§ 39. Des Mannes Umgang mit mehreren Frauen. Wie der König mehrere Frauen hat, so kann es ... ... jetzt gehandelt von »des Mannes Umgang mit mehreren Frauen«. – Hier sagt (der Verfasser) im allgemeinen: ... ... , daß die Frauen Abneigung empfinden. Er lasse den Frauen nimmermehr freien Lauf, wenn es sich um eine Nebenbuhlerin handelt; ...
... Jaiminer api, niyama-atadrūpa-abhāvebhyaḥ vielmehr wer dieses geworden, kann nicht [mehr] werden was nicht dieses, auch nach Jaimini, wegen der Regel, wegen ... ... doch einmal einen Fehltritt begehen.‹ – Hierauf ist zu erwidern: | »vielmehr wer dieses geworden«, wer das Gelübde der Keuschheit auf sich ...
2. ›asti tu‹ ›sie ist vielmehr doch vorhanden‹. Das Wort »vielmehr« bezieht sich auf eine andere [ebenfalls gegnerische] Meinung. ›Mag auch‹, so könnte man nämlich erwidern, ›im Chāndogyam keine Schöpfung des Äthers gelehrt werden, so liegt sie ...
6. dṛiēyate tu vielmehr zeigt die Erfahrung. Das Wort »vielmehr« weist die Ansicht des Gegners ... ... keine Merkmale des selben [in der Erfahrung] vorliegen. Vielmehr ist dieser Gegenstand, ebenso gut wie die Pflichtvorschrift, nur aus der ... ... Dualismus aus auch nicht behaupten]. – Da wir aber vielmehr jenen ganzen Einwand aus der Wesensverschiedenheit bereits widerlegt haben ...
32. sāmānyāt tu vielmehr wegen der Ähnlichkeit. Durch das Wort »vielmehr« wird die erwähnte Annahme beseitigt. Es kann durchaus kein anderes ausser Brahman ... ... die Schriftaussage von der Unentstandenheit des Brahman widersprechen würde. Es steht also vielmehr so damit, dass der Ātman ...
... 21. na va viēeshāt oder vielmehr nicht, wegen des Unterschiedes. Es sind doch wohl nicht beide Geheimnamen ... ... beziehen, als sie den betreffenden Standort einnimmt. Das [obige] Beispiel würde also vielmehr folgendermassen zu fassen sein: wenn auch das Wesen des Lehrers ganz dasselbe ...
... diesen letztern Weg ergiebt sich ein Mehr oder Minder von Lust, sowie ein Mehr oder Minder der sie bedingenden ... ... ein so und so beschaffenes Objekt hinzustellen, sondern er lehrt vielmehr, dass das Brahman unser inneres Selbst und ... ... da an, wo es sich nicht um die Naturbeschaffenheit eines Dinges handelt, sondern vielmehr etwas befohlen wird, und dieses von der intellektuellen Bethätigung des Menschen ...
9. tulyan tu darēanam gleichwiegend vielmehr die Aufzeigung. Wenn behauptet wurde, dass das Wissen zu den Werken zugehörig sei, weil die Schrift einen Wandel [der Wissenden in den Werken] aufzeige (Sūtram 3, 4, 3), so entgegnen wir, dass dieses aufgewogen ...
... gleiche sei (Sūtram 4, 2, 7); dieser Antritt des Weges wird nunmehr von dem Lehrer beschrieben. | Bei ihm, d.h. bei dem ... ... | begnadigt und in dessen Wesen umgewandelt, durch die im Kopfe verlaufende, »mehr-als-hundertste«, ein Hundert übersteigende, d.h. hundert und ...
... da ja doch der Leib vermöge seiner Grobkörperlichkeit vollkommen wahrnehmbar ist und daher vielmehr ein Recht darauf hat, das Erschlossene zu heissen, während das »Unerschlossene« ... ... nur ein Nichtwahrnehmbares bezeichnen kann‹. – Darauf dient zur Antwort: es ist »vielmehr der feine« Leib, welcher in seiner Eigenschaft als die ...
... , welche dazu anweisen, dass die Vorstellung mehrmals hervorzubringen ist, wie z.B. »man soll ihn hören, ... ... Verstehen und einmal das Überdenken vorzunehmen sein. Es geht aber vielmehr aus den nur einmal erfolgenden Anweisungen, wie wenn es heisst »er weiss ... ... dass die Vorstellung allerdings wiederholentlich anzustellen ist; warum? »wegen der Anweisung, dass mehrmals«; nämlich eine Anweisung wie: » ...
33. lokavat tu līlā-kaivalyam vielmehr, wie in der Erfahrung, ein blosses Spiel. Durch das Wort »vielmehr« wird dieser Einwurf abgewehrt. Wie es nämlich in der Erfahrung vorkommt, dass einer, der alles hat, was er wünscht, ein König oder ...
1. atha ato brahma-jijńāsā, iti nunmehr daher die Brahmanforschung. Das Wort atha (nunmehr) bedeutet hier unmittelbare Folge, nicht einen Vorsatz, da die Brahmanforschung [wörtlich: der Wunsch, Brahman zu erkennen] nicht Gegenstand eines Vorsatzes sein kann; ...
... zu sein. Denn weil einer, dessen Augen an der Timira-Krankheit leiden, mehr als einen Mond sieht, sind doch nicht in Wirklichkeit mehrere vorhanden. Und es ist doch nur die vom ... ... die Erkenntnis derselben keine Frucht erlangt wird; sie hat vielmehr den Zweck, zu lehren, dass wir das ...
... 41. parāt tu, tac-chruteḥ vielmehr von dem Höchsten, weil so die Schrift. Es wurde gezeigt, wie ... ... Seele für sich allein zukommt.‹ Nachdem diese Annahme durch das Wort »vielmehr« abgelehnt worden, erklärt das Sūtram: »von dem Höchsten«; d.h.: ...
... der Nahestehung vielmehr die Bezeichnung als dieses. | Das Wort »vielmehr« dient, den Zweifel zu beseitigen. Weil es dem höheren Brahman »nahe ... ... erschaffene Brahman denkt, so wird doch das Schriftwort, dass aus ihm keine Wiederkehr mehr statthabe, angetastet (labhyate); denn ausser dem höchsten Brahman ...
... Dreiwesenheit, wegen des Überwiegens. Durch das Wort »vielmehr« schneidet er den erhobenen Zweifel ab. Nämlich die Wasser sind ... ... der Himmelswelt geopfert werden. | Auch daraus also ergiebt sich eine Mehrheit des Wassers; und wegen dieser Mehrheit sind unter dem Worte »Wasser« ...
22. adhikaṃ tu, bheda-nirdeēat vielmehr das erhabene, wegen Aufzeigung der Verschiedenheit. Das Wort »vielmehr« wehrt der Meinung des Gegners; es ist vielmehr das allwissende, allmächtige, seiner Natur nach ewige, reine, weise, freie Brahman, ...
8. sa kalpād eva tu, tac-chruteḥ vielmehr bloss durch den Wunsch, weil so die Schrift. In der Lehre vom Herzensbrahman [Chānd. 8, 1-6, also in einem auf die niedere, attributhafte Wissenschaft bezüglichen Abschnitte, von deren Frucht Sūtram ...
... so weit Umwandlung ist, erfahrungsmässig. Das Wort »vielmehr« bezweckt, die Behauptung jener Unmöglichkeit zu entkräften. – Man darf nämlich ... ... ihre Verbindungen [die nicht-inhärierend-habende Ursache] nicht gleichartig, indem sie sich vielmehr zu einander verhalten wie Substanz und Qualität. Und auch die ... ... wird, eine andere Substanz hervorbringe. Es ist aber vielmehr ein und dieselbe Substanz, welche, indem sie in ...
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