An den Herrn K.R.H. in C. Auf dieser komischen Redoute, Man nennet ... ... Thoren Tracht. Da war's nun eine Kunst, den Mann heraus zu finden, Der weise sey, ... ... durch Tugenden den kleinen Schwachheitssünden Den Schatten selbst von Sünde nähm'. War's aber schwer, dich Mann! ...
Auf O – – o R – – s Grab Aus einer Welt voll Angst und Not, ... ... Leib in diese dunkle Höhle, Auszuruhen bis zum Wiedersehn. O der Christ ist immer groß und schön, Doch im Tod ...
H.S. Wenn Deiner Lieder dunkelwarme Laute Wie Glockentöne weich ans Herz ... ... Nach Deinen Lippen sehnsuchtsvoll nur schaute In unersättlich seligem Verlangen – – O, wer vergäße jemals dieser, Tage, Wo sich Natur und Kunst so ...
B.R. Und wenn ich lang' auch ferne blieb, Ich hab' Dich heut' wie vordem lieb: Wir haben ja beide das Leben beweint, In Tagen der bittersten Qual uns vereint. Was aber der Schmerz zusammengeschweißt, ...
21. An C.P. Ein Brief, entsandt von jenen Brettern, Wo deine Kunst mich einst entzückt? O Freundin! Die bekannten Lettern, Wie haben die mich neu beglückt! ...
An Herrn E.C. Weise Was hör ich hier vor Symphonien? ... ... die Bürger zürnen hören, O Gott! wie fliesen ihre Zähren? Wie quillt ihr Hertz von bitterm ... ... uns der Fremden Reichthum bringt. O Weise, Vater und Vergnügen, Von Gottes Huld unschätzbar ...
An C.G.B Wie sollt' ich, Freund, dich um dein ... ... ins Glas von eignen Hügeln. Doch gönn' ich dir's. Mit Wen'gem froh zu sein, Gab mir ein Gott und gab ein Roß mit Flügeln, Und wenn's mich trägt, sind Erd' und Himmel mein. ...
Zuschrifft an den Herrn A.R.H.. zu H Diese blüthenvolle Schale Bring ich aus des Pindus Thale; Edler H – –, nimm sie an! Biß ich, sproßen mir die Flügel, ...
G.R.H: In alter scholle wurzelt noch dein fuss Aus neuer nahmst du haltung und gebärde .. Dein arm · weit vor · winkt in die morgenerde Reicht bis zu mir herüber mit dem gruss.
Cantate dem Hochwürdigen von B*n, gesungen bei einer Tafelloge zur w.E. den 1sten Mai ... ... war. Chor. Gut ist's nach der Arbeit ruh'n, Aber besser wohlzuthun. Zwei Stimmen. ...
... mitgenommen! Willst ruhig du durch's Leben geh'n – O, frage nie, wieviel dir's gab! O, ... ... festzuhalten. Willst ruhig du durch's Leben geh'n – O, frage nie, wie wird es ...
In E...s Stammbuch Mit einem Blatte, ein Bergschloß vorstellend In klaren Ebenmaßen, schön gefugt, Gleich dem Palaste freundlich sich erhebend, Stark wie die Burg, die von dem Fels dort lugt, In ernster Höh der alten Freiheit lebend, ...
Von der Hochlöbl. N: O: Regierung Ihro Hochgräfflich ... ... Röm: Reichs Graff von Mollart / der N: O: Regierung Vice Statthalter. Herr Theobald ... ... Herr Johann Ferdinand Henthaller / beeder Rechten Doctor, vnd N: O: Regiments Rath. ...
In C.S. ... Stammbuch Dezember 1814 In verhängnisschweren Stunden, Streitend für das Vaterland, Haben wir uns brüderlich gefunden, In der Menge still erkannt. Sieh! es ruhet nun der Degen Und die hohe Brandung fällt, ...
Tafellied dem Hochw. Großmeister von B*n gesungen den 1ten Mai 1785. Freude schweb' ... ... Nur in seiner Brüder Kreise Will er seines Glück's sich freu'n. Darum lasset dem Geschicke, Brüder, heut' uns ... ... Glücke, Denn heut' fing es an zu seh'n!
Auf den Hochw. Großm. von B*n Als die ± 1 zur w ... ... An dessen Hand wir manches Abentheu'r Mit Ungeheuern mancher Art besteh'n. Er ist's, der uns die bösen Drachen all', ...
An die Frau B...r Daß du gut gestorben bist, Und all dein ... ... Bis in den Tod, wie's Gottes Wille ist, Mit stillem Mut und mit Geduld getragen; Daß du – O zürne nicht im Himmel, wo du bist ...
An Frau von H–s, in Magdeburg 1789. Darf der noch vor dein Antlitz ... ... Wo Lucian mit Juvenalen Sejanen dreist ins Auge blickt. Dank denn, o gute Muse! dir, Daß du seit Jahren hast geschwiegen, Noch ...
6. O wüßt' ich's nur zu sagen, Was mich in diesen Tagen ... ... solcher Pein! In Lieder wollt' ich's bannen, Da trüg's der Wind von dannen, Und wieder ... ... Es wird sich nur erneuen, O Herz, warum du zagst; Du mußt es ganz ...
An den Herrn von S. in B., als ich auf der Reise bei ihm logirte Nein, ... ... ich mag nicht vorgestellt Bei deinem Fürsten seyn, Weil er's für große Gnade hält, In hohen Augenschein, Gleich einem Thier ...
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»In der jetzigen Zeit, nicht der Völkerwanderung nach Außen, sondern der Völkerregungen nach Innen, wo Welttheile einander bewegen und ein Land um das andre zum Vaterlande reift, wird auch der Dichter mit fortgezogen und wenigstens das Herz will mit schlagen helfen. Wahrlich! man kann nicht anders, und ich achte keinen Mann, der sich jetzo blos der Kunst zuwendet, ohne die Kunst selbst gegen die Zeit zu kehren.« schreibt Jean Paul in dem der Ausgabe vorangestellten Motto. Eines der rund einhundert Lieder, die Hoffmann von Fallersleben 1843 anonym herausgibt, wird zur deutschen Nationalhymne werden.
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