acerbitās , ātis, f. (acerbus), die Herbheit, I) eig.: 1) der herbe Geschmack unreifer Früchte, Cic. u. Plin. – meton., die unreifen, noch herben Früchte selbst, Pallad. ...
Härte , duritia. durities (im allg., eig. u. bildl ... ... asperitas (Rauheit, in allen Beziehungen von asper unter »hart«). – acerbitas (Bitterkeit, drückende Beschaffenheit, z.B. imperii: u. orationis). ...
... süße Geschmack (Ggstz. acerbitas, Lact. 5, 1, 14), vini, Plin.: nimia mellis, Apul ... ... (Ggstz. amaritudo, Plin. ep. 1, 16, 5, acerbitas, Munat. bei Ascon. Cic. Mil. p. 39, 12 ...
Geschick , I) das Verhängnis: fatum. – die Geschicke, fata; fortunae: mein herbes G., acerbitas mei casus: ein feindseliges G. wollte, daß etc., casus infestus tulit, ut etc.: durch ein höheres G., divinitus. – II ...
Drangsal , angustiae (Verlegenheit, Not). – calamitas (großes Unglück, Elend). – aerumna (Plackerei u. daraus hervorgehende Trübsal). – acerbitas (das Herbe der Zeitereignisse, z.B. temporis Sullani). – sich ...
Herbheit , austeritas. amaritas (eig.). – acerbitas (eig. u. bildl.).
ācrimōnia , ae, f. (acer), I) die Schärfe, ... ... scharfe Geschmack, das Pikante (nicht gerade unangenehm, wie in acerbitas), von Senf, Zwiebeln, Salpeter usw., Col. u. Plin.: ...
... der Eigensinn im Festhalten des Herkömmlichen). – acerbitas (das bittere, sauertöpfige Wesen). – disciplina tetrica (pedantisch ernste ... ... Wesen dessen, der es in allem zu genau nimmt); verb. fastidium et acerbitas. – tristitia et severitas (Finsterkeit u. Strenge). – genau (gewissenhaft ...
Bitterkeit , amaritudo (die Herbheit, herbe Bitterkeit, auch im Tone, vocis). – acerbitas (das Beißende, Scharfe; uneig., die Härte, Unfreundlichkeit; auch trauriger, betrübter Zustand). – sapor amarus od. acerbus (der einer Sache anhaftende herbe od ...
acerbitūdo , inis, f. (acerbus) = acerbitas (w.s.), nach Gell. 13, 3, 2.
Peinlichkeit , acerbitas (Schmerzhaftigkeit). – anxietas (ängstliche Genauigkeit).
Schonungslosigkeit , inclementia (Unglimpflichkeit). – acerbitas (Strenge). – crudelitas (Grausamkeit).
Zeit , tempus (im allg.; im Zshg. auch sowohl rechte ... ... etc. – schlechte, böse Z., temporis od. temporum iniquitas od. acerbitas: gute, sehr gute, die besten Zeiten, bona, optima tempora ( ...
hart , I) eig.: durus (übh., z.B. Stein ... ... tempora dura od. gravia od. acerba od. iniqua; temporum acerbitas od. iniquitas. – d) unbeugsam; z.B. ein h ...
Hang , I) eig.: proclivitas. fastigium (schräge Richtung od. ... ... . stupri: u. ulciscendi). – H. (Neigung) zur Satire, acerbitas: H. zum Wohlleben, luxuria od. luxuries: H. zum ...
... ini. decumarum: u. ini. temporum). – acerbitas (das Herbe der Zeitereignisse, die Drangsal, ... ... .B. Sullani temporis: u. temporum); verb. vis atque acerbitas (schmerzlich fühlbarer Druck). – der harte D., unter dem ein Volk steht, imperii acerbitas: unter dem D. schwerer Abgaben seufzen, multitudine tributorum premi: ...
beißen , mordere (im allg.). – dente laedere. morsu ... ... . Art witzig, cum aculeo aliquo facetus. – das Beißende des Witzes, acerbitas salis. – Adv. acerbe (uneig., bitter, z. B. ...
rabiēs , em, ē, f. (rabio), die Wut ... ... der Ingrimm, a) leb. Wesen, v. der Zorneswut, animi acerbitas quaedam et rabies, Cic.: ira et rabies Latinorum, Liv.: r. hostilis, ...
Strenge , I) in physischer Hinsicht: asperitas (die ... ... rigor (Unbiegsamkeit, Starrheit, z.B. animi: und veteris disciplinae). – acerbitas (Bitterkeit, Härte, z.B. imperii: u. sententiarum [in ...
imperium , iī, n. (impero), I) der Befehl ... ... die Herrschaft, Oberherrschaft, unius imperium, die Alleinherrschaft, Liv.: acerbitas imperii, Nep.: provinciae, Caes.: imperio eius, unter seiner Regierung, Liv ...
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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