Gast , I) bei einem Mahle (σύνδειπν ... ... cenare; alcis convivio interesse; esse convivam alci promissum: ich habe jmd. zu Gast, cenat alqsapud me. – II) fremde Person, die in einem Hause ...
hostis , is, c., (got. gasts, ahd. gast, Fremdling, Gast), I) der Fremde, Fremdling, Ausländer (= peregrinus, Ggstz. civis, s. Varro LL. 5, 3. Cic. de off. 1 ...
... sich eine Zeitlang irgendwo aufhält als Gast, u. insofern er mit dem Wirt in Gastfreundschaft steht = ... ... agendo esse debere, Cic. – B) der, der einen Fremdling als Gast aufnimmt u. bewirtet, der Wirt, u. insofern er ...
mānsor , ōris, m. (maneo), einer, der bei jmd. bleibt, ein Gast, Sedul. carm. 5, 294 u.a. Eccl.
convīva , ae, c. (con u. vivo), der Tischgenosse, Gast, avidus, Hor.: comis, Hor.: ebrius, Ov.: frequens, Ov.: hilarus et bene acceptus, Cic.: laetus, Hor.: c. dantis epulum, Sen.: testes accusatoris consessores, ...
prānsor , ōris, m. (prandeo), der Teilnehmer an einem Spätfrühstücke, der Gast, Plaut. Men. 274. Veran. b. Macr. sat. 3, 6, 14: pransores sabbati, Augustin. epist. 36, 11.
auswärts , I) nach außen zu: foras (nach der Straße ... ... .: a) nach einem andern Orte: foras (z. B. versprechen, als Gast zu kommen, se promittere). – b) an einem andern Orte: ...
hospitor , ārī (hospes) = ξενίζομαι (Gloss. u. Dosith. 60, 1 K.), irgendwo als Gast einkehren, zeitweilig sich aufhalten, verweilen, a) eig., Petron. 77, 4. Cod. Theod. 7, 8, 4. Porphyr. ...
1. dē-versor , ātus sum, ārī, irgendwo (als Gast, als Fremder) einkehrend verweilen, sich aufhalten, logieren, ibi mercede (als Soldat), Apul.: Laodiceae od. Athenis apud alqm, Cic.: in ea domo, Cic.: in taberna ...
adventor , ōris, m. (advenio), der Ankömmling, Fremde ... ... Corp. inscr. Lat. 14, 2979 u.ö. – bes. der Gast, der Besucher einer Garküche, einer Buhle, Plaut. ...
2. dīversor , ōris, m. (diverto), der Gast (in einem Wirtshause), Cic. de inv. 2, 15.
parasītus , ī, m. (παράσιτ ... ... einem anderen essend, dah.) I) im guten Sinne, der Tischgenosse, Gast (rein lat. conviva), parasiti Iovis (v. den Göttern), ...
diribitor , ōris, m. (diribeo), der Auseinanderteiler, ... ... bei Tische (ein Sklave, der die Speisen kunstgemäß verteilte, so daß jeder Gast seine gehörige Portion erhielt), Apul. met. 2, 19. – II) ...
... werden, Varro: sedes, wo einer als Gast ist, Cic.: caedes, Ermordung des Gastfreundes, Liv.: tessera, das Kennzeichen, das der Gastfreund vorzeigte, um als Gast aufgenommen zu werden, Plaut. u. Inscr.: Iuppiter, ... ... Cic.: aquae, Wasser, das gleichs. ein Gast ist im See, durch den es fließt, Plin ...
dēversitor , ōris, m. (deversari), der Gast (im Wirtshause), Petron. 79, 6 u. 95, 1 B. (die Hdschrn. meist divers.).
de-hospitor , ārī = ξενίζομαι, als Gast einkehren, Gloss. II, 41, 33.
hospitātor , ōris, m. (hospitor), der Einkehrer als Gast, Apul. met. 4, 7.
Mittagsgast , s. Gast no. I.
... plur.), I) als Fremder, als Gast kommend od. gekommen od. aufgenommen, ... ... hospita, ae, f., eine Fremde, ein Gast, Ter. u. Cic. – II) gastfreundlich, gastlich ...
hospitālitās , ātis, f. (hospitalis), I) die Gastfreundlichkeit ... ... 3, 6. – II) der Aufenthalt in der Fremde (als Gast), die Wanderschaft, Macr. somn. Scip. 1, 21, 34 ...
Buchempfehlung
Die beiden Schwestern Julchen und Lottchen werden umworben, die eine von dem reichen Damis, die andere liebt den armen Siegmund. Eine vorgetäuschte Erbschaft stellt die Beziehungen auf die Probe und zeigt, dass Edelmut und Wahrheit nicht mit Adel und Religion zu tun haben.
68 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro