Versteck , latibulum; occultum. – aus dem V. (militär.), ex occulto.
versteckt , abditus. absconditus. reconditus (eig. u. bildl.). – occultus (verborgen, eig., z.B. occultiores val les; bildl., was man nicht merken läßt, z.B. odium; u. von Pers., der seine wahren Gesinnungen verhüllt). ...
verstecken , s. verbergen.
1. occulto , āvi, ātum, āre (Intens. v. ... ... eine Hülle fort u. fort den Augen anderer entziehen, verdeckt-, verborgen-, versteckt halten, verbergen, verstecken, I) eig.: se ibi, Cic.: se ramis, Tac.: ...
sē-clūdo , clūsi, clūsum, ere (cludo i ... ... incientes, Varro: inter puellas, Stat.: dah. secludi, sich verstecken, Prop.: antro seclusa reliquit, versteckt in der H., Verg. – übtr., inclusum supplicium atque a conspectu ...
latitātio , ōnis, f. (latito), das Sichversteckthalten, das Sichverstecken, Quint. 7, 2, 46. Ulp. dig. 42, 4, 7. § 9.
latebrōsus , a, um (latebra), voller Schlupfwinkel, voller Verstecke, versteckt, a) v. Lebl.: via, Cic.: viae convallesque, Amm.: locus, Liv.: loca, Winkel = Bordelle, Plaut.: poet, pumex, voller Höhlungen, porös, ...
... λανθάνω, λήθω), I) verborgen-, versteckt sein, -liegen, sich verborgen (versteckt) halten, 1) im allg.: in occulto, Cic.: in ... ... den Winden, Verg. – 2) insbes., a) = sich versteckt halten, um nicht vor Gericht zu erscheinen usw., ...
Groll , odium occultum od. inclusum (übh. versteckter, zurückgehaltener Haß). – simultas obscura (heimliche Spannung. zwischen zwei Personen od. Parteien, bes. in politischer Beziehung). – dolor (das schmerzliche Gefühl wegen erlittener Kränkung, z.B. iustus). ...
tēctē , Adv. m. Compar. (tectus), I) gedeckt, geschützt, gesichert, Cic. or. 228. – II) versteckt, geheim, Cic. u. Ov. – Compar. tectius, Cic. ...
... versteckt) halten, bes. oft Partiz. latitāns, verborgen, versteckt, a) im allg.: α) v. Pers., errans ... ... quae sub verbis latitantia cernunt, Lucr. – b) insbes., sich versteckt halten, um nicht vor Gericht zu erscheinen, ...
pallio , āre (pallium), mit einem Mantel bedecken, übtr. ... ... , Augustin. serm. 9, 20: saepe sub parsimoniae nomine se tenacia palliat, versteckt sich hinter der Sp., Gregor. M. reg. past. 2, 9. ...
abditē , Adv. (abditus), versteckt, tief, quae abdite occulta penetravit, Ambros. Iob et David 1, 9, 29. – / Cic. Verr. 2, 181 jetzt abdita.
opertē , Adv. (opertus v. operio), versteckt, verblümt, Gell. 4, 11, 10.
bekannt , I) was viele Leute kennen: notus. cognitus ( ... ... . ante pedes positus (was klar vor Augen liegt, im Gegensatz zum Verborgenen, Versteckten). – compertus. spectatus. perspectus (was man erfahren, erkannt hat). – ...
... . – II) konkr., der Schlupfwinkel, das Versteck, der geheime Zufluchtsort, A) eig., im Plur., ... ... Suet. – B) übtr.: 1) im allg.: Schlupfwinkel, Versteck, Zuflucht, im Plur., cum in animis hominum ...
abditus , a, um, PAdj. (von abdo), dem Blicke entzogen, -entrückt, entlegen, abgelegen, unzugänglich, versteckt, verborgen, I) eig., dem phys. Blicke: vis abdita quaedam, Lucr.: bes. v. Örtl., pars aedium, regiones ...
oblīquē , Adv. (obliquus), I) seitwärts, schräg, schief, ferri, Cic.: agi, Caes. – II) übtr., verblümt, versteckt, alqm perstringere, Tac.: admonere, Gell.
grollen , mit oder auf jmd., succensere alci (auf jmd. böse sein). – *alqm occulte odisse. *odium occultum gerere adversus alqm (versteckten Haß gegen jmd. hegen). – auf jmd. ein wenig g. (gegen ...
Buchempfehlung
Als E.T.A. Hoffmann 1813 in Bamberg Arbeiten des französischen Kupferstechers Jacques Callot sieht, fühlt er sich unmittelbar hingezogen zu diesen »sonderbaren, fantastischen Blättern« und widmet ihrem Schöpfer die einleitende Hommage seiner ersten Buchveröffentlichung, mit der ihm 1814 der Durchbruch als Dichter gelingt. Enthalten sind u.a. diese Erzählungen: Ritter Gluck, Don Juan, Nachricht von den neuesten Schicksalen des Hundes Berganza, Der Magnetiseur, Der goldne Topf, Die Abenteuer der Silvester-Nacht
282 Seiten, 13.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro