Saite , 1 ) Faden , Schnur , Seil ... ... dadurch zum Tönen gebracht zu werden. Darmsaiten werden aus zusammengedrehten Schafdärmen gefertigt, am besten in Italien ( ... ... od. Tastinstrumente; be- od. übersponnene S-n sind entweder starke Drahtsaiten , welche mit seinem ...
Saiten , auch Chorden , nennt man jeden aus Därmen ... ... aus Metall gezogenen Faden, und unterscheidet hiernach Darm - und Metallsaiten. Die Darmsaiten werden aus den Därmen der Lämmer, Schafe , ... ... sind. Man theilt die Saiten nach ihrer Stärke in Baß- und Discantsaiten, sowie in Quinten ...
Saiten , die über eine Resonanzplatte gespannten elastischen Fäden , die ... ... sind entweder aus Därmen (besonders Lämmerdärmen) gedrehte Darmsaiten oder aber Metallsaiten (früher Messing - oder Kupferdrahtsaiten, auch wohl aus Eisen geschmiedet ... ... Intonation . Als die besten Darmsaiten gelten die römischen. Zur Erzielung tieferer Töne ohne die dafür erforderliche ...
Schall II. Saiten , fadenförmige elastische Körper, die in gespanntem Zustande durch Zupfen, Schlagen oder Streichen einen bestimmten Ton von sich geben, dessen Höhe von der Länge der S., von ihrer Spannung und ihrer Masse ...
Saiten , fadenförmige Körper , die gespannt elastischer Schwingungen fähig ... ... von Eisen und Gußstahl , Klaviersaitendraht , dienen besser bei der Tonerzeugung durch Anschlagen . Auch die Darmsaiten werden teilweise mit Kupfer - oder Silberdraht umwickelt, zur Erhöhung ... ... Beeinträchtigung ihrer Biegsamkeit. Ueber die Schwingungen von Saiten s. Schall und die dort angeführte Literatur. ...
Saiten , diejenigen elastischen Fäden oder Dräthe, welche bei vielen musikalischen Instrumenten , den sogen. S. instrumenten , zur Tonerzeugung benützt werden, indem man sie über dem Resonanzboden derselben aus spannt und durch Schlagen , Reißen oder Streichen zur Vibration ( Schwingung ...
Besaitet (Her.), bei Saiteninstrumenten , wenn die Saiten , beim Bogen , wenn die Sehne von anderer Farbe sind.
Besaiten , verb. reg. act. mit Saiten beziehen, in der höhern Schreibart. In jene Laute, die dir jüngst besaitet ward, Ramler.
Saīten , die Schutzgeister der Menschen in der Lappischen Religion , s.d. S. 126.
Baßsaiten , die tieferen Saiten an musikalischen Instrumenten .
Darmsaiten , aus Därmen von Thieren gedrehte Saiten ... ... aus 23 Strehnen zusammengedreht; zu letzteren dreht man das Saitenrad 80 Mal, zu A 60 Mal, zu D 40 Mal herum. Zu einer Contrabaßsaite sind 4060 Därme nöthig. ...
Elcesaïten ( Sampsäer , Schamschäer ), jüdisch-gnostische, wahrscheinlich aus dem Essäismus hervorgegangene Secte zur Zeit Trajans , welche Judenthum , Heidenthum u. Christenthum vermischte; nach Einigen genannt von ihrem Stifter , dem Juden Elcesai (Elxai ), ...
Elkesaïten ist Name einer mit den gnostischen Ebioniten (s. d.) verwandten Form des Judenchristentums. Ihr Name ( el kesai , »verborgene Kraft «) hängt wohl mit dem Titel eines ihre Lehre enthaltenden, angeblich vom Himmel gefallenen Buches , um ...
Elkesaīten , judenchristl. Partei aus dem Ende des 2. Jahrh., zu den essäischen Ebioniten gehörig, nach dem Titel »Elkesaï« (d.h. verborgene Kraft ) eines geheimnisvollen, angeblich vom Himmel gefallenen Buches benannt.
Randsaiten , s. Stanzen , Ziehen .
Elkesaiten (Kirchgesch.), so v.w. Elcesaiten .
Saitenwurm , so v.w. Gordius .
Darmsaiten , s. Saiten .
Paukensaite ( Chorda tympani ), ein seiner Nerv, der mitten durch die Paukenhöhle des Felsenbeins , zwischen Amboß und Hammer , hindurchgeht, aber mit dem Gehörorgan in keinem engern Zusammenhang steht, sondern zur Zunge und Unterkieferspeicheldrüse verläuft. S. ...
Drahtsaiten , dünne Messing - u. Eisendrähte , die zum Beziehen der Clavier - u. anderer Instrumente gebraucht werden. Sie werden wie anderer Draht (s.d.) verfertigt u. auf Röllchen , die sich nach den Nummern unterscheiden, gewickelt ...
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