Zehntes Buch 1. Wirst Du denn, liebe Seele, wohl ... ... ? Was für schwierige Dinge und Aufgaben sind es denn, denen Du aus dem Wege gehen möchtest? Aber was ist denn dies Alles anders als Exercitien für den Geist ... ... ganz dasselbe ist, was ein Leben in Herrlichkeit und Freude für die Genusssüchtigen. Denn eben als einen Genuss ...
... diesen Veränderungen etwas Schlimmes? So denn auch nicht, wenn Dein Leben wechselt, still steht und aufhört. ... ... nur Eines ist, oder mag Alles atomengleich entstehen und bestehen. Gleichviel. Denn giebt es einen Gott, so stellt Alles gut; ist aber Alles nur ... ... nur ein klein Wenig vorwärts geht und halte solchen kleinen Fortschritt nicht gering. Denn wer wird ihre Gesinnung andern? Ohne ...
... schlechten Handlungen zu verstehen, welche aus den Lastern hervorgehn; denn das, was die Griechen kakias nennen, möchte ich eher Laster als ... ... kenne allerdings Leute, die in jeder Sprache philosophiren zu können meinen, denn sie gebrauchen weder Eintheilungen, noch Definitionen und erklären ... ... richtig als Gegensatz der Tugenden, unserm Sprachgebrauch gemäss, aufgestellt zu haben; denn was an sich Lästerung verdient, ...
... sagt das Sprüchwort. – Weshalb genügt er Dir denn nicht? erwiderte Torquatus; denn ich halte Dich für einen billigen Richter, ... ... Festigkeit der Seele besitzen, die weder den Tod noch die Schmerzen fürchtet; denn im Tode hat man keine ... ... Anlass zum Unrechtthun dann fehlt. (§ 53.) Denn die natürlichen Begierden können leicht und ohne Verletzung Anderer befriedigt ...
... mich einliess, oder mit der Himmelskunde mich beschäftigte. Denn zu allen diesen Dingen bedarf es der helfenden Götter und des Glückes. ... ... einem undankbaren, einem schmähsüchtigen, einem verschlagenen oder neidischen oder unverträglichen Menschen begegnen. Denn solche Eigenschaften liegen Jedem nahe, der die wahren Güter und ... ... ich weder von Jemand unter ihnen Schaden leiden – denn ich lasse mich nicht verführen – noch kann ich ...
... ich, ist die leidenschaftslose Seele eine wahre Burg und Festung. Denn der Mensch hat keine stärkere Schutzwehr. Hat er sich hier geborgen, kann ... ... eigenen Material und an ihrer eigenen Kunst völlig genug. 31. Hört denn die reine süsse Quelle auf, rein und süss zu ...
... man die Dinge sich genau und von allen Seiten ansieht. Denn wir sind es selbst, die ihnen die uns ängstigende Bedeutung unterlegen und ... ... fest steht, ob sie gefehlt haben, wenn es Dir auch so scheint. Denn Vieles geschieht aus einer weisen Berechnung der Umstände, die ...
... Wendung Deiner äusseren Verhältnisse. Wo denn, fragst Du? In Deinem Urtheil! Halte es nicht für ein Unglück, ... ... kann, unser Unglück oder unser Glück unmöglich ausmacht. Denn was bald der erfährt, der gegen die Natur lebt, bald wieder der ... ... Ein Strom des Werdens, wo Eins das Andre jagt, ist diese Welt. Denn ein jegliches Ding – verschlungen ...
... die mich erzeugten, und so wieder rückwärts in's Unendliche. Denn »in's Unendliche« darf man wirklich sagen, wenn auch der Weltlauf ... ... sind, die Du am häufigsten denkst, ganz so ist auch Deine Gesinnung. Denn von den Gedanken wird die Seele gesättigt. ... ... Heilsame. Das den vernünftigen Wesen Heilsame aber ist die Gemeinschaft. Denn zur Gemeinschaft sind wir geboren. ...
... jenes herrlichen Schatzes, Deines Eigenthums, hindert. Denn diesem Gute, dem höchsten nach Wesen und Wirkung, irgend ... ... anbetrifft, so musst Du sie in Ehren halten. Denn es wohnt ihr die Kraft bei, zu verhüten, dass sich in Deiner ... ... Dabei bleibe man sich bewusst, dass Jeder eigentlich nur dem gegenwärtigen Augenblicke lebe. Denn alles Uebrige ist entweder durchlebt oder in Dunkel gehüllt. ...
... von Unlust über das, was von Göttern und Menschen geschieht. Denn die Handlungen der Götter zu ehren, gebietet die Tugend und mit denen ... ... verlieren wird. Und so läuft das längste wie das kürzeste auf dasselbe hinaus. Denn das Jetzt ist das Gleiche für Alle, wenn auch ...
... bist wie ein schlechter Vers im Gedicht. 40. Will denn die Sonne leisten, was der Regen leistet? Will Aeskulap Etwas hervorbringen? ... ... das, was geschehen soll, rathschlagen, dann ist ihr Rath auch ein guter. Denn einmal, einen rathlosen Gott kann man sich nicht ...
... dem, was Du jetzt siehst, an Keinen derer, die jetzt leben. Denn das Alles ist wandelbar und wird vergehen, um Anderen Platz zu machen. ... ... Demuth brüstet. 17. Die Dich etwa fragen möchten, wo Du denn eigentlich die Götter gesehen, und woraus Du ...
... über Gut und Böse ihn dazu vermochte. Denn sowie Dir dies klar geworden, wirst Du Mitleid fühlen mit ihm und ... ... , nicht aber sich selber umzugestalten vermag. 26. »Wie kann Dich denn bald Dies, bald Jenes ärgern, das Dich doch Nichts angeht?« ...
... es nicht zu deiner Besserung beiträgt. Denn hiedurch gewönne es den Anschein, als habest du das Schauspiel bewundert. ... ... , und sprich nie bei dir selbst: es war nicht der Mühe werth. Denn das wäre gemein, und hieße sich ärgern über äußerliche Dinge. c ... ... es, seiner eigenen etwaigen Thaten oder Abenteuer häufig und maßlos zu gedenken. Denn nicht ebenso angenehm, als ...
... Tod ist weder ein Gut, noch ein Uebel. Denn [nur] das kann entweder ein Gut oder ein Uebel sein, was ... ... ein Nichts ist und Alles in Nichts zurückführt, gibt uns keinem Schicksal Preis. Denn Uebel und Güter finden sich [nur] an irgend einem Stoffe. ...
... Plato, dem Epikur, dem Zeno vorgeworfen. Denn diese alle sprachen ja nicht davon, wie sie selbst lebten, sondern wie ... ... Tugend, wenn auch in gewaltigem Abstande, wankend nachzugehen. (3.) Soll ich denn etwa erwarten, daß irgend Etwas von der Böswilligkeit unangetastet bleibe, ... ... ihr es auch so machen – sagte: Nun denn, ich habe gelebt und die Bahn des Geschickes ...
... Botschaft vom Tode seines Sohnes nicht als etwas Neues; denn was ist es denn Neues, wenn ein Mensch stirbt, dessen ganzes Leben ... ... auch mir seine Gnade verspricht, die unter seinen Tugenden die erste Stelle einnimmt. Denn auch mich hat er nicht so ... ... dieses jetzt schon überflüssig sei; denn Manches fordert allerdings die Natur von uns, mehr [jedoch] bürden wir ...
... Hitze der brennenden Eingeweide entsteht; denn das ist nicht Durst, sondern Krankheit. (5.) Und das ist nicht ... ... , den Göttern verwandt und jeder Welt, jeder Zeit gewachsen ist. (8.) Denn seine Gedanken schweben um jeden Himmel und bringen in jede Vergangenheit und Zukunft ... ... hatte, den Kerker, als wolle er dem Orte selbst das Beschimpfende abnehmen, denn er konnte nicht mehr als ...
... sondern auch, was sie nach Deiner Meinung sein soll? Denn bald meinst Du jene Lust, von der ... ... müsse (§ 77.), sind wir Dummköpfe erschüttert, während Du uns innerlich auslachst. Denn zwischen jenen erhabenen und herrlichen Worten hat keine Lust Platz, weder die, ... ... wenn ich so gesinnt bin! Also vielleicht auch der blosse Schein solcher Gesinnung, denn sein kannst Du nicht ...
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