dunkel , I) eig., nicht von heller Farbe etc.: ... ... nox (es wird am Himmel dunkel ); nubilatur od. nubilare coepit (der Himmel od. ... ... d. sein, crassis occultatum et circumfusum tenebris latēre (in ein undurchdringliches Dunkel gehüllt sein); omni intellectu carere ( ...
Dunkel , das, s. Dunkelheit. – im D., s. »im Dunklen« unter »dunkel no. II, A. u. B«. – etwas in ein D. hüllen, alci rei tenebras obducere (z.B. sententiis): in ein ...
Dünkel , fastus (verächtlicher Blick, mit dem man auf andere herabsieht). – superba insolentia od. insolens superbia (das ungebührliche Benehmen des Hochmütigen). – stulta arrogantia (dummstolze Anmaßung). – inanis arrogantia (nichtige Anmaßung). – inanis superbia (nichtiger ...
... . 939: color, Ov.: nemus, speluncae, dunkel, Verg.: odor, schwarzer Qualm, Verg.: nubes, Plin. ep.: mare, schwarz (Ggstz. glaucus et caeruleus, Gell.), dunkel, aufgewühlt, stürmisch, Hor.: atrae et profundae tenebrae, Ael ... ... 30. – C) schwer zu verstehen, dunkel, Lycophron, Stat. silv. 5, 3, ...
blöde , I) schwach, stumpf: hebes (v. den Augen u. dem Verstande). – caligans (dunkel, trübe, von den Augen). – obtusus. tardus (v. Verstande). – b. sein, caligare (von den Augen): b. machen, ...
braun , fuscus (dunkelbraun, schwarzbraun). – pullus (schmutzigbraun, ... ... Braun übh., v. Pers. u. Lebl.). – coloratus (von der Sonne dunkel gefärbt, vom Antlitz, v. Pers.). – lividus (braun u. blau ...
temere , Adv. (Locat. von *temus, eris, n., das Dunkel, ›im Finstern‹, vgl. altmd. támas, n., Dunkelheit), ohne Plan, planlos, aufs Geratewohl, vor der Zeit, blindlings, auf gut Glück, so ohne weiteres, absichtslos, ...
... (an der Haut, vom Teint) fusca, Auson.: fuscior lanterna, dunkel, nicht durchsichtig, Mart.: fuscior fraxinus, Plin.: fusciores orbes, Lact.: ... ... . 5, 71. – II) übtr.: a) dem Tone nach dunkel = dumpf (Ggstz. candidus, canorus), ...
düster , subobscurus (eig., etwas dunkel). – opacus (schattig, z.B. lucus: übtr., vetustas, Altertum). – austerus (düster für das Gesicht, z.B. colores austeri, Ggstz. colores floridi; u. meton. v. ...
creper , pera, perum (vgl. crepusculum), dämmerig, dunkel, I) eig., nur subst., creperum, ī, n., die Dunkelheit, noctis, Symm. ep. 1, 13: u. bl. creperum, Zwielicht, Mart. ...
Bräune , I) = Braun, das, w. s. – II ... ... leiden, anginā strangulari. – bräunen , fuscare. infuscare. – colorare (dunkel färben, bes. v. der Sonne). – von der Sonne gebräunt, s. ...
berühmt , clarus (der aus dem Dunkel hervorgetreten ist, groß dastehend; der eig. Bed. nach gern mit einem Zus. wie gloriā, bello, pace). illustris (der vor andern hervorleuchtet, die Steigerung von clarus). – nobilis (kenntlich in der Welt ...
obscūro , āvī, ātum, āre (obscurus), I ... ... aedes, ICt.: regiones, Cic.: lumen lucernae, Cic.: visus obscuratus, dunkel gewordene Augen, Plin. – unpers., obscurat, es wird dunkel, misit tenebras et obscuravit, Vulg. psalm. 104, 28: ubicumque ...
īn-fusco , āvī, ātum, āre, dunkel machen, bräunen, schwärzen, I) eig.: barba infuscat pectus illuvie scabrum, Poët. trag. bei Cic.: summa ieiunā sanie iniuscatur arena, Verg.: aquam atramento, Plin.: colorem rubrum nigro, Gell.: ...
obscūrē , Adv. (obscurus), I) dunkel, cernere, Cic. Acad. II. fr. 10 ( aus Non. 474, 28). – II) bildl., dunkel, a) = undeutlich, unvernehmlich, unverständlich (Ggstz. ...
finster , caliginosus. – caecus (wo man nicht sehen kann, wie Nacht, Haus). – obscurus. tenebricosus (»dunkel« s. das. die Synon. u. vieles auch hierher Gehörige, wenn »finster« = »dunkel« ist). – tristis. tetricus (traurig, düster, mürrisch, von Menschen ...
retūsus (retūnsus), a, um, PAdi (retundo), abgestumpft, ... ... ) übtr., abgestumpft, abgeschwächt, a) v. Lichte, dunkel, stella crine retuso, Claud. IV. cons. Hon. 185. – ...
occultē , Adv. (occultus), verborgen, im verborgenen, ... ... Sall.: latēre, Cic.: ferre, verheimlichen, verhehlen, Ter.: dicere, sich dunkel (unverständlich) ausdrücken, Cic.: alqd conari occultius, Cic.: quam potuit occultissime ...
nigrico , āre (niger), schwärzlich sein, einen dunklen Schein haben ... ... in candida gemma superne nigricat color, Plin. 37, 161: nigricans, schwärzlich, dunkel, Tyrius color nigricans aspectu idemque suspectu refulgens, Plin. 9, 135: ...
scotōmo , āre = σκοτόω, schwindelig machen, so daß es einem dunkel vor den Augen wird, falsum vinum caput scotomat, Th. Prisc. de diaet. 12.
Buchempfehlung
Der junge Chevalier des Grieux schlägt die vom Vater eingefädelte Karriere als Malteserritter aus und flüchtet mit Manon Lescaut, deren Eltern sie in ein Kloster verbannt hatten, kurzerhand nach Paris. Das junge Paar lebt von Luft und Liebe bis Manon Gefallen an einem anderen findet. Grieux kehrt reumütig in die Obhut seiner Eltern zurück und nimmt das Studium der Theologie auf. Bis er Manon wiedertrifft, ihr verzeiht, und erneut mit ihr durchbrennt. Geldsorgen und Manons Lebenswandel lassen Grieux zum Falschspieler werden, er wird verhaftet, Manon wieder untreu. Schließlich landen beide in Amerika und bauen sich ein neues Leben auf. Bis Manon... »Liebe! Liebe! wirst du es denn nie lernen, mit der Vernunft zusammenzugehen?« schüttelt der Polizist den Kopf, als er Grieux festnimmt und beschreibt damit das zentrale Motiv des berühmten Romans von Antoine François Prévost d'Exiles.
142 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro