castellum , ī, n. (Demin, v. castrum) ... ... Caes., Cic. u.a.: castellum in alto tumulo positum, Liv.: castella aliquanto altiora ac munitiora, ... ... – bildl., α) sicheres Vollwerk, Versteck, templum... castellum latrocinii, Cic.: c. omnium scelerum, ...
Burg , arx (feste Höhe). – castrum. castellum (jeder befestigte Ort). – domus regia. domicilium regis (Sitz eines Fürsten). – perfugium. refugium (Zufluchtsort). – eine B. anlegen, arcem condere: hohe Burgen anlegen, instruere in ...
Fort , das, castellum.
Phȳlē , ēs, f. (Φυλή), eine Grenzfestung ... ... . Fili, Nep. Thras. 2, 1. Iustin. 5, 9, 6: castellum Phyle, Oros. 2, 17, 9 (Zangem. schreibt Fyle).
... § 65 (der es mit dem unten gen. castellum Firmanorum identifiziert). – Dav. Firmānus , ... ... von Firmum, die Firmaner, Cic. Phil. 7, 23: Castellum Firmanorum, Hafenkastell von Firmum, j. Porto di Fermo, Plin. 3, 111: auch castellum Firmanum gen., Itin. Anton. 101, 2; 313, 2.
dē-nūbo , nūpsī, nūptum, ere (aus dem Elternhause hinweg-) ... ... in nullos thalamos, Ov.: in domum alcis, Tac. u. Dict.: in castellum, Apul.: in matrimonium Aegisthi, Dict.: denuptam esse Nestori, Dict.: Claro fratri ...
... munitio (übh. als Befestigungswerk). – castellum (als befestigter Punkt. Redoute). – agger (als Damm von ... ... eine Sch. aufwerfen, errichten (= schanzen), munimentum exstruere; muniti onem facere; castellum constituere, communire; aggerem iacĕre od. construere od. exstruere; ...
... Stadt). – arx (Burg). – castellum. castrum (auf einem höhern Orte, der die umliegende Gegend beherrscht, ... ... etc.). – eine natürliche F., locus natura od. naturaliter munitus; castellum naturā munitum: eine starke F., oppidum munitissimum od. maximis ...
ap-pūgno (ad-pūgno), āre, bekämpfen, bestürmen, classem, Tac. ann. 2, 81: castra, ibid. 4, 48: castellum, ibid. 15, 13.
Kastell , castellum. – arx (Burg).
Bergfall , ruina montis. – Bergfestung , castellum montanum. – castellum in rupe (Felsenschloß). – praeruptae altitudinis castellum (sofern es auf einer steilen Anhöhe liegt). – Berggegend , regio ...
parvulus (parvolus), a, um (Demin. v. parvus), ... ... navicula, Caes.: navigiolum, Auct. b. Afr.: casula, Apul.: oppidum, Curt.: castellum, Sen.: pecunia, kleines Vermögen, Cic.: parvula equestria proelia, Caes.: ...
1. appositus (adp.), a, um, PAdi. m. ... ... I) eig.: decima regio Italiae app., Plin.: regio urbi apposita, Curt.: castellum flumini app., Tac.: gentes Thraciae app., anwohnend, Curt.: crepido app., ...
Zitadelle , castellum (Kastell). – arx Burg).
Pasargadae , ārum, f. (Πασαργάδαι), eine von Cyrus angelegte, von den Magiern bewohnte Burg (castellum) in Persis, südöstl. von Persepolis, worin das Grabmal des Cyrus war, ...
castellānus , a, um (castellum), zum Kastell gehörig, triumphi, für eroberte Kastelle, Cic. Brut. 256: miles, Cod. Theod. 7, 15, 2. – subst., castellānī, ōrum, m., a) die Besatzung eines Kastells, ...
castellātim , Adv. (castellum), kastellweise, dissipati, in einzelne Kastelle, Liv. 7, 36, 10. – übtr., in Häufchen, truppweise, Plin. 19, 112.
Andernach , Stadt a. Rhein, Antonaccuse castellum; Antoniacum.
castellārius , ī, m. (castellum no. II, B), der Aufseher eines Wasserbehälters, Frontin. aqu. 117. Corp. inscr. Lat. 6, 2346 u. 8492.
Grenzfestung , *castellum in confinio positum.
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro