Kämpfer , pugnator. – miles. armatus (Soldat, Bewaffneter übh.). – gladiator (im Zirkus etc. auf Leben u. Tod fechtender Sklave). – luctator (Ringer). – pugil (Faustkämpfer). – venator (der K. mit wilden Tieren im Zirkus ...
Tierkampf, -kämpfer , s. Tiergefecht, -fechter.
pugil , ilis, Abl. ilī, m. (vgl. pug-nus, πυγ-μή, πύξ), der Kämpfer mit dem Cästus, der Faustkämpfer, Ter., Cic. u.a.: pugiles catervarii, s. catervārius: os pugilis, ...
Ringer , luctator (im allg.). – luctandi peritus (der des Ringens Kundige). – palaestrīta (sofern er sich auf dem Ringplatz übt). – athlēta (sofern er in feierlichen Wettkämpfen als Kämpfer auftritt).
1. mīlito , ōnis, m. (miles), der Kämpfer, Streiter, militones Christi, Aldh. de laud. virginit. 44.
Zästus , caestus. – der Kämpfer mit dem Z., pugil: der Kampf mit dem Z., pugilatus: mit dem Z. kämpfen, pugilare.
incumba , ae, f. (incumbo), der Impost, Kämpfer, ein vorspringendes Gesims am Nebenpfeiler, das den Bogen eines Gewölbes trägt, Vitr. 6, 8, 4.
luctātor , ōris, m. (luctor), der Ringer als Kämpfer, Ov., Sen. u. Gell.: die Ringer der Griechen suchten sich besonders bei den Füßen zu fassen (da der Leib durch Bestreichen mit der Ringersalbe aus Öl u. ...
pūgnātor , ōris, m. (pugno), der Kämpfer, Fechter, Streiter, Verg., Liv. u.a. – attrib., p. gallus, ein Kampfhahn, Plin. 30, 142.
Streiter , a) = Kämpfer, w. s. – b) = streitsüchtiger Mensch, s. streitsüchtig.
sēmi-rēmex , igis, m., halb Ruderer, sem. Hercules, halb R., halb Kämpfer, d.i. bald rudernd, bald kämpfend, Septim. Seren. fr. 19 L. M. (bei Serv. Verg. Aen. 5, 116).
Antilochus , ī, m. (Ἀντίλοχος), Sohn des Nestor, Freund des Achilles u. tapferer Kämpfer vor Troja, wo er durch die Hand Memnons od. Hektors fiel, Hor ...
dēcertātor , ōris, m. (decerto), der Kämpfer im Kampfe auf Leben u. Tod, Cassiod. hist. eccl. 3, 16 u. 34.
congressor , ōris, m. (congredior), der Zusammentreffer = Kämpfer, Ambros. epist. 27, 16.
colluctātor , ōris, m. (colluctor), der Ringer, Kämpfer als Gegner = der Widersacher, griech. ἀντίπαλος, ἀνταγωνιστής, Lact. de opif. dei 1, 7: c. fidei, Augustin. serm. 216, 6.
dimachaerus , ī, m. (διμάχαιρος), der Kämpfer mit zwei Schwertern (eine Art Gladiatoren), Corp. inscr. Lat. 13, 1997 (wo aus der Volksspr. dymacherus).
Klopffechter , gladiator (jeder Kämpfer; auch bildl. = verwegener Mensch). – pugil (Fechter mit dem Zästus). – homo ad rixam promptus. homo cupidus rixae (ein händelsüchtiger Mensch).
δίφρος , ὁ (wohl entst. aus διφόρος , Zwei tragend), der Wagensitz , auf welchem der Wagenlenker, ἡνίοχος , u. der Kämpfer, παραβάτης , saßen od. standen, ἑσταότ' ἐν δίφρῳ Hes. ...
ἱππεύς , ὁ , der Reiter, Reisige; πεζοί ϑ' ἱππῆές ... ... 810; Πατρόκλεις ἱππεῦ 16, 20; sowohl von dem Wagenlenker, als von dem Kämpfer, der neben jenem auf dem Wagen steht, vgl. 12, 66. 15, ...
μαχητής , ὁ , der Kämpfer, Krieger, Il . 5, 801, ϑείειν ταχὺς ἠδὲ μαχ ., 16, 186 u. öfter; adjectivisch, ἄνδρες , Od . 18, 261, wie φῶτα μαχατάν Pind. N . 2, 13, u. ...
Buchempfehlung
Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
746 Seiten, 24.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro