iēiūnus (bei Plautus auch iāiūnus), a, um, nüchtern, mit ... ... im Zustande der Nüchternheit, Varro r. r. 2, 11, 9: ita ieiunus, ut ne aquam quidem gustarim, Cic.: Fames, Ov.: os, Plin.: ...
iēiūno , āre (ieiunus), fasten, sich der Speise enthalten, Eccl.: unpers., ieiunatur, Sidon. epist. 5, 14, 3: Partiz. subst., ieiunantes, die Fastenden (Ggstz. manducantes, die Speisenden), Augustin. epist. 36, 5. ...
iēiūnē , Adv. (ieiunus), mager, trocken im Reden, ohne Saft und Kraft, de alqa re iei. et exiliter disputare, Cic.: iei. et infirme dicere, Plin. ep.: infecunde atque ieiune laudare, Gell.: haec dicuntur fortasse ieiunius, ...
vomitus , ūs, m. (vomo), I) das Erbrechen ... ... Brechen, Speien, sanguinis, Blutbrechen, Cels. u. Eccl.: vomitus ieiunus, Cael. Aur.: pulmoneus, Plaut. (s. vomono. II): atrorum ...
1. prānsus , a, um (prandeo), der gefrühstückt-, einen Imbiß genommen hat, mit dem Imbisse fertig (Ggstz. ieiunus), dah. curatus et pransus, v. Soldaten, zum Aufbruche, Abmarsche ...
saftlos , exsanguis (kraftlos, v. Pers. u. von der Rede). – ieiunus (nüchtern, dürftig, v. Redner u. von der Rede). – aridus (trocken, v. der Rede).
iāiūnus , a, um, s. iēiūnus.
kraftlos , invalidus (unkräftig u. deshalb unwirksam). – imbecillus ... ... exsanguis (ohne Leben u. Feuer). – enervatus (entnervt, geschwächt). – ieiunus (mager, fast- u. kraftlos, vom Acker; dann von der Rede ...
... nicht gegessen od. getrunken hat etc.: ieiunus (im allg.). – impransus (der noch nicht gegessen hat). ... ... nie n. werden, nullum tempus sobrio relinquitur. – II) uneig.: ieiunus (trocken, vom Redner u. von der Rede). – sobrius ...
iēiūnium , iī, n. (ieiunus), I) das sich Enthalten von Speise, das Fasten, 1) eig., Hor., Liv. u.a.: iei. solvere, unterbrechen, Ov.: iei. ponere, beendigen, Ov.: ...
iēiūnitās , ātis, f. (ieiunus), die Leere, I) der leere Magen, das Hungern, Plaut. merc. 574: pavonum iei., *Amm. 28, 4, 34: interpositā diei unius ieiunitate, Cael. ...
prosaisch , I) eig.: solutus (ungebunden). – ein pr. Schriftsteller, s. Prosaist. – Adv .so lutā oratione. – II) uneig.: siccus (trocken). – ieiunus (nüchtern, fade).
notdürftig , tenuis (schwach, gering). – parcus (spärlich). ... ... in bezug auf die Qualität, letzteres in bezug auf die Quantität). – exilis. ieiunus (mager, trocken, dürftig, von der Rede etc). – n. Kost, ...
iēiūnidicus , a, um (ieiunus u. dicere), saft- und kraftlos redend, Gell. 6 (7), 14, 5 H.
1. bibo , bibī (bibitum), ere (altind. pibati, ... ... damnose, Hor.: bibo sitiens, non sitiens, Cic. u. Plin.: bibo ieiunus, Sen.: bib. ab octava, Iuven.: ab hora tertia bibebatur, Cic.: ...
cēno ( nicht caeno u. coeno), āvī, ātum, ... ... mit dem Essen fertig, nach dem Mittagessen, nach der Tafel (Ggstz. ieiunus), cenati discubuerunt ibidem, Cic.: cum iam cenatus esset (gespeist hatte) ...
eitel , I) an und für sich, nichts als etc: ... ... den ganzen Anstand sucht). – b) in bezug auf die Vorzüge: inanis. ieiunus (ohne innern Gehalt). – vanus (eitel, prahlerisch). – ambitiosus ...
mager , macer (nicht viel Fleisch und kein Fett habend, ... ... z.B. Rede, Erzählung). – sterilis (nichts abwerfend, unfruchtbar). – ieiunus, Adv. ieiune (bildl., nüchtern und leer, v. der Rede u. ...
schal , I) eig.: vapidus (kahmig, v. Wein). ... ... (ohne Witz, abgeschmackt, v. Pers., v. der Rede etc). – ieiunus (ohne Saft u. Kraft, v. Reden, v. Redner etc.). – ...
seicht , I) eig.: tenuis. – tenui aquā fluens ( ... ... tief eingehend, oberflächlich, z.B. Kopf, homo: Kenntnis, doctrina). – ieiunus (der Gedankenfülle ermangelnd, z.B. Rede, Schriftsteller).
Buchempfehlung
Strindbergs autobiografischer Roman beschreibt seine schwersten Jahre von 1894 bis 1896, die »Infernokrise«. Von seiner zweiten Frau, Frida Uhl, getrennt leidet der Autor in Paris unter Angstzuständen, Verfolgungswahn und hegt Selbstmordabsichten. Er unternimmt alchimistische Versuche und verfällt den mystischen Betrachtungen Emanuel Swedenborgs. Visionen und Hysterien wechseln sich ab und verwischen die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn.
146 Seiten, 9.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
428 Seiten, 16.80 Euro