schön – Homeros und Sophokles, Pheidias und Raphael, Dante und ... ... merkwürdig ist es auch, daß unser schon , das alte Adverbium zu schön , früher und heute noch häufig ... ... nebst 5 oder 6 schlechten Kompendien besitzt er schon; aber er wünscht von Körner (Brief v. 11. ...
Schön. (Schöne Künste) Die Untersuchung über die ... ... übersehen kann, wird es nicht schön finden. Je ausgedehnter die Kraft ist, etwas bestimmt zu fassen, ... ... Schönheit ist, dem, dessen Geschmak eine weitere Sphäre umfaßt, nur mittelmäßig schön seyn könne, ist eine ...
Schön , wird im Sprachgebrauche des gewöhnlichen Lebens häufig Alles genannt, was durch ... ... der in neuerer Zeit Ästhetik (s.d.) genannten Wissenschaft ausmachen. Schon, Plato legte auf den Gegensatz des Schönen zu dem, was ...
Schön ist der wichtigste Begriff der Ästhetik und wird in dieser in ... ... Lebensgebiete, auf Erscheinungen der Natur wie des Geisteslebens, als einleuchtend erkennen. Schon die einfachen Sinnesempfindungen, Licht , Farbe , Ton, Duft , Wärme ...
... Colorit. Eine schöne Gegend. Eine schöne Stadt. Schön lassen, schön aussehen, schön stehen. Auch selbst der Zorn ... ... Auge zürnt, so zürnt es dennoch schön, ebend. Schön, schön ist die ganze Gegend in ... ... Das wäre schön! Da würde ich schön ankommen. Das wird ihm schön bekommen seyn. Anm. ...
Schön , 1) Heinrich Theodor von , preuß. Staatsmann, geb. 20. Jan. 1773 in Schreitlauken in Preußisch- Litauen , gest. 23. Juli 1856 in Arnau , studierte in Königsberg die Rechte , trieb unter Kant auch ...
Schön nennt man im allgemeinen Sinne Alles, was gefällt, ... ... sogenannte gemeine Wirklichkeit der Natur . Indeß mußte schon der Umstand, daß auch der größte Künstler im Grunde doch nur ... ... die reinsten aller Freuden gewährend. Die Natur ist in Wahrheit durchaus schön, als das Werk des ...
schön heißt im weiteren Sinne dasjenige, was unser geistiges ... ... Kant (1724-1804) nennt schön den Gegenstand eines allgemeinen notwendigen interesselosen Wohlgefallens, welches durch das subjektiv ... ... und romantischen Kunst . Nach Schopenhauer (1788-1860) ist schön der deutliche Ausdruck bedeutsamer Ideen . Herbart (1776- ...
... weiß schon, was ich thun will. Schon damahls, jetzt schon, schon vorlängst. Sie wird ganz gewiß schon ... ... schon wieder da? Sind sie schon gekommen? Hast du es schon gehöret? Wo es auch für ... ... schon recht. Das ginge schon noch an. Schon gut! II. Als ein Bindewort. 1 ...
Schön , 1 ) Martin , eigentlich Schongauer , wurde aber ... ... Martin ( Le beau Martin , Buon- Martino ) od. M. Schön genannt, geb. 1445 in Kolmar ; Maler u. Kupferstecher ...
Schön , wichtiger Begriff für die Kunsttheorie, bezeichnet die innige Durchdringung und das harmonische Gleichgewicht der geistigen Idee und der sinnlichen Form ; das Schöne ist das verwirklichte Ideal . Die Lehre vom Schönen ist die Ästhetik . – ...
Schön , Heinrich Theodor von, geb. 1770 zu Löbegallen in Lithauen , trat 1792 in preuß. Staatsdienst, war 1809 Regierungspräsident zu Gumbinnen , einer der thätigsten Männer im Sinne Steins , wirkte 1813 unmittelbar nach dem russ. Feldzuge zur Erhebung ...
Schön , Heinr. Theod. von, preuß. Staatsmann, geb. 20. Jan. 1773 zu Schreitlauken ( Litauen ), 1809 Regierungspräsident zu Gumbinnen , 1824-42 Oberpräsident von Ost- und Westpreußen , trat den reaktionären Tendenzen des Adels entgegen, 1840 ...
Schön , s. Aesthetik . S.e Künste , solche, welche die Darstellung des S.en zum Zwecke haben, gegenüber den technischen. S.e Wissenschaften nennt man Poesie und Redekunst. S.e Seele , sehr feinfühlendes ...
Schön , Martin (bei den Italienern Buonmartino), der größte Maler der oberdeutschen Schule des 15. Jahrh., geb. zu Kalenbach, gest. 1486 zu Kolmar . Sein berühmtestes Gemälde, eine Mutter Gottes , ist im Kolmarer Münster : andere in der Pinakothek zu ...
Schon (Son), r. Nebenfluß des Ganges , entspringt im Hochland von Amarkantak ( Gondwana ), mündet nach 744 km oberhalb Palma .
Schön , Mart ., Maler, s. Schongauer .
Schon , Fluß in Indien , s. Son .
Schön, Aurora. Diamanten u. Perlen. Liedersammlung. 8. (228) Stuttgart 1888, Kohlhammer. geb. m. Goldschn. 3.–
Schön geschuhet , bei Pferden Abzeichnungen der Füße , s.u. Hochgeschuhet .
Buchempfehlung
Die beiden »Freiherren von Gemperlein« machen reichlich komplizierte Pläne, in den Stand der Ehe zu treten und verlieben sich schließlich beide in dieselbe Frau, die zu allem Überfluss auch noch verheiratet ist. Die 1875 erschienene Künstlernovelle »Ein Spätgeborener« ist der erste Prosatext mit dem die Autorin jedenfalls eine gewisse Öffentlichkeit erreicht.
78 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro