culter , trī, m. ( aus *qer-tro-s, v. Wurzel *(s)qer-, schneiden), das Messer, osseus, Col.: lapideus, Vulg.: insbes. das »Winzermesser«, Col.: das »Schlachtmesser«, Plaut. u. Liv.: ...
1. acūtus , a, um, PAdj. m. Compar. ... ... (Ggstz. hebes, retusus, obtusus u. dgl.), I) eig., culter, Plaut.: sudes, Caes.: cuspis, Verg.: acutior sagitta, Ov.: acutissima falx ...
rāster , trī, m. (v. rado, wie culter v. colo) u. rāstrum , ī, n. (v. rado, wie rutrum v. ruo, rostrum v. rodo), die zum Bearbeiten des Bodens ( ...
osseus , a, um (2. os), I) beinern, knöchern, culter, Colum.: cultellus, Plin.: cultellulus, Solin.: mucro (Schreibgriffel), Atta com. fr.: forma, Totengerippe, Ov. – II) übtr., knochenähnlich = knochenhart, knochendürr ...
Tolētum , ī, n., Stadt der Karpetani im tarrakon. Hispanien, ... ... – Dav. Tolētānus , a, um, toletanisch, aus Toletum, culter, Gratt. cyn. 341. – Plur. subst., Tolētānī, ōrum, m ...
lapideus , a, um (lapis), I) aus Stein ... ... mensa, Varro LL.: arca, Liv.: columna, Varro: vasaria mensa, Varro LL.: culter, Vulg.: murus, Liv.: postis ianuae carceris, Vell.: imber, Cic.: ...
Weidmann , s. Jäger. – weidmännisch , venatorius. – Adv . venatorum more. – Weidmannssprache , * sermo venatorius. – Weidmesser , culter venatorius.
tōnsōrius , a, um (tonsor), zum Scheren gehörig, Scher-, culter, Barbiermesser, Schermesser, womit der Bart abgezwickt, die Nägel u. Haare abgeschnitten werden, Cic. u. Petron.: so auch cultellus, Val. Max.: ferramenta, ...
cultellus , ī, m. (Demin. v. culter), das kleine Messer, Messerchen, Varro u.a.: tonsorius, Val. Max.: tonsoris, ICt.: ligneus, hölzerner Pflock, Vitr.: osseus, Plin.: cultello aperire, Apic.: cultello (mit ...
2. Messer , das, culter. – kleines M., cultellus: jmdm. das M. an die Kehle setzen, alqm iugulare. – / Messer-, durch den Genet. cultri.
cultrātus , a, um (culter), messerförmig (griech. μαχαιροειδής), folia cultrato mucrone, Plin. 13, 30.
subcultro , āvī, ātum, āre (sub u. culter), mit dem Messer zerschneiden, Apic. 4, 135 u. 8, 404.
Hirschbock , cervus mas. – Hirschfänger , culter venatorius. – Hirschgeweih , cornu cervinum (das eine Horn). – cornua cervina, n. pl. (beide Hörner). – Hirschjagd , venatio od. venatus cervorum. – eine ...
vēnātōrius , a, um (venator), zum Jäger od. zur Jagd gehörig, weidmännisch, Jäger-, Jagd-, galea, Nep.: culter, Suet.: arma, Sen.: instrumentum, Jagdgerät, Plin. ep.: munera, ...
cultrārius , iī, m. (culter), der Opferstecher ( dagegen popa = der Opferschläger), Suet. Cal. 32, 3. Corp. inscr. Lat. 10, 3984.
coquīnāris , e (coquina), zur Küche gehörig, Küchen –, culter, Varro sat. Men. 197. Vgl. coquinarius.
Jagdmesser , culter venatorius. – Jagdnetz , plaga. Jagdrevier , regio venatibus apta. – saltus venatibus aptus (Holzrevier).
ānuloculter , trī, m. (anulus u. culter), ein ringförmiges Messer, Tert. de anim. 25 ed. Oehler.
Opfermesser , secespĭta. – im Zshg. auch culter.
Schlachtmesser , culter (im allg.). – culter lanii (Fleischermesser). – Schlachtopfer , I) eig., Opfertier, s. Opfer no . I. – II) bildl.: ad mortem destinatus; ad caedem constitutus. – jmd. zum Sch. ausersehen ...
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.
442 Seiten, 16.80 Euro