Müller, G. E. – Schriften : Zur Analyse d. Gedächtnistät. u. d. Vorstellungsverlaufes I, 1911.
Geijer, E. G. , 1783-1841, Prof. der Geschichte in Upsala, war als Philosoph (Vorlesungen über die Geschichte des Menschen, 1856) Panentheist; Gott ist die unendliche Persönlichkeit, welche die endlichen Geister einschließt.
Abendroth, E. B. , geb. 1842 in Pirna, Archivar der kgl. sächsischen Gesellsch. d. Wissensch. in Leipzig. Schriften : Das Problem der Materie, 1889.
Caro, E. , 1826-1887, Prof. an der Ecole ... ... : L'idée de Dieu, 1864, 1889. – Le Pessimisme au XIX e siècle, 2. éd. 1881. – Le matérialisme et la science, 4. éd. 1883 u. a.
Dürr, E. = D. verbindet den Dualismus des Geschehens mit dem Monismus der Substanz und lehrt einen partiellen Parallelismus (nicht allem Physischen entspricht Psychisches). Die Ethik ist die »Wissenschaft von den Erscheinungen des sittlichen Lebens«. Schriften : Erkenntnistheorie, 1910.
Lask, E. = Nach L. ist die Panarchie des Logos, die Allherrschaft der kategorialen Form zu betonen. Die Kategorien sind auch auf das übersinnlich-geistige Material, die Philosophie selbst, anzuwenden.
Mach, E. – Vgl. H. BUZELLO, Krit. Untersuch, von E. Machs Erkenntnistheorie, 1911 (Gegen M.).
Croce, B. = Der Wille ist schöpferisch, jede Handlung bewirkt etwas Neues. Der Willensakt ist notwendig und frei zugleich. – Die dialektische Methode akzeptiert C. nicht. Schriften : Filos. della pratica, 1904.
Lubac, E. , Paris. = Von Bergson beeinflußt. SCHRIFTEN: Psychologie rationelle, 1904, u. a.
Biese, B. – Schriften : Grundzüge moderner Humanitätsbildung, 1886. – Erkenntnisse u. Lebensweisheit in Aphorismen, 1904. – Kulturwissenschaftl. Weltanschauung, 1909.
Jäsche E. – Schriften : Das Grundgesetz der Wissenschaft. 1886. – Grundz. e. allgem. Weltansch., 1897. – Werden, Sein u. Erscheinungsweise d. Bewußtseins, 1887.
Belot, G. , Prof. in Paria. = Positivistischer Standpunkt. Schriften : Etudes sur la philos. morale du XIX e siècle, 1904. – Etudes de morale positive, 1907, u. a.
Grimm, E. – Schriften : Theorie der Religion, 1908.
Misch, G. , Prof. in Marburg. = Schüler Diltheys.
Blanc, E. , geb. 1846 in Tain bei Valence.
Perez, B. , geb. 1836 in Tarbes.
Digby, E. , gest. 1592.
Becher, E. = »Mit unserem Seelenleben steht eine Welt materieller Dinge an sich in wechselseitigem Wirkungszusammenhang. Insofern besteht die Wechselwirkungshypothese zu Recht. Das Reale an sich ruft Sinneswahrnehmungen hervor, die zunächst nur vereinzelte Dinge an sich manifestieren. Im Prinzip aber könnten alle materiellen ...
Falter, G. = Anhänger Cohens. Schriften : Die Idee bei Philo und Plotin, 1908. – Die Staatsideale unserer Klassiker, 1911, u. a.
Bon, G. L. , geb. 1841 in Nogent-le-Rotron – Schriften : Les opinions et les croyances, 1911.
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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