Gefälligkeit , officium (dienstwillige Gesinnung und Handlung, zu der man sich verpflichtet glaubt). – voluntas officiosa (dienstwillige Gesinnung, Dienstwilligkeit). – munus (jede Leistung als Akt der Ergebung und Liebe). – beneficium (jede G. u. Dienstleistung, zu der ...
venia , ae, f. (vgl. venus, veneror), die Gefälligkeit, wohlwollende-, gnädige Gesinnung, Gnade, Willfährigkeit, der Gefallen, die Nachsicht, nachsichtige Erlaubnis, I) im allg.: a) ...
Dienst , I) die einzelne Handlung oder Arbeit: opera, ae, f. – officium (Höflichkeit od. Gefälligkeit). – beneficium (Wohltat, Freundschaftsdienst u. dgl.). – usus. utilitas (der aus einer Dienstleistung für jmd. entspringende Nutzen od. Vorteil ...
cōmitās , ātis, f. (comis), das ... ... Laune, Munterkeit, u. gegen andere = die Freundlichkeit, Gutmütigkeit, Gefälligkeit, Zuvorkommenheit, Leutseligkeit, Artigkeit, Höflichkeit, u. in diesem Sinne = ... ... ad enarrandum est c., ich bin aufgelegt, Plaut.: per comitatem, aus Gefälligkeit, Plaut.
umsonst , I) ohne Lohn, unentgeltlich: gratis. sine mercede. ... ... zu nehmen). – gratuīto (ohne Aussicht oder Absicht auf Belohnung, bloß aus Gefälligkeit). – sine pretio (ohne Zahlung zu erhalten, z.B. captivos ...
erweisen , I) durch die Tat zeigen: praestare alci alqd ... ... – conferre alqd in alqm (zuwenden, angedeihen lassen). Vgl »Achtung, Ehre, Gefälligkeit, Wohltat, Wohlwollen«. – sich erweisen , se praebere alqm (z. ...
erlassen , I) = ergehen lassen, s. ergehen no. ... ... befreien). – remittere, condonare alci alqd. gratiam alcis rei facere alci (aus Gefälligkeit, Nachsicht nachlassen). – ignoscere alci rei od. alci alqd. veniam ...
obsequium , iī, n. (obsequor), die Nachgiebigkeit, Willfährigkeit, Gefälligkeit, Dienstbeflissenheit, bes. die sich hütet, den Launen anderer zu nahe zu treten, I) im allg., Ter., Cic. u. Liv.: amantis, Ov.: caelibis, Hor.: ...
ausbitten , sich etwas von jmd., rogare alqm alqd od. alqm, ut etc. (anfragend bitten, um etw. ersuchen, sich als Gefälligkeit. als Gnade etc. ausbitten). – petere alqd ab alqo od. ...
grātificor , ātus sum, ārī (gratus u. facio) = χαρίζομαι, I) jmdm. eine Gefälligkeit erweisen = jmdm. willfahren, sich willfährig od. gefällig zeigen, m. bl. Dat., alci, Cic.: alcis odiis, Tac.: ...
per-amanter , Adv., sehr liebevoll, qui me quidem perofficiose et peramanter observant, die mir mit der größten Gefälligkeit u. Aufmerksamkeit begegnen, Cic. ep. 9, 20, 3.
populāritās , ātis, f. (popularis), I) die Landsmannschaft ... ... u. zwar subjektiv, das volkstümliche Benehmen, die Gefälligkeit gegen das Volk, die Leutseligkeit, im üblen Sinne die Sucht ...
prae-commodo , āre, vorausleihen, aus Gefälligkeit geben, Cod. Theod. 14, 27, 2. Coripp. laud. Iustin. 1, 7.
grātificātio , ōnis, f. (gratificor), die Willfährigkeit, Gefälligkeit, gr. et benevolentia, Cic. de nat. deor. 1, 122: gr. ipsius reginae, Plin. 21, 12: Sullana, Sullas Verwilligungen (Landanweisungen) an seine alten Soldaten, Cic. ...
per-officiōsē , Adv., sehr gefällig, qui me quidem perofficiose et peramanter observant, die mir mit der äußersten Gefälligkeit und Aufmerksamkeit begegnen, Cic. ep. 9, 20, 3.
officiōsitās , ātis, f. (officiosus), die Gefälligkeit, Dienstfertigkeit, Eccl.
Dienstleistung , opera, ae, f. (Bemühung jeder Art). – ministerium (Handreichung). – munus, Plur. munera u. munia (Leistungen im Dienst, Amtsverrichtung). – officium (Gefälligkeit). – Dienstleute , s. Dienerschaft.
ὑπ-ουργία , ἡ , Dienst, ... ... O. C . 1415; Plat. defin . 413 e ; – dah. Gefälligkeit, Schmeichelei, Xen. Hier . 1, 38; – ἀποδοὺς ὑπουργίαν ...
Buchempfehlung
Robert ist krank und hält seinen gesunden Bruder für wahnsinnig. Die tragische Geschichte um Geisteskrankheit und Tod entstand 1917 unter dem Titel »Wahn« und trägt autobiografische Züge, die das schwierige Verhältnis Schnitzlers zu seinem Bruder Julius reflektieren. »Einer von uns beiden mußte ins Dunkel.«
74 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro