niedrig , I) eig.: humilis, Adv humiliter (Ggstz. ... ... n. gelegenen Teile der Stadt, iacentia urbis loca: bei niedriger od. niedrig gehender See absegeln, solveremari languido. – n. sitzen ... ... . Wasser): n. (in einer niedrigen Gegend) liegen, in loco demisso oder depresso situm esse ...
erniedrigen , jmd., alqm minorem facere (in ... ... prosternere (sich wegwerfen). – erniedrigend , indecorus. – dieses ern. Benehmen, haec humilitas. – Erniedrigung , humilitas (der Zustand, wenn man niedrig dasteht). – humiles blanditiae (niedrige Schmeichelei).
Niedrigkeit , I) eig.: humilitas (z.B. der Bäume, Schiffe). – II) uneig.: a) der Stimme: gravitas. – b) des Preises: vilitas. – c) des Standes etc.: humilitas (generis); ignobilitas (generis). – d) ...
Selbsterniedrigung , humilitas.
Standeserniedrigung , gradus deiectio (ICt).
χαμηλός , an der Erde od. am Boden befindlich, niedrig; auch übertr., χαμηλὰ πνεῖν , niedrige Gesinnungen, Bestrebungen haben, Pind. P . 11, 30; sp. D ., χαμηλότερον στιγμῆς Leon. Tar . 70 (VII, 472); auch ...
ταπεινόω , niedrig machen, erniedrigen, vermindern, καὶ συστέλλειν , Plat. Lys . 210 e; u. übertr., kleinmüthig machen, auch demüthigen, ταπεινωϑεὶς ὑπὸ πενίας , Rep . VIII, 553 c; Theaet . 191 a u. öfter; τεταπείνωται ἡ ...
... ὁ , 1) ein gleichsam gestutzter, niedriger Sitz, ein Schemel mit drei Füßen, Sp .; bei Poll . ... ... κόλυϑρος aus Teleclid . – 2) σκόλυϑρος als adj ., niedrig, vom Orte und von der Gesinnung, niederträchtig, bes. geizig, σκνιπός ...
ταπείνωμα , τό , das Erniedrigte; in der Astronomie sind ταπεινώματα der niedrige Stand der Gestirne, im Ggstz von ὕψωμα ; S. Emp. adv. astrol . 35; Cleomed . u. Plut. sept. sap. conv . 3.
χαμαι-πετέω , an der Erde niedrig hinkriechen, übertr., γνώμα χαμαιπετοῖσα , niedriger Gedanke, Gesinnung, Pind. N . 4, 41.
Bett , I) eig.: lectus. lectulus (beide sowohl Schlaf- ... ... Faulbett). – lectus cubicularis. cubile (Bett zum Schlafen). – grabātus (niedriges Ruhebett, auf dem man auch saß, für Kranke u. Studierende). – ...
Bank , I) ein Sitz ohne Lehne: scamnum. – scabellum (ein niedriges Bänkchen, eine Fußbank). – sedes. sedīle (Sitz übh.). – subsellium (eine gegen einen erhabenern Sitz tiefer stehende Bank, wie die Sitze der Senatoren auf der Kurie, ...
cama , ae, f. (v. χαμαί), ein kurzes u. niedriges Bett, etwa Pritsche, Isid. 19, 22, 29; 20, 11, 2.
Sofa , lectus. lectulus (Lagerstatt im allg.). – grabātus (niedriges Ruhebett, auf dem man auch saß, für Kranke und Studierende).
humus , ī, f. (altind. kšāḥ, Erde, Erdboden, griech. χθών, χθονός Erdboden, χθαμαλός, niedrig, χαμαί, auf der Erde), die Erde, der ...
... w. s.). – humilitas (Erniedrigung seiner selbst; als Tugend im bibl. Sinne bei den Eccl.). demissi ... ... – modestus. moderatus. verecundus (bescheiden, w. s.). – humilis (niedrig, kleinmütig). – supplex (demütig bittend); verbunden humilis et supplex ...
mīmus , ī, m. (μιμος), I) ein Schauspieler, der bes. niedrig-komische Charaktere u. Leidenschaften durch Deklamation u. Gebärden darstellte u. so das Zwerchfell der Zuschauer zu erschüttern suchte, der Mime, Cic. u.a.: ...
verna , ae, c., der im Hause seines Herrn von einer ... ... als fem., Corp. inscr. Lat. 6, 8958. – sie waren als niedrige Kriecher, gemeine (plumpe) Witzbolde u. freche Burschen berüchtigt, Mart. 1, ...
Pöbel , vulgus (der gemeine Hause dem Stande und Charakter ... ... nach). – plebs ultima od. extrema od. infima (die niedrigste Klasse des Bürgerstandes). – der niedrigste, verworfene P., sentīna rei publicae od. urbis (der Auswurf des ...
Buchempfehlung
Dem Mönch Medardus ist ein Elixier des Teufels als Reliquie anvertraut worden. Als er davon trinkt wird aus dem löblichen Mönch ein leidenschaftlicher Abenteurer, der in verzehrendem Begehren sein Gelübde bricht und schließlich einem wahnsinnigen Mönch begegnet, in dem er seinen Doppelgänger erkennt. E.T.A. Hoffmann hat seinen ersten Roman konzeptionell an den Schauerroman »The Monk« von Matthew Lewis angelehnt, erhebt sich aber mit seiner schwarzen Romantik deutlich über die Niederungen reiner Unterhaltungsliteratur.
248 Seiten, 9.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro