... anguifer , fera, ferum (anguis u. fero), I) Schlangen tragend, Prop. ... ... , ferī, m., als Übersetzung von Ὀφιοῦχος, der Schlangenmann, Schlangenträger, als Sternbild, Col. 11, 2, 49: ... ... Lat. 761, 49 R. – II) Schlangen erzeugend, -nährend, Lerna, domus, Stat.
anguīnus , a, um (anguis), den Schlangen eigen, schlangenartig, Schlangen-, cervice anguinā, Pacuv. fr.: capillus, Catull. 64, ... ... subst., anguīnum, ī, n. (sc. ovum), das Schlangenei, Plin. 29, 52.
... , Hor.: caro, Plin.: sanies, Viperngift, Schlangengift, Plin.: nodus, Hor. – b) subst., vīperīna, ae, f. (sc. herba), Schlangenkraut, Ps. Apul. herb. 5. – II) vipernartig, schlangenartig, chamaeleon implicans se viperinis orbibus, Plin. 8 ...
... anguineus , a, um (anguis), I) aus Schlangen bestehend, Schlangen-, comae Gorgonis, Ov. trist. 4, 7, 12. – II) schlangenartig, cucumis, Schlangengurke, Col. 2, 9, 10; 7, 10, 5.
... (Stheno, Euryale und Medusa), furchtbare, geflügelte, schlangenbehaarte und mit Schlangen gegürtete Jungfrauen, deren Anblick in Stein verwandelte, unter ihnen die furchtbarste ... ... caput, Vitr.: crinis, Ov.: venenis Gorgoneis infecta, mit vergifteten Schlangenhaaren, wie Medusa, Verg.: equus, ...
... , daß er mit Hilfe seines Wagenlenkers Jolaus die Stellen, wo die Schlangenköpfe sich erneuerten, mit Holzbränden ausbrannte, Varro sat. Men. 299. Lucr ... ... II) nom. propr., Hydra , ae, f. A) die lernäische Schlange als Mutter des Zerberus, Cic. poët. ...
... bellum Marsicum = bellum sociale), bekannt als Zauberer, die Schlangenbisse heilen u. Schlangen beschwören konnten, Caes. b. c. 1, 15. Flor ... ... , 132 u. 2, 70. – dah. übh. für Schlangenbeschwörer, Firm. math. 8, 17. ...
... Cap. 6. § 699. – Schlange übh., zB. Verg. georg. 2, 141 u. ... ... caderent a crinibus hydri, er würde die Furien nicht mit Schlangenhaaren gebildet haben, es würde ihm sein poetisches Feuer vergangen sein, Iuven. 7, 70. – 2) meton., a) Schlangengift, Sil. 1, 322. ...
colubra , ae, f. (coluber, s. Prisc. 6, 44), das Schlangenweibchen und die (kleinere) Schlange übh., Varr. fr., Hor. u.a.: als Attribut in ...
coluber , brī, m. (zu griech. κελλόν), eine (kleinere) Schlange, bes. eine Hausschlange, Unke, Vitr. u. Ov.: als Attribut in den Haaren ...
ophītēs , ae, m. (ὀφίτης), der Schlangenstein, eine Art Marmor mit Schlangenflecken, wahrsch. unser Serpentinstein, Plin. 36, 56 u. 158. ...
hydreus , a, um (hydra), zur Wasserschlange gehörig, Wasserschlangen-, germen. Mart. Cap. 7. § 729.
... ;, gehörnt), I) die Hornschlange (Coluber Cerasles, L.), Prop., Cels. u.a.: als ... ... Haaren der Furien, Stat. u.a. – meton., das Schlangengift, incocta cerastis spicula, Sil. 15, 681. – II) ...
... Gifthauch, Verg.: crinis Discordiae, Schlangenhaar, Verg.: pennae, geflügelte Schlangen, Ov. – II) Schlangen an sich habend, monstrum, das Medusenhaupt, Ov.: sorores, die Furien, mit Schlangen auf dem Haupte, Ov.: canis, Zerberus, ...
... . (verno), I) das Sich-Häuten der Schlange im Frühling, die Verjüngung der Schlange, Plin. 29, 101 u. 30, 24: Plur., ... ... serpentium vernationes, Plin. 25, 19. – II) meton., die abgelegte Schlangenhaut, Plin. 29, 111.
anguipēs , pedis, m. (anguis u. pes), schlangenfüßig, Manil. 4, 581. Pacat. pan. 44, 5. – Plur. subst. = die Schlangenfüßler, v. Giganten, Ov. met. 1, 184.
chelydros u. - us , ī, m. (χέλυδρος), die Schildkrötenschlange, eine Art giftiger u. stinkender Schlangen, Cels. 5, 27, 8. Verg. georg. 2, 214 u ...
colubrīnus , a, um (coluber), schlangenartig, übtr., vos colubrino ingenio ambae estis, listig wie die Schlangen, Plaut. truc. 780. – subst., colubrina , ae, f ...
... (draco u. gigno) = δρακοντογενής, von Schlangen erzeugt, von Drachen abstammend, urbs, v. Theben (weil es Kadmus mit den aus den gesäten Schlangenzähnen entsprossenen Männern erbaut hat), Ov. fast. 3, 865: hostis, Alexander der Große (den seine Mutter mit einer Schlange gezeugt haben wollte), Sidon. carm. 2, 80.
ophiomachus , ī, m. (ὀφιομάχος), der Schlangenkämpfer, eine Art Heuschrecken ohne Flügel, Feinde der Schlangen, Vulg. Levit. 11, 22.
Buchempfehlung
Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
106 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro