hinaus , foras (sowohl vor die Tür als vor das Tor u. vor das Publikum übh.). – weiter hinaus, longius: über etwas hinaus, ultra alqd (z.B. non ultra castra hostesinsequi ... ... wohinaus? quorsum?: auf Jahre hinaus, inannos (z.B. consulatum definire). – / Alle ...
... . trans Tiberim hortos aliquos parare). – ultra (über ... hinaus, z.B. ultra hanc ... ... II) Adv ., z.B. über u. über, penitus: über u. über voll sein, abundare. – Auch wird »über u. über« durch per in Zusammensetzungen ...
... supra, ultra modum (überdas gehörige Maß hinaus); maiorem in modum (über das gewöhnliche Maß); nimis (zu sehr, zu viel ... ... denken sollen); longe (bei weitem), mit folg. Superlativ (z.B. über die M. groß, longe omnium maximus): über ...
Thūlē (Thȳlē), ēs, f. (Θούλη), eine nördliche, den Alten selbst nicht recht bekannte Insel, sechs Tagereisen über Britannien hinaus, von den Späteren bald für die Küste Norwegens, bald für Island, am ...
jenseit , trans (auf der andern Seite von etwas, jenseit, ... ... als Präpos. mit Akk., Ggstz. cis u. citra). – ultra (über etw. hinaus, als Präpos. u. Adverb., Ggstz. cis u. citra). – ...
hinüber , über etwas, trans alqd (jenseit). – ultra alqd (über etwas hinaus). – hinüber und herüber, ultro et citro. ultro ac citro. ultro citroque (z.B. legatos mittere).
... ;ρβόρειοι), die »über den Boreas hinaus Wohnenden«), die Hyperboreer, ein fabelhaftes Volk, dessen Wohnsitze ... ... nördlich, glacies, Verg.: ursa, Lucan.: triumphus, des Domitian über die Catti u. Daci, Mart ...
darüberhin , per (durch) oder trans (über ... hinüber) od. supra (obenüber) od. super (über ... hinaus) eam rem (eig.). – leviter. levi brachio (uneig., leicht ...
vorbei, an od. vor etw. od. jmd., praeter (bei etw. vorüber, z.B. praeter oram Etruriae). – trans (über etwas hinüber, hinaus, z.B. trans cervicem equi). – per (vor ... hin, ...
mißbrauchen , eine Sache, alqā re perverse uti, abuti ( ... ... intemperanter od. insolenter od. insolenter et immodice abuti alqā re (über die Schranken der Bescheidenheit, Mäßigung hinaus eine Sache in Anspruch nehmen, z.B. alcis indulgentiā: u. ...
vorbeigehen , I) eig.: a) v. Pers.: praeterire od ... ... , an oder bei einem Ort, alqm locum. – transire alqm locum (über einen Ort hinaus). – niemand vorbeigehen lassen, neminem praetermittere: sie gehen stolz (stolzieren) ...
... πέρᾱ (vgl. πέραν ), darüber hinaus, über einen gewissen Raum hinaus, weiter ; φράσῃς μοι μὴ ... ... 258; ϑρασεῖα καὶ πέρα δίκης ἄρχω , über das Recht hinaus, El . 511; τοῠ ... ... gehört hat; – πέρα ἀνϑρώπ ου , über den Menschen hinaus, über seine Kraft, Philostr . – Geradezu ...
πλήν , 1) als praepos. c. gen ., eigtl. über, über Etwas hinaus, dah. außer , ausgenommen; Od . 8, 207; Hes. Sc . 74; ἐλεύϑερος γὰρ οὔτις ἐστὶ πλὴν Διός , Aesch. Prom . 50 ...
... castra). – die ganze Verhandlung kommt also darauf hinaus, ob ... oder etc., ergo huc universa causa deducitur, utrum ... ... ... . (s. Cic. Rosc. Com. 34): es kommt auf eins hinaus, idem est; par est: es kommt auf eins hinaus, ob ... oder etc., nihil od. ...
mißbräuchlich , durch die Advv. perverse (verkehrt), immodice od. intemperanter od. insolenter od. insolenter et immodice (über das rechte Maß hinaus, übertrieben) od. contra morem (gegen das Herkommen) od. contra ...
übermenschlich , maior quam pro viribus humanis (über Menschenkräfte hinaus). – divinus (göttlich). – incredibilis (unglaublich, z.B. vis ingenii). – ingens (ungeheuer, gewaltig). – immanis (kolossal der Gestaltnach). – üb. Kräfte, vires ...
trānslīmitānus , a, um (trans u. limen), über die Grenze hinaus wohnend, -hausend, cum tu miniteris imperio Romano turmas translimitanas, Ambros. epist. 24. no. 8.
ἀφ-ῆλιξ , ικος , über die jugendlichen Jahre hinaus, ὡς ἄπο τῆς ἡλικίας ὤν B. A. 1, wo auch der Gebrauch des Positivs getadelt ist, obgleich in H. h. Cer . 140 γυναικὸς ἀφήλικος ...
... pr . Weil man die Gipfel des thessalischen Olympus nicht selten über die Wolken hinaus in den heitern Aether ragen sah, nahm der älteste Volksglaube an, ... ... denkt. Später ließ man die Götter auf der Höhe des Himmelsgewölbes, mitten über der Erdscheibe wohnen und nannte diesen Himmel ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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