Mangel , penuria (das nicht häufige Vorhandensein einer Sache, ... ... gänzlicher M., omnium rerum inopia: M. an Geld, s. Geldmangel: M. an Getreide, s. Getreidemangel: M. an Futter, s. Futtermangel. – aus M. an Platz ...
mangeln , s. fehlen no. III.
ermangeln , I) = fehlen no. III, w. s. – wir ermangeln alle des Ruhms, nemo nostrûm sine culpa est. – II) = unterlassen, w. s.
bemängeln , s. bekritteln, tadeln.
Geldmangel , inopia pecuniae od. rei pecuniariae. inopia argenti ... ... inopia rei nummariae (Geldklemme = Mangel an barem, kursierendem Gelde). – caritas nummorum (Geldklemme = hoher ... ... angustiae pecuniae (Geldklemme = bedrängte Lage hinsich tlich des Geldes, Geldverlegenheit). – Geldmangel (-not, -verlegenheit) ...
mangelhaft , mancus. non integer (nicht mehr od. noch ... ... ist zu ausführlich, als sie ist mangelhaft, satius est aliquid narrationi superesse quam deesse. – Adv. vitiose. – Mangelhaftigkeit , durch Umschr., z.B. die M. der Handschrift, ...
Holzmangel , inopia lignorum (an Brennholz). – inopia materiae (an Bauholz).
Zeitmangel , angustiae temporis.
Wassermangel , penuria aquarum; aquae inopia (großer). – W. leiden, aquae inopiā affectum esse. – Wassermann , aquarius (auch als Sternbild). Vgl. »Wasserträger«.
Fruchtmangel , inopia frugum. – Ist es = Getreidemangel, s. d. – Fruchtpreis, -schiff , s. Getreidepreis, Getreideschiff.
Papiermangel , inopia chartae.
Getreidemangel , frumenti od. frugum inopia. rei frumentariae inopia. frumenti od. frugum penuria (s. »Mangel« über inop u. pen.). – frugum egestas. rei frumentariae angustiae oder difficultas (Getreidenot): auch verb. annonae difficultas ...
... u. egeo), I) an etw. Mangel haben (es mangelt jmdm. an etw.), einer ... ... absol., ita utrumque (corpus et animus) per se indigens (mangelhaft, unzureichend) alterum alterius auxilio eget, Sall ... ... Superl. m. Genet., aquarum indigentissimae (an W. großen Mangel habende) terrae, Iul. Val. ...
... um (vitium), voll Fehler, -Gebrechen, -Mängel, fehlerhaft, mangelhaft u. dgl., I) eig.: nux, taube, ... ... – II) übtr.: A) im allg., fehlerhaft, mangelhaft, verkehrt, suffragium, Cic.: lex, ...
... , egere alqā re (an etwas Mangel haben, einer Sache bedürftig sein). – indigere alqā re oder ... ... etwas bedürfen, brauchen; so daß also bei egere mehr der Begriff des Mangels, bei indigere der des Bedürfnisses vorherrscht). – opus oder ...
ἐν-δέω (s. δέω, δεῖ ), dürftig, mangelhaft sein, er mangeln; ὅσον ἐνδέουσιν αἱ εἰκόνες ταὐτὰ ἔχει; ἐκείνοις, ὧν εἰκόνες εἰσίν , wie viel fehlt ihnen daß sie, Plat. Crat . 432 d; τὴν μουσικὴν ἔφαμει ...
προς-δέομαι (s. δέομαι ), noch dazu ermangeln, Mangel leiden, an Etwas, τινός ; dah. noch dazu bedürfen, bitten, erbitten, τινός τι , Etwas von Einem, Her . 6, 35. 8, 144 ...
... jmdm. od. einer Sache etw. ab, es mangelt od. gebricht jmdm. od. einer Sache an etw ... ... .: sol defectus lumine, Tibull.: ars nec exemplis pauperior nec oratione defectior, ermangelnder, Apul. de deo Socr. prol. p ...
... kinderlos. – c) durch besondere Adjektive oder Adverbien, die ein Entferntsein, Mangeln bezeichnen, bes. durch mit in ... zusammengesetzte, z.B. ohne ... ... »ohne zu« oder »ohne daß« aussagt, daß gleichzei tig mit dem Mangeln an etwas etwas anderes stattfindet, wo man es mit » ...
egeo , guī, ēre, I) dürftig sein, darben, Mangel leiden, a) absol.: egebat? immo locuples erat, Cic.: semper avarus eget, Hor.: dummodo ipse egeat, wenn nur der Herr darbt, Catull.: egebat aerarium, es war ...
Buchempfehlung
Nachdem im Reich die Aufklärung eingeführt wurde ist die Poesie verboten und die Feen sind des Landes verwiesen. Darum versteckt sich die Fee Rosabelverde in einem Damenstift. Als sie dem häßlichen, mißgestalteten Bauernkind Zaches über das Haar streicht verleiht sie ihm damit die Eigenschaft, stets für einen hübschen und klugen Menschen gehalten zu werden, dem die Taten, die seine Zeitgenossen in seiner Gegenwart vollbringen, als seine eigenen angerechnet werden.
88 Seiten, 4.20 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro