Fünfzehntes Kapitel. Von denen Dingen, die den Menschen, und namentlich den Fürsten, Lob oder Tadel zuziehen. Es bleibt jetzt zu betrachten übrig, wie eines Fürsten Art und Verhalten mit Unterthanen und Freunden seyn muß. Und, weil ich weiß daß hievon Viele geschrieben haben ...
... noch widersinnischeres. Sie fand sich so gar in den Namen, und in tausend andern Dingen. Man fand daselbst Völker, ... ... beehrte man die Gräber damit: an einem andern brauchte man sie, und namentlich die S. Andreaskreuze, sich vor nächtlichen Erscheinungen zu sichern, und ...
... »Aber ich meine«, erwiderte Peter, »welchen Namen du der Sache auch geben magst, das sei gerade der ... ... sind, außer bei ihren nächsten Grenznachbarn, kaum dem Namen nach bekannt. Bei ihnen nun müssen die überführten Diebe das Gestohlene dem ... ... sie keine Schelt- oder Tadelworte, nur zur Nachtzeit werden sie unter Namensaufruf kontrollirt und in ihren Schlafräumen eingeschlossen. Außer der unausgesetzten ...
... der Träume, deren Ausleger mit einem sonderlichen Namen Conjektores oder Traumdeuter genennet werden, wie der Poet Euripides saget: ... ... der Träume haben geschrieben der Daldianer Artemidorus, auch werden Bücher gewiesen unter dem Namen Abrahams, dem Philo in den Büchern von Biesen beigemessen, dass er am ...
... , Tortelius u.s.w. genannt. Diese Beinamen werden von den obersten Magistratspersonen verliehen und sind meist mit einer Bürgerkrone verbunden ... ... , indem sie bereit sind, dieselben Kommandos praktisch auszuführen, die sie dem theoretischen Namen nach inne haben. Sie pflegen einen Schwarm bewaffneter, ... ... Metaphysikus verleiht dem Thäter einen seine That erwähnenden und sie würdigenden Beinamen. Andere Kronen oder Kränze werden auf ähnliche ...
... ihre Natur zu zeigen. Es ist ganz erlaubt mit dem Namen Zeit die Bewegung eines geschaffenen Dinges zu benennen, denn wie gesagt, nichts ... ... dann die Bewegung eines geschaffenen Dinges, denn die muß man nun mit diesem Namen nennen in Folge jener neuen Definition. Man ... ... zu nennen, aber es steht nicht frei sie eben so wie im Namen auch in dem Wesen gleich zu ...
... die Glücksgüter, ob allen diesen, oder nur den seelischen Gaben der Name »Gut« zukomme. Sie erörtern das Wesen der Tugend und des Vergnügens, ... ... Deiner Macht steht, sowie daß er eine solche Handlungsweise nicht für etwas im Namen der Menschheit zu Preisendes hielte, nämlich, daß ...
... den niemand hineinreden kann, denn niemand versteht das Rotwelsch, und sind doch Bauernnamen. So ist die Medizin von allen Professionen geschieden und mit Sprache, Weise ... ... Bezug auf beide Seiten ein philosophus genannt wird, so ist es doch dem Namen nach nicht so, sondern der ist ein ...
... niemals vernommen hat, was der Name Materie bedeutet und was unter der Materie in den Dingen der Natur verstanden ... ... haben sie gethan, um uns eine substanzielle Form zu schenken, welche den Namen der Substanz verdiente, wie die Materie Namen und Wesen einer Substanz hat; aber sie haben gleichwohl damit durchaus nichts ...
... um des Scheines, um des Maulgeschwätzes, um des Namens willen, und in solchen Dingen gesättigt sein möchte. Das sind alles Untreuen ... ... ist, diese Dinge erfassen? Der da eine lange Zeit braucht, allein die Namen, die mit der Rute hätten gelernt werden sollen, zu lernen ... ... und in Ehren halten, und euch bei euerm Namen. Und ihr seid doctores, wie die simplicia sind; ...
... der Menschen Namen weissagen; und indem sie die Zahlen der Buchstaben eines Namens zusammengesetzet, so haben sie den Vorzug demjenigen zugeteilt, dessen Summa die andere ... ... Erfindungen auch dieses zuzueignen, dass aus der ungeraden Zahl der Vokale in einem Eigennamen Blindheit, Beinbruch und ähnliche Unfälle vorausgesagt werden können. ...
... kann auch nicht, weil es die Gesetze verbieten, ihnen das Andenken seines Namensund seiner Ahnen hinterlassen, nicht sein Vermögen zuwenden; er wird auch von allen ... ... konnte, sondern behalten musste, ist er nach Rhodus nicht ohne Verletzung seines ehrlichen Namens zu gehen gezwungen worden. Aber alle diese Ungelegenheiten verursachen ...
... damit sagen, dass die, welche in Redensarten und Namen sehr bewandert sind und sich nicht um die Sachen kümmern, dasselbe Gaul ... ... drei Brunnen, die sich bei der Universität befinden, haben sie dem einen den Namen Brunnen des Aristoteles gegeben; den andern nennen sie Brunnen des ... ... er ein paar Sätze her, so ist sein Name Demosthenes; wenn er den Vergilium analysiret, so ist ...
... , sondern auch für die einzige halte, die mit vollem Rechte den Namen Republik, »Gemeinwesen«, verdient. Denn irgendwo anders ist, während sie Alle ... ... sich verschaffen mögen, um sie auszunutzen. Diese Anschläge, welche die Reichen im Namen der Gesammtheit, also auch der Armen aufgestellt und ...
... wollen, wie die Teutsche die fallende Krankheit dem Valentino , welcher Name das Wort fallen zu enthalten scheinet, zuschreiben wollen, und die Franzosen schreiben die Hydropisin oder Wassersucht dem Eutropio zu, wegen des Namens gleichem Klang. Ich will aber hier nicht ...
... und kennest das Licht. Warum wandelst du nicht drinnen? Meinest du, der Name mache dich heilig? Warte, Fritz, bis dorthin, so wirst du es ... ... diesem stehet der Kern und die Liebe Gottes: Gott siehet nicht auf jemandes Namen oder Geburt. Wer aber in der Liebe Gottes wallet, ...
... mörderischen Streit untergedruckt und ertötet. Dieser Ninus hat ein Weib mit Namen Semiramis gehabt, welche, wie der Historienschreiber Dion referieret, von ihrem Manne ... ... der Cleopatra gezeuget waren, ums Leben bringen lassen, und hat also weder des Namens, noch der Guttat, noch der nahen Anverwandtnis gedacht, ...
... leben für, und profitieren ihr Amt heilig; und nennen sich nach den Namen lobwürdiger Männer und heiliger Väter als vom Basilio, Benedicto, Bernhardo, Augustino, ... ... denen werden wegen ihres abscheulichen geistlichen Habits geistliche Sachen anvertrauet, und nehmen den Namen heiliger und religioser Leute an sich, nennen sich Christi Gesellen ...
... und Kardinal und viel andere Doctores des christlichen Namens, welche bezeugen, dass sie dieses alles wahr befunden hätten und defendieren solches ... ... darunter aber ist der, welchen man den Abraxas nennet, der Vornehmste, welcher Name nach dem Griechischen die dreihundertfünfundsechzigste Zahl in sich hält, denn soviel ...
... Capitolino wahrgenommen, die lieber einen grossen als guten Namen haben und hinter sich lassen wollen, auch andere, wenn sie nicht durch ... ... so muss ein fremder Urstamm und weithergeholte Fabeln herhalten, dichten den Königen neue Namen an und lügen nicht wenig dazu. Überdies gibet es derer ... ... auf den Nutzen der Posterität und Lob eines guten Namens ihr Absehen gehabt hätten. Derowegen wäre es nicht ratsam ...
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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