Vorherbescheid gibt nachher keinen Streit . – Pistor., IX, 84.
[Abschied/ ach du herbes Wort] A-bschied/ ach du herbes Wort/ Welches meinen Sinn bestreitet/ Und an einen fremden Ort Von Lisillens Schos mich leitet/ Wie verhaßt ist mir die Zung/ Auff der du geworden jung. B ...
... ich noch Ihrer Meinung, daß es Spinoza ist, welcher Leibnizen auf die vorherbestimmte Harmonie gebracht hat. Denn Spinoza war der erste, welchen sein System auf ... ... fernere Ausspinnung war ein Werk seiner eigenen Sagazität. Denn daß Spinoza die vorherbestimmte Harmonie selbst, gesetzt auch nur so, wie sie in ...
1. In der Maizeit ist es vergnüglich auf dem Lande . Bei ... ... In der meityt is it genôchlik up dem velde. ( Esse quidem ruri placet herbescentibus agris.) 2. Thor meitydt spatzeren gan, im Sommer Fysche ...
* Hier hilft kein Johanniskraut mehr. Frz. : Il a employé toutes les herbes de la Saint-Jean. ( Leroux, I, 31. )
255. Hüte dich, daß nicht die Zecher dich der Nüchternheit ... ... – das mögst du wissen – nimmer, magst du trinken oder nicht, Wenn vorherbestimmt zur Hölle, gehst du in den Himmel ein!
233. Bevor dereinst aus dem Paradiesesfluß Den Becher mir füllen wird der himmlische Schenke, Wollt ihr, daß ich an Weinentsagung denke? Das wäre wider Gottes Vorherbeschluß.
285. Umschlinge, jedes Erdengrams vergessen, Ein schönes Weib, schlank wie Zypressen, Eh wieder dich, wie dir vorherbestimmt, In ihren Arm die Erde nimmt.
Verzeiht Hab' ich Euch gekränkt, beleidigt, Zugefügt Euch herbes Leid, O verzeiht! Ach die namenlosen Schmerzen, Die da fressen tief im Herzen, Machen böse oft mein Wort; Bitter fliegt's und höhnend fort, Trifft ...
Sechster Auftritt. General. Lieutenant Stern. LIEUTENANT. Ihro Excellenz haben mich herbescheiden lassen – ich erwarte Ihre Befehle. GENERAL. Sie sind ein unruhiger, heftiger Mann, Herr Lieutenant. LIEUTENANT. Hat man Ihro Excellenz meine Papiere überreicht? GENERAL. Hier sind ...
Fünfter Auftritt Renner aus dem kaiserlichen Kabinett zurückkehrend. Die Vorigen. ... ... Wollt entschuldigen, Des Kaisers Majestät vermag Euch nicht Zu sprechen, weil sie herbeschied den Ritter Von seiner Burg. In Worms hofft übermorgen Der Kaiser ...
Obst-Höcken. Obst-Höcken betriegen 1) wenn sie unzeitiges, saures und herbes Obst, vor zeitiges, süsses und gutes verkauffen. 2) Wenn sie die gekochten Kirschen mit Schlehen vermengen, und solche demnach als pure Kirschen verkauffen. 3) Wenn sie die Käuffer, ...
XXI So ist das meine nicht wie jenes Lied Das angemalte schönheit treibt zum klang · Das gar zur zier den himmel herbeschied Und jedes Schön als eignes Schön besang. Mit stolzem gleichnis macht ...
Dreizehnter Auftritt. Vorige. Baronesse. BARONESSE. Die Herren Grafen haben mich durch Ihren Geheimenrath sehr peremptorisch herbescheiden lassen – HYAZINTH. Es betrifft den neuen Plan, dem alle dreie – FIGARO hustet zweimal. BARONESSE. Ich bin davon vor Ihnen ...
Das Verbrennen alter Zeit Wenn der Mensch, ein faulend Aas, ... ... : Der müde Schläfer Ruht nun süß im Erdenschoß! Ich doch sage: herbes Los! Und die Leiche, die ins Meer Man gesenket, treibt ...
Das Wiedersehen Du heimatliches Tal, Mir wird so wohl und ... ... mir gegrüßt! Noch grünen deine Reben, Womit du oft versüßt Ein herbes Menschenleben; Viel Herbste schwanden dir, Die deine Trauben reiften, ...
68. An Eugenien Ich finde mich allein und leb in Einsamkeit ... ... In welchen Tygerthier und wilde Vögel nisten. Ich finde mich allein vertiefft in herbes Leid/ Auch mitten unter Volck/ das ob der neuen Zeit Des ...
Fünfter Auftritt Leander. Damon. LEANDER. Ich darf ihm also nichts von meinem Unglücke sagen; weswegen ich ihn doch herbestellet hatte. – – – Was werde ich also mit ihm zu reden haben? ...
An die Alpen Alpen! Alpen! unvergeßlich seid Meinem Herzen ihr in allen Tagen; Bergend vor der Welt ein herbes Leid, Hab ich es zu euch hinaufgetragen. Für das Unglück ...
Dreiunddreißigster Gesang O Jungfrau Mutter, Tochter deines Sohnes, Demütigste und höchste der Erschaffnen, Vorherbestimmtes Ziel vom ew'gen Ratschluß. Du bist es, die die menschliche Natur So hoch geadelt, daß ihr eigner Schöpfer Es nicht verschmäht, in ihr Geschöpf zu werden ...
Buchempfehlung
Bereits 1792 beginnt Jean Paul die Arbeit an dem von ihm selbst als seinen »Kardinalroman« gesehenen »Titan« bis dieser schließlich 1800-1803 in vier Bänden erscheint und in strenger Anordnung den Werdegang des jungen Helden Albano de Cesara erzählt. Dabei prangert Jean Paul die Zuchtlosigkeit seiner Zeit an, wendet sich gegen Idealismus, Ästhetizismus und Pietismus gleichermaßen und fordert mit seinen Helden die Ausbildung »vielkräftiger«, statt »einkräftiger« Individuen.
546 Seiten, 18.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro