... ausgeartet, I) eig., abgeartet, von niedriger Abkunft (Herkunft), unecht, unebenbürtig, gemein, a) leb. Wesen: α) v. Menschen: Afer, Liv.: rex Macedonum unechter (= untergeschobener), Tac.: Neoptolemus, Verg.: uxor, Tac.: Pannonius, Amm ...
... β) v. Dingen, die nicht ihre wirkliche Gestalt haben, unecht, nicht wirklich, verwandelt, pedum vestigia, Ov.: cornua, Ov.: ... ... falsa, wirkliche, Ov. – b) v. Pers., untergeschoben, unecht (Ggstz. verus), testis, index, Cic.: ...
... um (νόθος), unecht, I) eig. = unehelich, mit einer Beischläferin ... ... sind, ein Bastard, Verg. – II) übtr., unecht, fremd, falsch, lumen (Ggstz. proprium lumen), Lucr. ...
pūsula , ae, f. ( wie pustula von φυσάω), ... ... coit (in aqua), Plin.: aliquando et pusulis argenti modo relucentibus, an den unechten carbunculi, Plin.: am Brote beim Backen, Paul. ex Fest. 99 ...
1. nitēla (nitella), ae, f. (niteo), der ... ... Schimmer, I) eig., Solin. 22, 5 (nach Mommsen aber unecht). – II) meton.: A) von dem, was glänzt, ...
in-albo (archaist. indalbo), āre, I) tr. ... ... ut primum tenebris abiectis indalbabat, Enn. ann. 212* (aber nach Bergk unecht u. nach den Worten des Apul. unter inalbeo gebildet).
clepta , ae, m. (κλέπτης), der Dieb, Plaut. truc. 103, wahrsch. unecht.
purpura , ae, f. (πορφύρα ... ... Sen., Plin., Hor. u.a.: nigra, Verg.: auch die unechte, aus einer Art Beeren verfertigte, Plin. 16, 77. – B) ...
cautēla , ae, f. (cautus v. caveo), I) ... ... u. 5, 5. Oros. 2, 10, 3 (Plaut. mil. 603 unecht). – II) die Sicherstellung, a) der ...
fūcōsus , a, um (1. fucus), stark gefärbt, geschminkt, übtr. = aufgeputzt, zugestutzt, verfälscht, unecht, Schein-, merx, Cic.: laudes, Cato fr.: amicitia, Cic.: mendax ...
indigus , a, um (indigeo), I) bedürftig, ... ... absol., Ov. ex Pont. 4, 3, 44 M. (nach Riese unechter Vers): pauper et indigus (dürftig), Stat. silv. 3, 1, ...
Carcaso (Carcasso), ōnis, f., Stadt der Volcä Tectosages (im ... ... . 551, 9 (bei Caes. b. G. 3, 20, 2 unecht, s. Nipperd. prolegg. ad Caes. b. G. p. 67 ...
dē-iecto , āre (Intens. v. deicio), herabschleudern, Mat. b. Gell. 20, 9 extr. (in einer unechten, dah. von Hertz ausgelassenen Stelle).
lactito , āre (Intens. v. lacto), säugen, Mart. 7, 101, 3 (wahrsch. unecht, s. Schneidew. Mart. epigr. suppos. p. 633 sq.).
contortē , Adv. m. Compar. (contortus), gezwungen, ... ... dicatur, Cic. de inv. 1, 29 (Cornif. rhet. 1, 15 unecht): contortius eloqui, Auson. grat. act. (VIII) IV, 18. p ...
re-probus , a, um, ausgeschossen, verworfen, unecht, schlecht, v. Münzen, pecunia, nummi, Ulp. dig. 13, 7, 24. § 1: argentum, Vulg. Ierem. 6, 30: quidquid vero vile et reprobum fuit, hoc demoliti ...
crotalum , ī, n. (κρόταλον), die Klapper, Kastagnette, zur Begleitung wollüstiger Tänze verwendet, Scipio ... ... 2, 10, 7. Ps. Verg. cop. 2 (Cic. Pis. 20 unechtes Einschiebsel).
noxiōsus , a, um (noxia), I) verschuldet, sündhaft, noxiosissimum corpus, Petron. 130, 7 (Sen. ep. 70, 27 unecht). – II) schädlich, res (Plur.), Sen. de ...
2. in-tāctus , ūs, m., die Unberührbarkeit, Lucr. 1, 454 (in einem wahrsch. unechten Verse).
gerrīnum , ī, n. (gerrae), Narrenkleid, Plaut. Epid. 233 G. (in einem wahrsch. unechten Verse).
Buchempfehlung
In die Zeit zwischen dem ersten März 1815, als Napoleon aus Elba zurückkehrt, und der Schlacht bei Waterloo am 18. Juni desselben Jahres konzentriert Grabbe das komplexe Wechselspiel zwischen Umbruch und Wiederherstellung, zwischen historischen Bedingungen und Konsequenzen. »Mit Napoleons Ende ward es mit der Welt, als wäre sie ein ausgelesenes Buch.« C.D.G.
138 Seiten, 7.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro