glēba , ae, f. u. glaeba , ae, f. (verwandt ... ... Landstrich, glebae felices, Apul. met. 1, 1: medio se limite gleba Ausonis effundit, Avien. descr. orb. 482. – II) übtr., übh ...
Kloß , globus (im allg., jede runde Masse, auch die von Mehl). – gleba (Erdkloß). – kleiner K., s. Klößchen. – Klößchen , globulus (im allg., auch von Mehl). – glebula (von Erde).
glēbo , ōnis, m. (gleba) = rusticus, arator, Gloss.
globus , ī, m. (verwandt mit glēba), I) jeder dichte, runde Körper, die Kugel, A) eig. = σφαιρα, grandiculi globi, Bleikugeln, Plaut.: gl. pilai, Lucr.: marmoreus, Claud. – solis et lunae, ...
glēbula (glaebula), ae, f. (Demin. v. gleba), I) ein Klümpchen Erde, eine kleine Erdscholle, Col. 1, 6, 23: nulla Atticae regionis glebula, Val. Max. 5, 3. ext. 3. – ...
Klumpen , massa (in Rücksicht auf die rohe, formlose Masse). – gleba (sofern er ein zusammengeballtes Ganze bildet, zunächst Klumpen von Erde, dann übh.). – Ist es – Haufens. d. – ein K. Fleisch, caro (auch verächtl. v ...
Scholle , von Erde, gleba: von Eis, s. Eisscholle.
glēbōsus (glaebōsus), a, um (gleba), voller Klumpen, klumpig, knollig, altera (terra Samia) glaebosior, Plin. 35, 191. – neutr. pl. subst., glebosa camporum, knollige Strecken, holprige Wegstrecken, Apul. met. 1, 2.
glēbālis , e (gleba), I) aus Erdschollen bestehend, agger, Amm. 23, 5, 15. – II) die Äcker betreffend, collatio, Abgabe von der Scholle (vom Acker), Grundsteuer, spät. ICt.
glēbātio , ōnis, f. (gleba), die Abgabe von der Scholle (von Grundstücken), die Grundsteuer, Cod. Theod. 6, 2, 12.
glēbātim , Adv. (gleba), erdschollenweise, Lact. de mort. persec. 23, 2.
bellātrīx , trīcis, f. (Femin. zu bellator) = πολεμική ... ... Ov.: Amazon, Lact.: Thraciae gentes, Amm.: belua, der Elefant, Sil.: gleba, Krieger hervorbringend, Val. Flacc.: aquilae, Feldzeichen, Fahnen, Claud. ...
glēbārius , a, um (gleba), zu den Erdschollen gehörig, bos, die Erdschollen gut durchpflügend, Schollenbrecher, Varro LL. 7, 74.
Erdenkloß , gleba (terrae).
in-excoctus , a, um (in u. excoquo), nicht ausgesogen, gleba, Sidon. carm. 7, 380.
Erdscholle , gleba.
Goldklumpen , auri massa. – den man aus der Erde gräbt, gleba od. (kleiner) glebula auri od. aurea. – Goldkorn auri mica. – Goldküste , ora auro od. auri fertilis. – Goldland , ...
Kalkbrenner , calcarius. – Kalkbruch , calcaria (ICt.). – kalkicht , calci similis. – kalkig , *calcis plenus. – Kalkstein , lapis calcarius – gleba calcis (Stück Kalkstein).
glēbulentus , a, um (gleba), klumpig, aus Erde bestehend, animalia, Apul. de deo Socr. 8.
Marmorbekleidung; z.B. mit dünner M., tenui marmore inductus. – Marmorblock , gleba marmoris; im Zshg. auch gleba unius lapidis.
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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