Kuno Kohn Seit einem halben Jahr wohne ich in dem Haus. ... ... weiße Kostüm bringt mir Glück. Ich verdiene genug. Und habe angefangen zu sparen; denn ich fühle, daß die Kräfte nachlassen. Häufig bin ich matt, manchmal habe ...
... tief über das Haupt gezogen da und befand sich in dem allerschlimmsten Zustand; denn wenn sie das Geheimnis ihrer Herkunft und ihres Geschlechtes bewahrte, so unterlag ... ... scheinbarer Kaltblütigkeit: »Und auf welche Weise willst du denn, wenn du Eugenia bist, ein Mönch geworden sein, in ...
Erinnerung Ich verstehe das alles nicht von der Kindheit, von diesem Gegensatze nämlich der Kindertage und der späteren. Das verstehe ich nicht. Denn hierin habe ich doch eine Kontrolle, da ich 49 Jahre alt bin und ...
Nächtliche Szene Ich kam Nachts an einem Einspännerstandplatze vorüber. Das heisst, ich kam eben nicht vorüber, sondern blieb tief erregt stehen, denn ein junger Kutscher malträtirte soeben sein Pferd und gab ihm überdies den Namen » ...
... Sinngedichte viel fürredens oder fürsprechens nicht bedürffen; denn ich werde alle Köpffe unter meinen Hut doch nicht bringen, nemlich niemanden ... ... die Endungen der Reime zusammenstimmen nur nach unserer Mund-Art, wo sie geschrieben; denn, wie es vielleicht frembden dannenher nicht füglich lauten möchte, wie wir die ...
Gamelang-Musik Ich bin seit heute 2 Uhr nachmittag, 26. November, wie jemand, dem man sein Todesurteil verkündigt hat. Denn in einem Leben existieren zu müssen, in dem dieses Ereignis möglich war, ...
Bei Buffalo Bill Als sie 18 Jahre alt geworden war, fragte man sie einmal, weshalb sie denn allen ihren so netten Herren Hofmachern gegenüber sich so kühl und abweisend verhalte?!? Da erwiderte die Wunderschöne: »Es war in meinem zehnten Lebensjahre. Da war ich ...
... . Es gibt Künstler, welche nicht etwa zu groß von der Kunst denken, denn das ist unmöglich, aber doch nicht frei genug sind, sich selbst über ... ... dritten die rhetorische, u.s.w. Welches ist denn nun die poetische Poesie? [101] Affektation entspringt nicht ...
... er sehr reich war, so zog er denn aus, die Fee der Gesundheit zu befragen – – –. Und die ... ... du nicht errettet werden von deinem Leiden!« Und so begab er sich denn auf die Suche nach der Selbstlosigkeit. In vielen, vielen Fällen glaubte er ...
... Rechte treten, und Dich pflegen, Dich betreuen wie keine, keine Andere! Denn was nützte Dir dann, Liebster, alle Anmut und Schönheit aller der Anderen ... ... Richtig. Aber vielleicht verlöre ich deine Liebe durch deine ewigen untergeordneten Dienstleistungen. Denn der Kranke ist ein schlechter Romeo! « »O ...
Ein Traum Ich kam an eine dunkle Höle, da schliefen die vergangnen Zeiten ... ... Vorwelt einen tiefen Schlaf. Und sie konten nicht erwachen ob sie auch wollten denn sie waren gebant an diesen finstern Ort, und umgeben mit Nacht und Schlummer. ...
Die Bäume Denn wir sind wie Baumstämme im Schnee. Scheinbar liegen sie glatt auf, und mit kleinem Anstoß sollte man sie wegschieben können. Nein, das kann man nicht, denn sie sind fest mit dem Boden verbunden. Aber sieh, sogar das ist nur ...
... Stumme, Dienende in Güte! Glarys: »Albert, wie meinst Du es denn?!« »Wie?! Nun wie?! Helden sind Menschen, die besiegen! Sich selbst natürlich!! Wen denn sonst?! Alles Andere ist nichts Heldenmässiges, Mit ... ... – –!?« Die Mutter: »No ja. Was denn?! Bei uns ist kein Feld. Köchin, rechnen ...
Gerichts-Verhandlung »In welchem Zustande befand er sich denn damals?!« sagte man. »Schrecklich, etwa Absynth?!?« Durchaus nicht. Der Vertheidiger konnte keinerlei Entschuldigungen aushecken. Er sagte blos einige unangenehme Dinge über die Constitution seines Clienten. »Nun,« sagte der Richter zu ...
... die Kunst, vorzüglich aber die heilige Einheit jener drei. Denn nicht die Kraft und Bewegung des er sten, nicht die Fruchtbarkeit der ... ... wäre dieser gesunde Trieb nie in eine krankhafte Sucht ausgeartet. So mögen sie denn ihre unbeschreibliche Angst als Strafe ihres Vergehens in Demut tragen. Nämlich ...
... als solche diagnostizieren kann! Eine edle Vorhersagung also, an die niemand glaubt! Denn der heiligen Natur mißtraut man mehr als dem unheiligen Arzte! Strümpell ... ... Der Arzt sollte sein Nichterkennen einer Krankheit für wertvoller einschätzen als sein Erkennen! Denn alle Bescheidenheit, Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit, Selbstentäußerung läge darin! Aber ...
... wird sich schließen, bevor er wieder erscheint; denn in weiten Bahnen zieht der leuchtende Genius, und erst späte Enkel heißen ... ... Jeremias seines gefangenen Volkes. Die Klage ist verstummt, das Leid ist geblieben. Denn jene falschen Propheten wollen wir nicht hören, die ihn begleitet und ihm ...
... ein Mann, von weitem schon sichtbar – denn die Gasse vor uns steigt an und es ist Vollmond –, uns entgegenläuft ... ... jemand hinter ihm läuft und schreit, sondern wir werden ihn weiterlaufen lassen. Denn es ist Nacht, und wir können nicht dafür, daß die Gasse im ...
... «... ich sage das nicht; bewahre der Himmel, denn ich bin noch nicht fertig. Und wäre ich fertig, würde ich dieses ... ... Sprache, wie es einem deutschen Manne geziemt. Man kann wohl lateinisch beten, denn der liebe Gott versteht alle Sprachen; aber lateinisch kritisieren soll ... ... genug, ihre 24 Karate zu beweisen. Gibt es denn etwas Komischeres, als wenn das Motto gerade das Gegenteil ...
... freien Mut wissenschaftlicher Ergründungslust ins Gesicht zu sehen. So wollen wir denn auch der Erörterung des unfaßbar Entsetzlichen, das der Mensch für unser Empfinden ... ... ohne uns vor dem Neid unsrer Mithamster fürchten zu müssen. So kommt es denn auch fast nie vor, daß ein Hamster statt vom allgemeinen Markt des ...
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Anselm vertritt die Satisfaktionslehre, nach der der Tod Jesu ein nötiges Opfer war, um Gottes Ehrverletzung durch den Sündenfall des Menschen zu sühnen. Nur Gott selbst war groß genug, das Opfer den menschlichen Sündenfall überwiegen zu lassen, daher musste Gott Mensch werden und sündenlos sterben.
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Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.
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