fūnis , is, m., das Seil, ... ... , das Tau, funis nauticus, Tau, Fest.: funis nervinus, Veget. mil.: funes blattini ... ... funem ambulare, Sen. – bildl. u. sprichw., ne currente retro funis eat rotā, damit ...
Seil , restis (Strick). – funis (ein dickes Seil). – retinaculum (ein Seil zum Zurück-, Festhalten, z.B. der Schiffe am Ufer). – rudens (ein Schiffseil, Tau). – auf dem S. hinausgehen, in die Höhe steigen, ...
laxus , a, um (verwandt mit langeo), I) ... ... schlapp (Ggstz. astrictus, artus), 1) eig.: arcus, Verg.: funis, Vitr. u. (Ggstz. contentus) Hor.: frena, Ov.: habenae, ...
Leine , funis. – dünne L., funiculus.
morsch , puter oder putris. putridus (verwest, faul u. dah. morsch, z.B. putris navis, funis: u. putria saxa: u. putridum aedificium: u. putridi dentes). – marcidus (mürbe, z.B. vetustate marcidi ...
Strick , restis. – funis (dicker Strick, Tau). – laqueus (aus einem Strick gemachte Schlinge zum Fangen, Erdrosseln etc.; dah. bildl. auch = Fallstrick, w. vgl.). – ein kleiner St., ein Strickchen, resticula; funiculus: ein Strick ...
1. Tau , das, funis (starkes Seil übh.). – rudens (ein Schiffstau, womit bes. Segelstangen und Segel angezogen und befestigt werden). – retinaculum (ein Seil zum Zurück-, Festhalten, z.B. der Schiffe am Ufer).
seiden , serĭcus. – ein seidenes Kleid, vestimentum sericum; vestis serica: s. Kleider, auch bl. serica( n. pl. ). – ... ... gehüllt, in seidenen Gewändern (Kleidern), sericatus. – eine s. Schnur, funis serico intortus.
fūnālis , e (funis), zum Seile ( zur Schnur ) gehörig, I) adi.: stridor, der Schnur am Schleuderriemen (s. fundano. I), Prud. psych. 293. – Insbes.: a) = aus einem Seile ( ...
fūnētum , ī, n. (funis), bogenförmig gebundener Wein, eine Art von Weinlaube, Plin. 17, 174.
Zugseil , funis ductarius – remulcum (am Schiffe).
nauticus , a, um (ναυτικό ... ... clamor, Verg.: verbum, Cic.: instrumentum, Liv.: pinus, Schiff, Verg.: funis, Fest.: exuviae, den eroberten Schiffen abgenommene Schiffsschnäbel, Cic.: scientia rerum ...
sparteus , a, um (spartum), aus Pfriemengras, funis, Cato u. Colum.: taenia, helcium, Apul.: phormio, Donat.: solea, Colum.: so auch subst. bl. spartea, ae, f. (sc. solea), Colum. u.a.
fūnicula , ae, f. (Demin. v. funis) = funiculus (w. s.), Charis. 125, 22 (ohne Beleg).
nervīnus , a, um (nervus), aus Nerven, -Sehnen, funis, Veget. mil. 4, 9 u. 4, 22.
fūniculus , ī, m. (Demin. v. funis, s. Quint. 1, 6, 6), ein dünnes Seil, -Tau, ein Strick, eine Schnur, I) eig.: a) im allg.: ...
1. contentus , a, um, PAdi. (contendo), angespannt, ... ... eig., angespannt, straff angezogen (Ggstz. laxus, remissus), funis c. (Ggstz. funis laxus), Hor.: contento poplite, Hor. – II) übtr., gespannt ...
acervātio , ōnis, f. (acervo), das Anhäufen, ... ... Plin. 11, 282: illa (corpora) constant aut nexu aut acervatione, ut puta funis, frumentum, Sen. nat. qu. 2, 2, 3.
fūnerēpus , ī, m. (funis u. repo) = σχοινοβάτης, der Seiltänzer, Apul. flor. 5 u. 18 in.
ductārius , a, um (ducto), zum Ziehen gehörig, Zug-, funis, ein Zugseil, Vitr. 10, 2, 1 u.a.
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
428 Seiten, 16.80 Euro