... Um, seinem Sehnen folgend, einzuwandern In Rom und dessen Angesicht zu sehen, Den er im Himmel noch zu schauen glaubet. So will ich Armer manchmahl auch erspähen, So weit es, Donna, möglich ist, in Andern Euch, die ...
Fünf und dreyßigstes Sonett. Der in Thessalien einst es konnte wagen, Mit Bürgerblute rings das Land zu färben, Weint', als von seines Tochtermannes Sterben Des Hauptes wohlbekannte Züg' ihm sagen; Und jener Hirt, der Goliath erschlagen, ...
... Sonett. Die heil'ge Luft, sie kommt so oft, zu weben Um meine Ruhestatt, daß ich es wage, Zu nennen ihr, was ich einst trug und trage ... ... arm und froh, von Tag' zu Tage, Von Stund' zu Stunde Amor zehrt' am ...
Einhundert fünf und fünfzigstes Sonett. Es pflegt mein Schiff zu Mitternacht im Kalten Durch Scylla und Charybd' auf rauhen Se'en, Beladen mit Vergessenheit, zu gehen; Das Steuer hat mein ... ... und kühn die Ruder halten, Die, scheint es, Sturm und Untergang verschmähen; Und vor der ...
... . 5. Vielleicht gefiel es Gott, es so zu wenden, Damit nach jenem Wurfe ... ... –« »– lis« wollt' er sagen, doch es war zu spät. Es tönen weiche himmlische Akkorde, Wie ... ... mehr als Lachen nah. Er sprach: »Du sollst, woran du mahnst, erfahren: Die ...
Carlo Goldoni Der Diener zweier Herren (Il servitore di due padroni)
... ich, daß nur ihr mich ganz ergründet. Werd' ich zu Schnee in eurer Strahlen Brande, Vielleicht, daß meine Schande ... ... euer eigen. – Nicht sänftigst du, Canzone; du entflammest, Was mich mir selbst entwendet, zu verkünden, Drum' glaub' es mir, du wirst Genossen ...
... die Eltern beide, Das Kind zu trösten, daß es nun soll leben, Und wächs't es ... ... hegen sie's und suchen, wie sie können, Es leichter ihm zu machen, Das Unglück, daß dem Leide ... ... Klage geben. Doch du, einsame, ew'ge Wandlerin, Gedankenvolle, du vielleicht verstehst, ...
II. Himmelerkorne Seele du, o werthe Und selige ... ... zu zerreißen, Der unser Aug' in Banden lang gehalten! Es muß dein Geist, den, hold sich ... ... so freundlich-schöne Veranlassung sie in den Kampf gerissen. Du, der du hast, ...
II. Als man Dante in Florenz ein Denkmal setzen wollte. ... ... daß voll Erbarmen Dein Schicksal dich bewahrt, dies zu erleben, Daß du Italiens Frauen Nicht siehst ... ... grenzenlos, Dies sei allein euch Trost in eurem Grame, Daß ihr in Ewigkeit Müsst bleiben jedes ...
... zu verzeihen, Der, Reu' in Herz und Mienen, zu ihr flehet, Daß nach ... ... ihr Auge sinken, Und, sich zu rächen oder sich zu schützen, In's Antlitz ihre Hand mir ... ... von der Welt sich scheidet, Irrend, unstet von Wald zu Wald zu ziehen, Und muß ...
... zu reden drängt mich Liebeswonne; Doch bringt es deine Hülfe nur zu Stande Und deß, ... ... Die du durch Demuth zu des Himmels Wonne, Wo du mein Flehen hörst, dich aufgeschwungen ... ... entsteige! O Jungfrau du, in der mir Trost erwachte, Du kannst und willst mich ...
VI. Du edler Geist, der du den Leib regierest, Wo während seiner ... ... Irren führest Und sie zurückrufst zu dem alten Gleise, Red' ich zu dir, weil rings umher ... ... bloßer Kunde, Sagt, daß zu jeder Stunde Mit Augen, die in Schmerz gebadet stehen, Um ...
... Faden, Daß, hilft mir nicht in Gnaden Ein Andrer, bald es seinen Lauf vollendet. Denn ... ... Schwärze Verschwand des Auges Kerze, Wie heitre Mittagsbläue mir zu schauen In meiner Nächte Grauen, Daß ... ... wuchs seit manchem Jahre Die Hoffnung; doch zu schwach, um fest zu stehen Zeigt sie im Untergehen, ...
... , der gekommen Zum Herzen, es entnommen und befreyet Von Fessellast, zerstreuet Endloses Weh und aus der ... ... Schmerzen; Dank, Amor, dir von Herzen, Daß ich's, wiewohl es noch wie sonst, nicht fühle. ... ... So weit bin ich gedrungen, Auch dies zu künden; doch »nicht darfst du's wagen!« Spricht, die mich ...
... . Von Bild zu Bild, von Berg zu Berg enteile An Amors Hand ich; ... ... , bald trübe, Daß nimmer es sich gleicht; und wer es sähe Und solches kennt, ... ... auf dem nächsten Steine Entwerf' ihr schönes Bild ich in Gedanken. Zu mir dann wend' ich ...
... Amor, wie's scheint, mußt du wohl andre Proben, Bevor du Herr zu loben, Gar wunderbar' ... ... Allwo mein Leben Wohnung sich ersehen. Und ist es wahr, daß in des Himmels Höhen, ... ... wehren, Und meinen Sang zu Sphären Erhoben, die er nie mehr kann erreichen. O laß ...
... Doch schöner weit und glänzender zu preisen, In hoher Schönheit Gleisen Zog mich, kaum aufgeblüht, ... ... sprach: »Blick auf, so wirst du sehen In mehr verborgnen Höhen Eine Herrinn, die Wen'gen ... ... wolltest's hören, Und weißt, was du jetzt fähig, zu verstehen.« – Als sie bereit zu gehen, Sprach sie: ...
... aus Herz und Augen abzuwenden; Da eilt' er, seinen Todespfeil zu senden Dahin, wo jeder Pfeil sonst brach in Stücke. Erschrocken drum in Kampfes erster Weile War nicht so viel ihr Kraft noch Raum gegeben, Zu fassen, wie es Noth ihr that, die Waffen, Oder ...
... Als ihm so lästig sich das Schicksal machte, Inmitten all' der Jammernden er lachte, Verhehlend seines Unmuths herbes Wesen. So kommt es, daß ihr Fürchten und ihr Hoffen ... ... der Eine Weg mir offen, Mein ängstlich Jammern drinnen zu verstecken.
Buchempfehlung
Eine Reisegruppe von vier sehr unterschiedlichen Charakteren auf dem Wege nach Braunschweig, wo der Luftschiffer Blanchard einen spektakulären Ballonflug vorführen wird. Dem schwatzhaften Pfarrer, dem trotteligen Förster, dem zahlenverliebten Amtmann und dessen langsamen Sohn widerfahren allerlei Missgeschicke, die dieser »comische Roman« facettenreich nachzeichnet.
94 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Im nach dem Wiener Kongress neugeordneten Europa entsteht seit 1815 große Literatur der Sehnsucht und der Melancholie. Die Schattenseiten der menschlichen Seele, Leidenschaft und die Hinwendung zum Religiösen sind die Themen der Spätromantik. Michael Holzinger hat elf große Erzählungen dieser Zeit zu diesem Leseband zusammengefasst.
430 Seiten, 19.80 Euro