Anonym Historia von D. Johann Fausten dem weitbeschreyten Zauberer vnnd Schwartzkünstler, Wie er sich gegen ... ... verfertiget. Iacobi IIII. Seyt Gott vnderthänig, widerstehet dem Teuffel, so fleuhet er von euch. Cvm Gratia et Privilegio.
Heinrich Heine Der Rabbi von Bacherach Ein Fragment
Paul Hilscher Curiöse Gedancken von Wütenden Heere Aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet / von M.M.
Clemens Brentano Johann Joseph von Görres Entweder wunderbare Geschichte von BOGS dem Uhrmacher, wie er zwar das menschliche Leben längst verlassen, nun aber doch, nach vielen musikalischen Leiden zu Wasser und zu Lande, in die bürgerliche Schützengesellschaft aufgenommen ...
Frau Fabrikdirektor von H. (Studien-Reihe)
Das Käthchen von Heilbronn Von Heinrich v. Kleist Fürwahr, es ist Mark ... ... Glück entschwindet. Das wäre die so gepriesene Liebe, von Kindern angelallt, von Greisen angestottert, und das wäre ihr Band? Hätten ... ... , welche der Verführung heuchlerische, vermaledeite Kupplerin ist. ›Graf von Strahl, Herr ***. Beim Himmel, die ...
Hanß Michael Moscherosch Gesichte Philanders von Sittewald In welchen aller Weltwesen, aller Mänschen Händel, mit ihren natürlichen Farben der Eitelkeit, Gewalts, Heucheley, Thorheit bekleidet, offentlich auff die Schau geführet, als in einem Spiegel dargestellet und gesehen werden.
Heinrich Heine Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski Erstes Buch
... von Liebe, wenn er gerade von Kant redet, von Weiberhemden, wenn er vom Christenthum, und ... ... Wut zu versetzen. Auch hat davon der gute König von Baiern den Kopf verloren, ohne die übrigen ... ... Gebiete und auf eigne Kosten eine von Klöstern gedeckte und von Kapuzinern bewachte chinesische Mauer aufführen ließ, ...
Der Jude Shylock im Kaufmann von Venedig Als nach geendigtem Schauspiele die ... ... aber nicht für einen Juden. Der Jude kann grausam sein von Geist, aber von Herzen ist er es nie; er hat ein weiches ... ... Nun aber im Teufel den Gott zu zeigen, durch eine Sandwüste von Sünde bis zur kleinen Quelle der ...
Von den Schlangen 1 Noch immer glauben Leute, daß die ... ... Auch mit den getöteten Schlangen von giftiger Natur muß man gar behutsam sein. Man hat Beispiele, daß ... ... unschädlich. Schon manche Schlange ist gegessen worden, ja man bereitet von dem Fleische der giftigen Otter für gewisse Kranke eine sehr nahrhafte ...
[Für Eleonore von Haza] Kleines, hübsches, rotköpfiges Lorchen! Ich wünsche dir soviele Freuden, als Schlüsselblumen in dem großen Garten blühn. Bist du damit zufrieden? – Und auch einen hübschen Maitag, um sie zu pflücken! Dresden, den 12. Juni 1808 ...
Abschiedsbrief eines Aschanti-Mädchens von Wien Lieber Peter. Ich gehe weg und Du bleibst hier. Mehr kann ich Dir nicht sagen. Es ist alles. Ich gehe weg und Du bleibst hier – – –. Ich möchte es Dir hundertmal sagen ...
[Für Adolfine von Werdeck in ein Exemplar von Mendelssohns »Phädon«] Wo die Nebel des Trübsinns grauen, flieht die Teilnahme und das Mitgefühl. Der Kummer steht einsam und vermieden von allen Glücklichen wie ein gefallener Günstling. Nur die Freundschaft lächelt ihm. Denn ...
Der Star von Segringen Selbst einem Staren kann es nützlich sein ... ... das sich dazu schickte, als wenn er den Verstand davon hätte, und manchmal, wenn ihm der Lehrjung rief: »Hansel, ... ... antwortete er: » Du Dolpatsch !« und alle Leute in der Nachbarschaft wußten von dem Hansel zu erzählen. ...
[Für Luise von Linckersdorf?] Geschöpfe, die den Wert ihres Daseins empfinden, die ins Vergangene froh zurückblicken, das Gegenwärtige genießen, und in der Zukunft Himmel über Himmel in unbegrenzter Aussicht entdecken; Menschen, die sich mit allgemeiner Freundschaft lieben, deren Glück durch das Glück ...
Wunsch am Neuen Jahre 1800 für Ulrike von Kleist Amphibion Du, das in zwei Elementen stets lebet, Schwanke nicht länger und wähle Dir endlich ein sichres Geschlecht. Schwimmen und fliegen geht nicht zugleich, drum verlasse das Wasser, Versuch es einmal in der Luft ...
[Für Henriette von Schlieben] Tue recht und scheue niemand. Mit dieser hohen Lehre, welche Sie zugleich in der Demut und im Stolze, über Ihre Pflichten und über Ihre Rechte unterrichtet, erinnere ich Sie zugleich an die christliche Religion, an eine ...
... sein. Wenigstens dort, wo traurige Frauen von uns wissen. Der von Langenau rückt im Sattel ... ... der Waffenrock, das Bandelier und der Mantel von dem von Langenau. Seine Handschuhe liegen auf dem Fußboden. Seine Fahne ... ... drängen sich alle, halb Eisen, halb nackt, von Zimmer zu Zimmer, von Trakt zu Trakt und ...
Von den Prozessionsraupen Oft fürchten wir, wo nichts zu fürchten ... ... zu haben. Daß solche ganze Züge von gefräßigen Raupen an den Blättern der Bäume, wo sie hinkommen, große ... ... Natur auch diesen verachteten Tieren zu ihrer Verteidigung gegeben hat. Mehrere andere Arten von Haarraupen tun es auch. Aber ...
Buchempfehlung
Die beiden »Freiherren von Gemperlein« machen reichlich komplizierte Pläne, in den Stand der Ehe zu treten und verlieben sich schließlich beide in dieselbe Frau, die zu allem Überfluss auch noch verheiratet ist. Die 1875 erschienene Künstlernovelle »Ein Spätgeborener« ist der erste Prosatext mit dem die Autorin jedenfalls eine gewisse Öffentlichkeit erreicht.
78 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Nach den erfolgreichen beiden ersten Bänden hat Michael Holzinger sieben weitere Meistererzählungen der Romantik zu einen dritten Band zusammengefasst.
456 Seiten, 16.80 Euro