1. Mark , das, medulla (auch bildl. – das Beste, z.B. verborum). – flos (bildl., das Beste von etw.). – nervi (gleichs. die Nerven, z.B. vectigalia rei publicae nervi sunt). – es geht, ...
3. Mark , die, als Münze, *marca.
2. Mark , die, s. Feldmark.
Kern , I) der Frucht- und Samenkern der verschiedenen Obst- und ... ... er sei groß od. klein, eßbar od. nicht). – medulla (das Mark, das Eßbare des Kerns, sowohl der Obst- als Getreidearten). – os, ...
... . ahd. marka, Grenze, nhd. Mark d.i. Grenzgebiet), I) der Rand, scuti, ... ... .: m. oculorum, Stat. – II) übtr., die Grenze, Mark, agri, Val. Max.: imperii, Plin. u. Ov. ...
ferula , ae, f. (vielleicht zu ferio, stoßen, ... ... = νάρθηξ, eine hochwachsende Doldenpflanze, mit leichtem, knotigem, markvollem Stengel, in dessen Mark sich Feuer glimmend erhalten läßt (weshalb Prometheus den Feuerfunken in einem solchen Stengel ...
... sine medulla, Kern, Petron. – II) bildl., das Mark, d.i. 1) das Innerste, mihi ... ... .: quae mihi sunt inclusa medullis, Cic.: alqd in medullas demittere, ins Mark des Herzens dringen lassen, so recht zu Herzen nehmen, ...
Asculum , ī, n., I) feste u. ansehnliche Hauptstadt der Picentiner, j. Ascoli in der Mark Ancona, Cic. Brut. 169. Vell. 2, 21, 1: Asculum Picenum, Caes. b. c. 1, 15, 3: synk. Form ...
medullo , (āvi), ātum, āre (medulla), mit Mark erfüllen, Apul. de Plat. 2, 16 u. Eccl.
terminus , ī, m. (zu tero; vgl. τέρμα ... ... Grenzstein und die damit bezeichnete Grenze, die Mark, Grenzmark, Grenzlinie, I) eig.: a) terminus acutus, lapideus, ...
abgrenzen , terminare od. (genau) determinare (durch eine Mark [einen Grenzstein etc.] scheiden u. so abmarken). – finire od. (genau) definire (die Grenze von etw. bestimmen).
medullula , ae, f. (Demin. v. medulla), das zarte Mark, anseris, Catull. 25, 2.
medullitus , Adv. (medulla), I) im Marke, bis aufs Mark, Varro sat. Men. 77. – II) bildl., im Innersten, im Herzen, amare, innig, herzlich, Plaut.: ingemere, Apul.: gemere, Amm.
medullōsus , a, um (medulla), voller Mark, markig, femen, umerus, Cels. 8, 1. p. 327, 1. u. 328, 14 D.
μῡελός , ὁ , Mark ; μυελὸς αὖτε σφονδυλίων ἔκπαλτο , Il . 20, 482; ... ... 22, 501; auch übertr. ἄλφιτα u. ἀλείατα μυελὸς ἀνδρῶν , Mark der Männer, die nahrhafte, stärkende Speise, Od . 2, 290. ...
μῡελόεις , εσσα, εν , markig, voll Mark, ὀστέα , Od . 9, 293; ὄστρεα , gallertartig, Matron bei Ath . IV, 135 a; vgl. ποτὸς ὄρνιϑος , Nic. Al . 59, wo der Schol . erkl ...
Buchempfehlung
Der Erzähler findet das Tagebuch seines Urgroßvaters, der sich als Arzt im böhmischen Hinterland niedergelassen hatte und nach einem gescheiterten Selbstmordversuch begann, dieses Tagebuch zu schreiben. Stifter arbeitete gut zwei Jahrzehnte an dieser Erzählung, die er sein »Lieblingskind« nannte.
156 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro