Herman Bang, Das weiße Haus Man kennt die Romane des Dänen Herman ... ... wie lebhafte Kinder erzählen. Man geht durch ein Haus, durch das »weiße Haus«, durch den Küchengarten, durch die Stadt, ... ... auch der Vater weiß es, der ein Leben für sich lebt in seiner Studierstube bei seinen Sorgen und ...
Hugo von Hofmannsthal Rede auf Grillparzer Für die deutsche Grillparzer-Gedenkfeier zu ... ... , die Fähigkeit zu ihr sei der Maßstab für die Tiefe und Weite des Geistes. Er befreit sich in ihnen ... ... gedichtet als fast alle großen erdichteten Gestalten, die wir kennen. Sie leben völlig für sich und doch scheinen ...
... Imbert! Du hast nur gelebt, um für die Freiheit zu sterben – – es tat mir leid; ... ... Kugeln durchfurcht, die Fenster zerschlagen, die seidenen Vorhänge zu Kleidern für den ersten besten Gamin zerschnitten! – Ich stand noch in andächtiger Wehmut ... ... Ludwig Philipp die Bilder nach der Elle. Viele Gegenstände des Schlosses, welche man für golden hielt, sollen sich außerdem ...
... wird eine Gedenkschrift haben: »Zum Gedächtnis der Wiedertäufer, hingerichtet für ihren Kampf um eine bewußte Menschengemeinschaft aus dem ... ... Auf die eigene Kraft zur Entfaltung des Willens für die Idee vom Mitmenschen. Für die Idee allein? Für die Tatsache vom Mitmenschen! Und welche Tatsache kennt ...
... «, eine periodische Zeitschrift aus Österreich und für Österreich, ein Unternehmen, das für den damaligen Zeitpunkt neu und groß ... ... Ehrfurcht am Lichte erhält –, auch für ihre Blücher und Moltke, auch für andere, deren Taten minder volkstümlich ... ... Bräuchen und Sprüchen, seinen Redensarten für den Alltag und seinen ehrwürdigen Formeln für die Feierstunden und die Todesstunde ...
... ist, pflegt man ihm niemals auf rotsamtenem Kissen den goldenen Lorbeer ins Haus zu tragen, den Alfred Tennyson trug und vor ihm einmal Robert Southey ... ... Zähnen zu pressen, bis ihre Süße herb und bitter wird«. Er hat für die Darstellung gewisser innerer Erlebnisse eine solche pénétrance ...
... doch in ihm kein Raum war, nicht einmal für seine Mutter, und nicht für Maria Magdalena, wie in jedem Weisenden, ... ... sei. Wie sollte mir dieses Haus, das die Päpste sich dort aufgerichtet haben, nicht gewaltig vorkommen? Ich ... ... Blau. Ich habe einmal ganz alten Wein zu trinken bekommen. So ist das für die Augen, diese Fenster, nur ...
... unter verschwommenen, dicken weichlichen Händen zur komischen Puppe geknetet worden war. Was für ein Mut gehört dazu, vor Lesern – und im Hintergrund blieben doch ... ... verteidigt – 1892, also zu einer Zeit, wo Individualismus gerade was riesig Feines für ausgekochte Jungens war. Dieser Mann hat also ...
... Mars heißen. Ein glücklicheres Beispiel für den Unterschied zwischen Genie und Talent dürfte für die heutige Zeit auf dem ... ... kommen läßt; ein einziger Moment von fast hellsehender Kraft entscheidet für die ganze Lebenszeit; und ein seelischer Prozeß, der vielleicht in weniger als einer halben Stunde abspielt, bringt Lösung und Arbeitsplan für ein halbes Säculum. Das ...
... die ganze Mit- und Nachwelt zehren dürfe. Nicht für diese, nicht für jene Klasse, für alles, was denken konnte, war von Anbeginn ... ... Freiheit, bei uns ist sie ein Ersatz für dieselbe, ein Trost für ihren Verlust. Der Jubel hat nur eine ...
... als der Literat! Der Literat ist für uns alle da; tausendmal opfert er sich in die aufreizende und vergängliche Stunde. Er wagt es, für uns das Wort zu ... ... sie eine unendlich viel grössere Rolle für die Gesellschaft spielt, als die Gesellschaft für sie. Gesellschaftsdichtung oder soziologische Dichtung ...
... kundt, und wolt es doch zu schanden machen, fur zu, und nam fur sich mein New Testament, fast von wort zu ... ... gedancken gehabt habe, denn ich habe keinen heller da fur genomen noch gesücht, noch damit gewonnen, So hab ... ... Und bin allzu reichlich belohnet, wo mich nůr ein einiger Christ fur einen trewen erbeiter erkennet. Ich frag ...
... der Tod war, sondern innere Umbildung, war es für Dezennien (die nicht vorüber sind) erfüllt von dem Werk Wagners. Man ... ... Töne, statt jenes Greifens nach den Sternen dieses Wühlen in den Tiefen. Haben für Großes Größeres: denn zwischen beiden Welten liegt großes Geheimnis, liegt ... ... und der Aufbau harmonisch über dem Entwurf wie ein Haus über dem Grundriß. Seine Gedanken jagt er zu einem ...
... ist Rhetorik in diesen Fragen, Rhetorik, die gut ist für Frauen oder für das Haus der Gemeinen, deren von unserer Zeit so überschätzte Machtmittel aber ... ... die ungemessene Bewunderung zusammenzupressen, die ich für den größten Wohltäter meines Geistes, für den ersten Engländer meiner Zeit ...
... Das Unmittelbare, streng genommen, ist für die Sterblichen unmöglich, wie für die Unsterblichen; der Gott muß ... ... Deswegen ist das Unmittelbare, streng genommen, für die Sterblichen unmöglich, wie für die Unsterblichen. Die strenge Mittelbarkeit ... ... den Superlativ, der nur das Zeichen ist für den höchsten Erkenntnisgrund, nicht für die höchste Macht. ...
... geyst unsichtlich, alßo, das er fur gottis augen on unterlaß fur die seynen steht und sich selb ... ... darumb, das das priesterthum uns wirdig macht fur gott zu tretten und fur andere zu bitten. Denn fur gottis augen zu stehn und bitten, ... ... , das ich muß auch meynenn glaubenn und gerechtickeyt fur meynenn nehsten setzen fur gott, seyne fund zu decken, ...
... weiterlebt und alles ein und dasselbe Wesen bleibt: so für den einzelnen, so für das ganze Volk. Die Gegenwart ist breit, ... ... Härte der Armut, im Hagestolz der Menschenhaß. Für das kalte Herz wird dem Kohlenmunkpeter sein warmes fühlendes wieder in die ... ... einander gegenübersitzen. So kommen sie den heutigen Deutschen zur Weihnacht ins Haus, ein liebevoller Zug von Männern, eine ...
... sich so schön und stark behaupten, daß jeder an seiner Stelle für den Augenblick alle übrigen werde aufzuwiegen scheinen. So schien uns, es wäre ... ... insgesamt stärker gegen ihr Verbleiben sprach als ihr Unwert im einzelnen. Denn sein für das Schöne wahrhaft empfindliches Gefühl hatte erkannt, daß von einer gewissen Zahl ...
... uns, fort aus dem Alltag, und halten Haus mit den schöneren Geschöpfen eines künstlichen Daseins, mit den schlanken Engeln und ... ... des Lorenzo Medici, die Zaubergärten des Ariosto? Es gibt unzählige Dinge, die für uns nichts sind als Triumphzüge und Schäferspiele der Schönheit, inkarnierte Traumschönheit, von ...
... übers Tal hin, wie das jetzt eigentümlich dalag, jeder Baum für sich, jede Hütte, jeder Heustadel wie in der Kirche. Wir kamen ... ... sondern vor sich, auf ein Etwas hin, zuweilen fast starr. Er sprach für mich, aber nicht eigentlich zu mir. Es war, als ginge er ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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