ōdē , ēs, Akk. ēn, f. (ᾠδή), der ... ... . Victorin. 4, 3, 2 sqq. p. 160 sqq. (K.): hac ode, Porphyr. Hor. carm. 1, 1, 1: übtr. v. Gesange ...
öde , vastus (nicht mit Häusern bebaut). – desertus (von Menschen verlassen, einsam). – incultus (unangebaut, nicht urbar gemacht).
Öde , die, I) als Eigenschaft: solitudo (ohne Tadel). – vastitas (mit Tadel). – II) öde Gegend, s. Einöde.
Ode , s. Lied.
ὁ , ἡ, τό , eigtl, ΤΌΣ, ΤΉ, τό , einfachstes Demonstrativ-Correlativum zu ΠΌΣ , das aber wie οὗτος u. ὅδε im nom. masc . u. fem. sing . u. plur ...
leer , I) eig.: inanis (leer, in od. auf ... ... , -gelassen); verb. nudus atque inanis; vacuus atque nudus. – vastus (öde, verödet, wüste u. leer, v. Örtl.). – desertus (von ...
wüst , I) eig.: vastus (wüst, öde). – desertus (von Menschen verlassen); verb. vastus et desertus (z.B. urbs, ager). – incultus (nicht urbar gemacht u. besät, vom Felde). – ganz wüst, vastus ab ...
1. sōlo , āvī, ātum, āre (solus), einsam-, öde machen, domos, Stat. Theb. 5, 149: populis urbes, ibid. 4, 36: solata puppis, Val. Flacc. 3, 41: solatae peste domus, Sen. Oedip. 4.
ferus , a, um (verwandt mit θήρ, äolisch φήρ ... ... lebend, bestia, belua, Cic.: equus, Iustin.: mons, Verg.: silvae, öde, Hor.: fructus, Verg.: victus, Cic.: arbor, Plin. – subst ...
vāsto , āvī, ātum, āre (vastus), öde-, wüst machen, veröden, leer machen, I) im allg.: forum, Cic.: agros, Liv.: agri (Dörfer) vastati sunt, Liv.: terram stirpium asperitate vastari, wüst, unfruchtbar werden, verwildern, ...
Wüste , vastitas (das Wüstsein, die Öde). – solitudo (Einöde). – loca exusta solis ardoribus (eine von der Sonne ganz ausgedörrte Gegend). – regio deserta. loca deserta. auch bl. deserta, ōrum, n. pl. (von ...
vacuus , a, um, leer, ledig, entblößt, frei, ... ... (Plätze im Theater), Cic.: v. tabeilae, Quint.: domus Ditis vacuae (öde) et inania regna (das Reich der Schatten), Verg.: vacuae ( ...
vāstus , a, um (vgl. ahd. wuosti, öde, wüst, leer), wüst, öde, verödet, leer, I) eig.: A) im allg.: a) absol.: loci coaedificati an vasti, Cic.: vasta ac deserta urbs, ...
paramus , ī, m. (span. Wort), eine öde Hochebene, noch j. span. páramo, Corp. inscr. Lat. 2, 2660. Iul. Honor. in den Geographi ed. Riese p. 36.
... weite Leere, die Öde, Verödung, I) eig.: A) im allg.: iudiciorum ... ... Cic.: fugam ac vastitatem late facere, fliehen und weit u. breit eine Öde zurücklassen, Liv. hanc tantam vastitatem efficere, Cic.: tantam vastitatem in ...
... = unbewohnt, unbesetzt, unbebaut, verödet, öde, einsam, leer (Ggstz. celeber, frequens), locus, regio, ... ... .: arbores d., Prop. – subst., dēserta, ōrum, n., öde Gegenden, Steppen, Einöden, Wüsten, Verg., Plin. u.a.: ...
tricōlos , on (τρίκωλος), aus drei Gliedern bestehend, ode, Serv. de cent. metr. 469, 25 K. Mar. Victorin. 4, 3, 2. p. 160, 35 K.: carmina, Atil. Fortunat. ...
unbebaut , incultus (nicht urbar gemacht und besät, z.B. ager). – vastus (öde stehend, nicht mit Bäumen, Häusern besetzt, z.B. locus). – ganz unb., nulla ex parte cultus (z.B. ager): unb. stehen ...
vāstēsco , ere (vastus), öde-, wüst werden, Acc. tr. 600.
Verödung , vastatio. – Ist es = Öde, s. d.
Buchempfehlung
Die beiden »Freiherren von Gemperlein« machen reichlich komplizierte Pläne, in den Stand der Ehe zu treten und verlieben sich schließlich beide in dieselbe Frau, die zu allem Überfluss auch noch verheiratet ist. Die 1875 erschienene Künstlernovelle »Ein Spätgeborener« ist der erste Prosatext mit dem die Autorin jedenfalls eine gewisse Öffentlichkeit erreicht.
78 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro