parcē , Adv. (parcus), I) sparsam, spärlich, ... ... se habere od. vitam agere, Ter.: frumentum parce metiri, Caes.: parce tempore uti (Ggstz. prodige), Sen.: potestatem aquae quam parcissime facere, Colum.: parce parcus, äußerst sparsam, Plaut. aul. 314. ...
per-parcē , Adv., sehr sparsam, Ter. Andr. 455 Sp. u. Kl., wo Fleckeisen u. Umpfenbach per parce nimium = pernimium parce.
parcēprōmus , ī, m. (parcus u. promo), der kärglich (aus dem Beutel) herausgibt, ein Knicker, ein Filz, Plaut. truc. 184 Schoell. – Plaut. Pseud. 1266 jetzt parce promi.
... re (zusammensparen). – corradere alqd (zusammenscharren, -geizen). – parcere alci rei (mit etwas zurückhalten, etwas sparen, z.B. verbis ... ... alqā re od. mit Infin. (sich überheben): erspare deine Klagen! parce lamentis!: erspare dirdiese Sorgen! mitte has curas!
eingezogen , I) zurückgezogen, s. abgeschieden. – ei. Leben, s. Abgeschiedenheit. – II) sparsam: parcus. – ei. leben, parce vivere; sumptibus parcere.
... bello, Verg. – m. folg. Infin., pressare parce, Plaut.: parce fidem ac iura societatis iactare, prahle nicht, unterlaß ... ... der angebotenen Hilfe nicht Gebrauch machen, Cic.: euri parcebant flatibus, Verg.: parcere oculis, Prop., od. luminibus, Ov., ...
... alcis corpori) parcat: P. geben, parcere vitae: jmdm. P. geben, alcis vitae oder bl. alci parcere (jmds. Leben schonen); alci veniamat impunitatem dare ( ... ... Leben begnadigen): keinen P. geben, nullius vitae parcere (im allg.); neminem vivum capere (v. ...
geizig , tenax (am Erworbenen zu sehr festhaltend, übertrieben sparsam, ... ... liberalis). – sordidus (schmutzig geizig, filzig, Ggstz. lautus). – parce utens alqā re (der sparsam mit etwas umgeht, z.B. mit der ...
geizen , mit etwas, parce od. (sehr) parcissime dare alqd; parcum od. (im üblen Sinne) nimium parcum esse in alqa re. – mit seinen Stunden (seiner Zeit) sehr g., horas suas avarissime servare: so geizte er mit ...
kargen , parcere mit Dativ. – parcum, tenacem esse mit Genet. (s. » ... ... (karg). – k. Lebensart, tenuitas victus. – Adv. tenuiter; parce; verb. parce ac tenuiter (z.B. vivere).
wüsten , mit etwas, alqd effundere od. profundere (verschwenden, z.B. patrimonium). – in etwas w., non parcere alci rei (nicht schonen, z.B. valetudini).
Prinzip , I) = Grundbegriff, -lehre, -satz (w. vgl ... ... , die jmd. verfolgt, z.B. das Pr. der Milde siegt, ratio parcendivincit). – iudicium mit u. ohne animi (die auf Urteil gegründete Ansicht ...
schonen , parcere mit Dativ (im allg., sowohl sparen ... ... sich schonen , sibi od. valetudini parcere (seine Gesundheit); voci laterique consulere (seine Stimme und Lunge beim Reden); saluti suae parcere (seine Wohlfahrt, sein Leben schonen ...
com-parco (gew. comperco), parsī, (persi), parsum, ... ... hiemem, Solin. 22, 17 (Mommsen Append. p. 235, 23): annonam comparcendo laxare, Pacat. pan. 32, 5. – b) übtr., Imperat. ...
... (seine Begierden und Wünsche einschränkend). – parce vivere assuetus (enthaltsam zu leben gewohnt). – sobrius (nüchtern, ... ... . mensa). – wie g., quantulo contentus. – Adv. parce. continenter. sobrie (z.B. vivere). – Genügsamkeit , ...
Ökonomie , I) = Landwirtschaft, w. s. – II) haushälterischer Sinn: diligentia (Sorgsamkeit in der Wirtschaft u. sonst). – parsimonia, in etwas, ... ... (Sparsamkeit). – aus Ö., rei familiaris tuendae studio: mit Ö., parce.
prae-iuvo , iūvī, āre, vorher unterstützen, et credebatur affectam eius fidem praeiuvisse, dem wankenden Kredite noch vor dem Falle aufgeholfen habe, Tac. hist. 3, 65 Nipp. mit cod. Med. (Halm u. Heräus parce iuvisse).
Schonung , clementia (Glimpflichkeit). – lenitas (Gelindigkeit). – indulgentia (Nachsicht). – mit Sch., s. schonend ( Adv .): ohne Sch., s. schonungslos. – gegen jmd. Sch. beobachten, alci parcere; vgl. »schonend (behandeln)«.
ūnciātim , Adv. (uncia), zwölftelweise, unzenweise, Plin. 28, 139. Diom. 407, 3. – übtr., comparcere alqd, hellerweise, Ter. Phorm. 43.
2. contentē , Adv. (2. contentus), eingezogen, knapp, ... ... , Plaut. asin. 78: restricte contenteque vivere, Nazar. pan. 9, 3: parce contenteque vivere, Pacat. pan. 13, 3.
Buchempfehlung
Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
62 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro