fūrtum , ī, n. (fur), der Diebstahl, ... ... etwas stehlen, Cic.: alci furtum facere, jmd. bestehlen, ICt.: duo furta facere, ICt.: furti ... ... navis onusta furtis, Cic.: furta reddere, Cic.: furta ligurrire, Hor.: furtum profiteri (beim Zollamt ...
lanx , lancis, f. (viell. zu griech. λέκος, ... ... Schale, Plaut., Cic. u.a.: altilium lanx, Lucil. fr.: furtum per lancem liciumque concipere, wegen eines Diebstahls förmliche Haussuchung vornehmen, Gell. ...
stehlen , furari, absol. oder jmdm. etwas, alci alqd od. alqd ab alqo (auch vom literarischen Diebstahl). – furtum facere, bei jmd., alci (einen Diebstahl, auch einen literarischen begehen). ...
Schlich , ars (geheimer Kunstgriff, List). – furtum (geheime Liebschaft, auch geheimer Betrug übh.). – fraus (Ränke, Hinterlist). – auf die alten Schliche kommen, in pristinam vitam revolvi: hinter jmds. Schliche kommen, deprehendere furta alcis.
cessātio , ōnis, f. (cesso), I) das Zögern, Säumen, die Saumseligkeit, Plaut. Poen. 925. – furtum cessationis quaerere, absichtlich saumselig sein, um um einen Brief zu betrügen, ...
fūrtīvus , a, um (furtum), I) gestohlen, entwendet, wegstibitzt, virgines, Plaut.: res, Quint.: strigilis, Hor.: an (signa) noctu tamquam furtiva (wie gestohlenes Gut, wie Diebsgewinn) in aerarium deportabuntur? Liv. – II) übtr., ...
Hausdieb , fur domesticus. Hausdiebstahl , furtum domesticum. – einen H. begehen, domi furtum facere. – Hauseigentümer , s. Hausbesitzer.
Gaunerei , furtum. – Gaunergesindel , furunculi. – Gaunerkniff , s. Diebskniff.
Diebstahl , furtum (im allg., auch literarischer). – peculatus (Veruntreuung öffentlicher Gelder). – ... ... an Vieh, Menschen, s. Viehdiebstahl. Menschendiebstahl. – einen D. begehen, furtum facere, an od. bei jmd., alci: einen literarischen D. an ...
bestehlen , furtum alci facere (an jmd. einen Diebstahl begehen). – depecu lari alqd, auch mit dem Zus. clanculum (ausleeren, Häuser, Tempel, die öffentliche Kasse). – compilare alqd (plündern, die Nachbarn, den Staat etc.). ...
Spitzbube etc ., s. Dieb etc. – Spitzbüberei , furtum (Diebstahl). – fraus (Betrug). – perfidia (Treulosigkeit). – spitzbübisch , furax (diebisch). – fraudulentus (betrügerisch). – perfĭdus (treulos). – Adv . ...
balneārius , a, um (balneum), zum Bade gehörig, Bade-, fur, bei den Bädern sich aufhaltend, Catull.: furtum, ICt.: instrumentum, Badezeug, ICt.: instrumenta, Schol. Iuven. – ...
fūrtificus , a, um (furtum u. facio), Diebstahl begehend, diebisch, v. Pers. Plaut. Epid. 12 L.: manus, Plaut. Pseud. 887 u. Pers. 226.
Schelmerei , fraus (Betrug). – dolus (List, Hinterlist). – furtum (heimlicher Betrug, Gaunerei). – lascivia (schäkernder Mutwille).
Entwendung , furtum (Diebstahl). – E. von Geldern aus öffentlichen Kassen, peculatus.
Handstreich , res gerenda (auszuführende Unternehmung im Kriege). – expeditio furtiva (heimlich ausgeführter Streifzug). – furtum (heimlich ausgeführte Unternehmung, Überrumpelung). – einen Handstreich ausführen, rem gerere. – die günstige Gelegenheit zu einem H. Richt aus den Händen lassen, ...
Haussuchung , furtorum quaestio. – H. halten, nach Gestohlenem, furtum quaerere: bei jmd. H. halten, inquirere apud alqm od. in vasa alcis: nach Gestohlenem, apud alqm rem furtivam quaerere; furtum quaerere in domo alcis.
Überrumpelung , furtum belli. – die Üb. eines Orts, oppressio, occupatio loci (z.B. curiae).
Schelmstreich, -stück , fallacia. – furtum (heimlicher Streich, Gaunerstreich). – auf einen Sch. sinnen, fallaciam fingere: jmdm. einen Sch. spielen, facere alci fallaciam.
Gaunerstreich, -stück , furtum.
Buchempfehlung
Die Prosakomödie um das Doppelspiel des Dieners Truffaldino, der »dumm und schlau zugleich« ist, ist Goldonis erfolgreichstes Bühnenwerk und darf als Höhepunkt der Commedia dell’arte gelten.
44 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro