Johann Wolfgang Goethe Epoche der forcierten Talente Entsprang aus der philosophischen. Höhere theoretische Ansichten wurden klar ... ... , man nenne ihn Idee oder Begriff, ward allgemein anerkannt, daher konnte der Verstand sich in die ... ... Menge aufgefordert, und die Masse der Dichtenden nahm überhand. Selbst Schiller, der ein wahrhaft poetisches Naturell ...
... Man rühmt den Nutzen der Überlegung in alle Himmel; besonders der kaltblütigen und langwierigen, vor der Tat. Wenn ich ein ... ... Zeitpunkt weit schicklicher nach, als vor der Tat. Wenn sie vorher, oder in dem Augenblick der Entscheidung selbst, ins Spiel tritt: so scheint ...
Neugebauer, Der teutsche Don Quichotte [Wilhelm Ehrenfried Neugebauer:] Der teutsche Don Quichotte oder die Begebenheiten des Marggrafen von Bellamonte, komisch und ... ... er erweckt, und sehr geschickt einem Menschen, der nicht gerne umsonst lachen will, nicht selten ekelhaft zu werden. ...
... das man die pfarrherren do hin bringe, oder sollich pfarrer habe, ist der nächst wäg, das man ... ... sie kummen do här vnd blatschen hynein, wöllen diß oder jhens umbstossen oder vffrichten, das einer gemein an dem ort ... ... helt. Finden sy ein gůten prediger vsserhalb der klöster, so bedörffen sy der münch nit, vnd gebieten ...
... bleiben ihm fern, die Trägheit beharrte, und der Mensch wird Untermensch. Oder sie gehen ganz zum Engel über, sie ... ... Engelwelt, sie vergessen ihre Geburt auf der Erde, die Existenz der anderen Menschen, die Vornehmheit siegte, ... ... als das wahre und erreichbare Ziel der Erdenbahn gegenwärtig bleibe. Wer der Gesegnete des Geistes sein will, muss ...
... sie stand wahrhaft da. Aber nur Der erzielt das, der von dem geistigen, freien Schweben freiwillig sich herabschleudern läßt auf die Platt-Form des Volksmanns. Der Geistige, der zum Volksmann wird, gibt von ... ... der im Moment vielleicht fetter effektuiert. Der Dichter ist der einzige, der hat, was uns erschüttert, Intensität. ...
Friedrich Hölderlin Wechsel der Töne Löst sich nicht die idealische Katastrophe, dadurch ... ... nicht die natürliche Katastrophe, dadurch, daß der heroische Anfangston zum Gegensatze wird, ins idealische auf? Löst sich nicht die heroische Katastrophe, dadurch, daß der idealische Anfangston zum Gegensatze wird, ins natürliche auf? Wohl ...
... ihrer Produkte überrechnet. Bei der Einrichtung der Stände und Gewerbe ist nicht die Frage, inwiefern dieser ... ... den Körper und den Geist schwächt oder gesund erhält und die Endzwecke der Natur zur Bildung des menschlichen ... ... Werkzeug in der Hand eines andern zu betrachten, der wieder in der Hand eines andern ein solches Werkzeug ist und so ...
... ist die, welche wir gerade aus der Größe der Bedrohung, aus der umfassenden Gewalt des Ereignisses ziehen. ... ... Neu-Europa jenseits des Ozeans der vollständigste, tiefstgreifende Prozeß der Deshumanisation, der je geträumt werden konnte ... ... der mittelsten Region aber der Naturwissenschaften, dort, wo der Begriff der »Wirkung« den Begriff der »Energie« heute ablöst, ...
... macht.« 7. »Durch Innerlichkeit, oder Heraushebung der eigentlichen innersten Beschaffenheit der Sache.« Werth. Aber ... ... .« Hierdurch entsteht gleicher Ernst der Zuhörer, und der macht, daß der Inhalt ganz auf sie wirkt ... ... Der genau gekannte Bedeutungsumfang der Worte; und die sorgfältige Wahl der edlen. Zwischen einem eben ...
... jedes rechtschaffne Herz habe. Der Teil der Offenbarung, der uns Begebenheiten meldet, besteht meistenteils nur ... ... ihm besonders alsdann glückt, wenn ihn der Schauspieler, oder der Vorleser verstanden hat,) er bringt uns mit ... ... einer Art Weltlichkeit erlaubt. Der Anstand oder die Würdigkeit, sowohl der handelnden Personen als ihrer ...
... Kunst für denkende Menschen ist der Mensch oder nur dessen äußere Fläche, und diese ist für den ... ... in Paris. Daß die Kenntnis der wahren Schönheit in Beurteilung der Werke der Kunst zur Regel dienen kann ... ... der Ausarbeitung des Künstlers an der Freiheit und Sicherheit der Hand. Auf der Verklärung Christi von Raffael ...
... verlornen Kleinods. Wenn wir hiemit der Poesie eine der ersten Rollen in der Weltgeschichte zugeteilt haben, ... ... Der Dichter darf alle möglichen Figuren der Geschichte, der Vergangenheit und der Gegenwart, in poetischen Produktionen uns ... ... welche auf Poesie Anspruch machen können, sondern der Sieg der Freiheit, der in ihrem Sturze sich offenbart, die ...
... war, da galt sie als der Ort der Verbannten und für ewig Verlorenen. Man sah sie schon; ... ... Umgebung trat, als Hirte, als Bauer oder einfach als eine Gestalt aus der Tiefe des Bildes: da ... ... hat mitten in unserer Zeit: daß der Mensch nichtmehr der Gesellige ist, der unter seinesgleichen im Gleichgewicht geht, ...
... dem Spiel widerstreitender Tendenzen – der aristokratischen wie der nivellierenden, der revolutionären wie der konservativen ... ... wirklich – aber nicht mitzuwirken an der Schöpfung der Sprachnorm, in der die Nation zur wahren Einheit ... ... Handleser, Sternleser – und die Wucht der Erfahrung oder die Not der Jugend löst ihnen das Wort vom ...
... Von gegenwärtiger Sammlung ist nur gedruckt der Aufsatz über Metamorphose der Pflanzen, welcher, im Jahre 1790 ... ... mit diesem Studium war meine Aufmerksamkeit der vergleichenden Anatomie der Tiere, vorzüglich der Säugetiere zugewandt, es regte sich ... ... Gespräch beschäftigte sich mit den Uranfängen der Wasser – Erde, und der darauf von altersher sich entwicklenden ...
Der .VII. bundtgnoß. Dz lob der pfarrer Von dē vnützē ... ... geacht werden. Das erst sind die Cerimonien genant der todten volg, oder der begrebnüß brauch, dar innen vermeint wirt handtreichung ... ... benügen an üwers pfarrers mäß oder vff das meiste an den mässen der priesterschafft, so in jetweder ...
... mertzen sy geordnet von wegen der geschicklicheit der inflüß des himmels zů der selben zeit, das doch ... ... was, do er wolt predigen von der heimlicheit der helgen dryheit, wolt er sin narheit oder ... ... ist. Er kan nicht, er sůcht eer oder nutz oder ergötzlikeit seins selbs, gib im nicht, gang vß ...
Schicksal der Druckschrift Derjenige, der sich im stillen mit ... ... es dort gemeint ist. Die unendliche Fülle der Blätter wird zuletzt von der Blume noch übertroffen, so daß endlich ... ... zeigt die Gestalt zärtere Wirkungen an. Stille zieht sich der Trieb der strebenden Ränder zurücke, Und ...
... eine Menge neuer Ideen zu danken, die in der ganzen Materie von der Schönheit ein Licht anzünden, das man nur ... ... Schönheit gegeben hat, als sie zum Unterrichten nötig haben. Von der Güte der Übersetzung dürfen wir hoffentlich nicht viel Worte machen, da ... ... sich von einem Manne herschreibt, der selbst mit dem Schönen in der Natur und Kunst bekannt war, ...
Buchempfehlung
Inspiriert von den Kupferstichen von Jacques Callot schreibt E. T. A. Hoffmann die Geschichte des wenig talentierten Schauspielers Giglio der die seltsame Prinzessin Brambilla zu lieben glaubt.
110 Seiten, 4.40 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro