... der komischen Mitgift des Lebens. Der Humor ist Demokrat; daher denn auch der komische Roman für unsere Zeit von so hoher Bedeutung ist. ... ... Göttliche, dessen schönster Tempel Jean Pauls Herz gewesen. Da findet er uns Kindergestalten denn freilich zu kurz und allen Menschenwitz unzureichend dem Ideale gegenüber. Aber er ...
... die es heute noch gibt; ihnen kann man nicht ins Gewissen reden, denn sie haben keines. Aber ihr, die ihr, wie ich, längst erweckt ... ... zusammengebissen, wartet der Heilsarmeesoldat. Er darf nicht schreien: Gott! Güte! Gerechtigkeit! Denn die Polizei hat es ihm verboten. So ist es ...
Lovis Corinth Das Leben Walter Leistikows * Ein Stück Berliner Kulturgeschichte Mit zwei Originalradierungen und zahlreichen Abbildungen im Text Mehr denn zwei Jahre sind über dem Hinscheiden Walter Leistikows dahingegangen. – Für die Kunst lebt er freilich durch seine Werke weiter, aber der egoistische Schmerz über ...
... der Wirksamkeit, so ist es eines der seltenen, unvergleichlichen Denkmäler eines Menschen; denn alles daran ist Leben, alles Bild, es schließt sich vollkommen zusammen, ... ... sein müßte – gleich der so viel dürftigeren des »lieben Augustin«; es sei denn, daß das Völkergedächtnis, daß die Einheit des Ganzen abrisse, ...
... insgesamt stärker gegen ihr Verbleiben sprach als ihr Unwert im einzelnen. Denn sein für das Schöne wahrhaft empfindliches ... ... bevor wir einem empfindenden Leser die Tür öffneten. So sind wir denn beim Leser angelangt, den in seiner Einbildungskraft mitzuschaffen die oberste gesellige Pflicht dessen ist, der ein Buch macht. Denn eine Gabe kann nicht dargereicht werden, ohne ...
... den lyrischen, der lyrische den epischen, der epische den tragischen zu studieren. Denn im tragischen liegt die Vollendung des epischen, im lyrischen die Vollendung des tragischen, im epischen die Vollendung des lyrischen. Denn wenn schon die Vollendung von allen ein vermischter Ausdruck von allen ist, ...
... Des hatte er aber auch Ursache. Denn man denke nur den herrlichen Sinn, der daraus hervorgeht. Nicht meine ... ... Vergnügen biete ich zu dieser Ausführung meine Akademie der schönen Redekünste an. Denn da ich ohnehin schon so sehr mit Wunden bedeckt ... ... besitzen, mein Visier aufzuziehen, wenn ich darum gebeten würde. Wohlan denn! Gestrenge und vermutlich ebenso tapfere Maske, ...
Friedrich Hölderlin Die Bedeutung der Tragödien Die Bedeutung der Tragödien ist am leichtesten aus dem Paradoxon zu begreifen. Denn alles Ursprüngliche, weil alles Vermögen gerecht und gleich geteilt ist, erscheint zwar nicht in ursprünglicher Stärke, sondern eigentlich in seiner Schwäche, so daß recht eigentlich ...
... , ob dasjenige, was ich sagen werde, schon irgendwo gesagt ist. Denn nicht für meine Sünde möchte ich deshalb alle die dicken Bücher durchlesen. ... ... , wenn man unter Volksdichterei das verstände, was ich darunter verstanden wissen will. Denn ich würde alsdann mehr sein als Homer, Ossian ...
... der zu Mölhusen regirt und nichts denn raub, mord, blutvergissen anricht, wie denn Christus Johan. viij. von ... ... dreyn schlahen, weyl sie eyne ader regen kan, Denn hie ist das vorteyl, das die bawren böse gewissen und unrechte sachen ... ... eyne ader regen kan, Du wirsts woll richten und machen. Also kans denn geschehen, das, wer ...
... und fromm von einer dunklen betenden Stimme; denn die Kunst ist nicht ferne von diesem Buche. Der Anfang der Kunst ... ... vergangenen Geliebten und schenken sich ihm durch sie. Und er preist ihr Vergangensein; denn mit ihm beginnt ihre ruhigere Gegenwart. Und es wird eine Zeit kommen ...
... Eigenschaften, es sey als Folgen Ihrer Glaubensregeln oder Ihrer Lebensphilosophie. Denn wer, wie Sie, in die Schranken tritt, um seine Überzeugung geltend ... ... nach Ihrer Art rechtfertigen können; aber – – : Ihren Gott hat denn doch der Vertheidiger der olympischen Götter nicht gelästert! ...
... wenn sie gleich durch theoretische Schriften bestimmt zu sein scheinen so braucht denn doch jeder sie meistens in einem eignen Sinne und denkt sich mehr oder ... ... ihrer Gegenwart anfinge und vollendete, ein solcher würde immer ein schätzenswerter Künstler sein: denn es könnte ihm nicht fehlen, daß er in einem unglaublichen ...
Gotthold Ephraim Lessing Die Religion Christi Denn der Vater will auch haben, die ihn also anbeten. St. Johannes § 1 Ob Christus mehr als Mensch gewesen, das ist ein Problem. Daß er wahrer Mensch gewesen, wenn er es überhaupt ...
... auch den Krieg mit Frankreich. Mir persönlich ist ja der Krieg unsympathisch, denn es ist eine Rigorosität, daß Leute wie Pèguy erschossen werden. Aber man kann nichts machen. Denn der Krieg ist eine Notwendigkeit Gottes. Dazu kam ... ... was dieser geniale junge Mann positiv geleistet hat. Nun denn! Er starb auf dem Felde der Ehre ( ...
Georg Herwegh Eröffnung Das äußere Leben einer Nation ist nur das halbe Leben ... ... jetzt erkennen läßt, ist der stille Busen, das menschliche Herz.« So sei mir denn jeder willkommen mit den Schätzen, die er in dem stillen Busen, in dem ...
... geschieht nichts. Es wird nur viel schlimmer. Denn eine Schicht von Menschen, deren Tatneigung ohnehin nicht groß ist, glaubt, ... ... Erfolgen zu unterhalten, zu denen er nichts selbst getan und gegeben hat! Denn da drüben geschah nichts unerwartet Plötzliches. Aber auch nichts von dem Narrenchaos, ...
... schämen und ihrem Leben ein Ende machen, Denn es ist nutzlos gewesen. Oder warum schreiben sie? Nur weil andere ... ... Worte zu machen gegen Verrat am göttlichen Menschen, Worte zu machen! Denn Würste zu geben, Anzüge, Handschuhe, Schränke, Bier, Stiefel, Semmeln kann ...
... . Was bleibt uns – vor dieser Anonymität –, als unser Leben beieinanderzuführen! Denn wer innerhalb dieser Anonymität noch in Gleichnissen sprechen würde, wer sich spiegeln ... ... Dichters wußte –, ob unsere Sache agiert wird, die Sache; Menschliches beziehungsvoll. Denn jeder Mensch erlebt einmal den Tag, an dem die Sache ...
... . – Ah, es wurde ernst? Der Führer ist zum Gegner geworden. Denn der Gegner das ist der Autoritätsmensch. – Eine Schein-Ent täuschung. Er ... ... kurzen Spanne eines Jahres die neuen Verhältnisse der kommenden Welt geschaffen und vorgeformt. Denn nicht das Agitationsprogramm ist die Idee, die die Massen zum ...
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Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
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