chaos , Akk. chaos, Abl. chao (andere Kasus kommen in der klass. Periode nicht vor; Genet. chaï, Serv. Verg. Aen. 1, 664), n. (χάος, τό), I) der unendliche leere Raum ...
Chaos , chaos (χάος). – rein lat. umschr. rudis indigestaque (rerum) moles. – Uneig., z. B. wir leben hier noch in einem (politischen) Ch., hic maxima in turba maximaque in confusione rerum omnium vivimus. ...
1. rudis , e, unbearbeitet, ungebildet, kunstlos, roh, ... ... , Colum.: r. atque infecta materies, Petron.: r. indigestaque moles (v. Chaos), Ov.: marmor, saxum, Quint.: aes (Ggstz. aes signatum), ...
Erebus , ī, m. (Ἔρεβος), I) eine Gottheit der Finsternis, Sohn des Chaos, von seiner Schwester Nox (der Nacht) Vater des Äther u. Dies (Tages), Cic. de nat. deor. 3, 14. Verg. ...
māteria , ae, f. u. māteriēs , ēī, f ... ... allg.: rerum, der Grundstoff der Dinge, Cic.: materia rudis, v. Chaos, Lucan.: ferri materia, Eisenerz, Iustin.: materiam praebet seges arida, ...
māssālis , e (massa), zur Masse gehörig, eine Masse ausmachend, moles, das Chaos, Tert.: summa, der Allumfasser, v. Christus, Tert.
1. in-dīgestus , a, um (in u. digero), I) ungeordnet, chaos, rudis indigestaque moles, Ov.: turba, Plin.: simplicitas, Plin.: circumlocutio, Amm. – II) noch nicht auf organischem Wege zerteilt, a) unverdaut, ...
foedifragus , a, um (2. foedus u. frango), den Bund brechend, bundbrüchig, Poeni, Cic. de off. 1, 38: chaos, Mart. Cap. 9. § 912: hostes, qui foedera frangerent, ›foedifragos ...
intrānsmeābilis , e (in u. transmeo), unüberschreitbar, chaos, Claud. Mam. de stat. anim. 3, 9.
μελανή-φατος ὔμνος , ein Gesang auf das schwarze Chaos, Orph. Arg . 421, mit der v. l . μεγαλήφατος .
2. dīco , dīxī, dictum, ere (indogerm. *deik, ... ... dopp. Nom., tam bellatorem Mars se haut ausit dicere, Plaut.: quem dixere chaos, Ov.: felicem diximus Pirithoum, haben gl. gepriesen, Ov.: equidem me ...
mōlēs , is, f. (μῶλος, Mühe ... ... Masse, der Klumpen, rudis indigestaque moles, vom Chaos, Ov. met. 1, 7: salis quadratae moles, Blöcke, Plin ...
māssa , ae, f. (μαζα v. ... ... (Ggstz. crustae), Plin. 36, 49. – e) v. Chaos, Ov. met. 1, 70. – f) v. Lande, ein ...
caecus , a, um (altirisch caech, got. haihs, ... ... Varr. LL.: domus, Cic.: loca, Prop.: cavernae, Ov.: acervus (vom Chaos), Ov.: gemmae, Plin. – nox, Cic.: tenebrae, Verg. – ...
acervus , ī, m. (viell. von acus, ceris), ... ... acervi auri argentique, Sen.: tanti acervi pecuniae, Cic.: ac. caecus, v. Chaos, Ov.: ac. feralis, vom Scheiterhaufen, Val. Flacc.: sarcinas in ...
cōn-fundo , fūdī, fūsum, ere, zusammengießen, zusammenschütten, ... ... Verg. – ex pluribus corporibus in unum cruor confusus est, Val. Max.: in chaos antiquum confundimur, Ov. B) übtr.: 1) zwei od. ...
cōnfūsio , ōnis, f. (confundo), die Zusammengießung, ... ... Vermischung übh., modica (colorum), Apul.: rerum atque elementorum (v. Chaos), Lact.: multi circuli et indecora confusio (hominum), Plin. ep. – ...
colluvio , ōnis, f. (colluo), das Zusammengespülte, ... ... das Gemisch, Gewirr, der Wirrwarr, das Chaos (s. Tischer Cic. de sen. 84), ciborum, Amm. ...
fermentum , ī, n. (ferveo), I) die Gärung ... ... , 3. – c) übh. eine in der Gärung begriffene Masse, v. Chaos, Macr. somn. Scip. 2, 2, 15. – 2) das ...
congeriēs , ēī, f. (1. congero), eine Menge auf ... ... 5, 13, 13. Claud. idyll. 1, 93. – b) vom Chaos, Ov. met. 1, 33. – c) der aufgehäufte, ...
Buchempfehlung
Der Waldbrunnen »Ich habe zu zwei verschiedenen Malen ein Menschenbild gesehen, von dem ich jedes Mal glaubte, es sei das schönste, was es auf Erden gibt«, beginnt der Erzähler. Das erste Male war es seine Frau, beim zweiten Mal ein hübsches 17-jähriges Romamädchen auf einer Reise. Dann kommt aber alles ganz anders. Der Kuß von Sentze Rupert empfindet die ihm von seinem Vater als Frau vorgeschlagene Hiltiburg als kalt und hochmütig und verweigert die Eheschließung. Am Vorabend seines darauffolgenden Abschieds in den Krieg küsst ihn in der Dunkelheit eine Unbekannte, die er nicht vergessen kann. Wer ist die Schöne? Wird er sie wiedersehen?
58 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro