1. aliēnus , a, um (alius), ... ... . – m. Dat., non alienus sanguine regibus, Liv.: mihi non alienus, Fronto. – m. ... ... alieni generis sui, Dict.: non alienus Pelei, Dict. – subst., aliēnus, ī, m., der ...
2. Aliēnus , ī, m., s. Alliēnus.
2. lūxus , ūs, m., eig. die üppige ... ... Ausschweifung, Liederlichkeit, Tac. hist. 4, 14 u. 36: non alienus a luxu venerio, Aur. Vict. epit. 41, 8. – b) ...
feind , inimicus alci (vgl. »feindselig«). – alienus, aversus ab alqo (jmdm. abgeneigt). – jmdm. s. sein, averso animo esse ab alqo; odisse alqm (jmd. hassen): sie sind einander s., inimicitiae sunt inter eos; intercedunt ...
aliēno , āvī, ātum, āre (alienus), gegen sich od. andere fremd machen, entfremden, I) eig.: 1) im allg., weggeben, wegschaffen, entfernen, verstoßen, verdrängen, in fremde Hände od. Gewalt geben ...
gehörig , I) angehörend, eigen: proprius. – privatus (als ... ... uns, euch g., meus, tuus, suus, noster, vester (Ggstz. alienus, d. i. einem andern, Fremden gehörig): dem Vater, ...
unrecht , pravus (verkehrt, z.B. quid rectum pravumque sit discere). – alienus (fremd, dah. unangemessen, ungünstig, z.B. locus, tempus). – in unr. Hände, an den unrechten Mann kommen, in alienas manus devenire (auch ...
unbequem , incommodus. – alienus (nicht geeignet für den Zweck, v. Zeit u. Ort). – iniquus (eig. uneben; dah. ungünstig, von Orten). – molestus (beschwerlich, lästig). – wenn es dir nicht unb. ist, nisi tibimolestum ...
erborgen , s. borgen. – erborgt , aliunde assumptus. sumptus aliunde ut mutuus (d. i. anderswoher entlehnt, wie Redeschmuck etc.) – alienus (fremd, nicht eigen, z.B. voces, fulgor). – einen ...
unpassend , non aptus, absol. od. zu etw., ad ... ... (untüchtig). – minus commodus incommodus (ungelegen, z.B. colloquium). – alienus, absol. od. für jmd. od. etwas, alci oder alci ...
ungelegen , inopportunus. – intempestivus (zur Unzeit geschehend). – incommodus (unbequem). – alienus (ungehörig, z.B. tempus docendi). – non aptus (nicht passend, z.B. tempus). – jmdm. sehr ung., alci perincommodus. – ...
aliēnitās , ātis, f. (alienus), mediz. t.t.: I) der in dem menschlichen Körper befindliche fremdartige Stoff, als Ursache der Krankheit, der fremde Körper, Cael. Aur. chron. 5, 4, 64 u.ö. – II) ...
ungehörig , alienus. non aptus (nicht passend, z.B. Zeit). – indignus (unangemessen). – etwas Ungehöriges sagen, dicere quod non opus est. – es ist od. scheint nicht ung., zu etc., non est alienum od. non ...
anderweit , alibi (anderswo). – iterum (zum andern Male). – anderweitig , alius (anderer). – alienus (zu etw. nicht gehörig, fremd). – a. Hilfe suchen, aliunde ...
Naturwerk , naturae opus. – ein wunderbares N., s. Naturwunder. – naturwidrig , naturae od. a natura alienus; naturae inimicus. – Adv .contra naturam. – Naturwissenschaft , ...
untunlich , alienus (für Zeit u. Ort nicht geeignet). – Ist es = unmöglich, s. d.
... (viel Nachteil, Abbruch verursachend). – alienus. adversus (nicht passend, ungünstig, zuwider seiend). – iniquus ( ... ... mit folg. Dativ. – ein n. Terrain, locus iniquus od. alienus; iniquitas locorum: dem Magen nachteilige Speisen, cibi stomacho alieni. ...
Widerwille , odium (Abneigung gegen eine Sache od. Person, gegen ... ... odium alcis; odium in alqm conceptum od. erga alqm susceptum). – animus alienus (Abneigung, gegen jmd., ab alqo). – stomachus (Unwille, Unmut). ...
aliēnigena , ae, m. (alienus u. geno = gigno), anderwärts geboren, ausländisch, fremd, subst. der Ausländer. Fremde (d.h. im Ausland Geborne, im Ggstz. zu indigena), homo longinquus et alienigena, fern lebend ...
naturgemäß , naturae conveniens od. congruens. naturae od. ad naturam accommodatus, aptus (Ggstz. a natura alienus). – naturalis (natürlich, ungekünstelt, Ggstz. fucatus). – n. sein, erfolgen, naturae convenire; secundum naturam esse od. ...
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro