronus, defensor, custos coloniae, Cic ...
sanguino , āvī, āre (sanguis), I) intr.: A) ... ... Tert. – 2) bildl., blutgierig sein, eloquentia sanguinans, die Klienten aussaugende, Tac. dial. 12, 2. – B) übtr., ...
sectātor , ōris, m. (sector), I) der Begleiter ... ... . u. Tac.: lex Fabia, quae est de numero sectatorum, Begleiter, Klienten der Kandidaten, Cic.: domi, eifriger Besucher, Hausfreund, Tac. – ...
dēductor , ōris, m. (deduco), I) der Begleiter (Klient od. Freund) eines Amtsbewerbers, Q. Cic. de petit. cons. 34 u. 36: m. in u. Abl., ille in inchoandis honoribus deductor et ...
2. Chelīdōn , onis, f., eine Buhlerin des C. Verres, dessen plebejische Klientin sie war, Cic. II. Verr. 1 u. 2, 34; vgl. Ps. Ascon. Cic. Verr. II. p. 193 B. Schol. Vatic. ...
togātulus , a, um (Demin. v. togatus), mit einer Toga angetan, subst. = der Klient, Mart. 10, 74, 3 u.a.
Brannoviī , ōrum, m., eine keltische Völkerschaft, Klienten der Äduer, Caes. b.G. 7, 75, 2.
assiduitās (adsiduitās), ātis, f. (assiduus), I) die ... ... anhaltende Pflege, Cic. – die beständige Aufwartung, auch Begleitung der Freunde u. Klienten eines Großen, cotidiana amicorum assiduitas et frequentia, Cic.: salutandi ass., Amm.: ...
assectātor (adsectātor), ōris, m. (assector), der unablässige ... ... der sich unterordnende Anhänger eines Parteihauptes (v. Freunden u. Klienten), cum ducibus ipsis, non cum comitatu assectatoribusque confligant, Cic.: quidam vetus ...
applicātio , ōnis, f. (applico), das ... ... . 27. – II) das Sich-Anschließen an einen Patron als Klient; dah. ius applicationis, das aus dem Verhältnisse der Klientel entspringende Recht, Cic. de or. 1, 177.
clientulus , ī, m. (Demin. v. cliens), ein ärmlicher Klient, Tac. dial. 37 in.
Buchempfehlung
1858 in Siegburg geboren, schreibt Adelheit Wette 1890 zum Vergnügen das Märchenspiel »Hänsel und Gretel«. Daraus entsteht die Idee, ihr Bruder, der Komponist Engelbert Humperdinck, könne einige Textstellen zu einem Singspiel für Wettes Töchter vertonen. Stattdessen entsteht eine ganze Oper, die am 23. Dezember 1893 am Weimarer Hoftheater uraufgeführt wird.
40 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro