1. perditus , a, um, PAdi. (v. ... ... perditus amore, bis zum Sterben verliebt, Plaut.: perditus in quadam tardis pallescere curis incipis, sterblich verliebt, Prop.: perditus ... ... aere alieno p., durch Schulden heruntergekommen, Cic.: miseriā perditus, Cic.: adulescens p. et dissolutus, Cic ...
2. perditus , ūs, m. (perdo), der Verlust, possessionum amissio et pecuniarum ingentium perditus, Ps. Cypr. de aleat. 6.
arg , I) übel, schlimm, böse: malus (Ggstz. ... ... verkehrt, Ggstz. rectus). – improbus (schlecht denkend, Ggstz. probus). – perditus (verderbt, Ggstz. salvus). – nequam (nichts taugend, Ggstz. ...
Lump , der, homo nequam od. nequissimus. – homo levis (ein leichtsinniger Mensch). – homo perditus (ein verkommener Mensch). – homo avarus (ein Geizhals). – ein L. sein, nullius rei esse; nihil valēre. – jeder L ...
per-do , didī, ditum, ere, gleichs. zugrunde geben; dah. I) (im Passiv gew. pereo, perditus, perire, s. Lachm. Lucr. p. 121) zugrunde richten, ...
heillos , malus od. pessimus (physisch u. moralisch schlecht, sehr schlecht). – perditus od. perditissimus (verdorben, grundverdorben, z.B. Lage, Leben, Mensch). – profligatissimus (moralisch bodenlos verdorben, z.B. Mensch, Leben); verb. ...
septūnx , ūncis, m. (septem u. uncia), I) ... ... Stück von einer Art, beim Trinken sieben Gläser, septunce multo perditus (i.e. ebrius) stertit, Mart. 3, 82, 29; vgl. ...
perditē , Adv. (perditus), I) unmäßig, über die Maßen, amare, sterblich, Tert.: conari, Quint. – II) heillos, grundschlecht, se gerere, Cic. ad Att. 9, 2. litt. a. § 2: vivere, Augustin ...
perditim , Adv. (perditus), unmäßig, amare, sterblich, Afran. com. 354.
Bösewicht , homo malus, improbus. – homo scelestus, sceleratus, consceleratus (ein Mensch, der Schandtaten, Verbrechen begangen hat). – homo perditus od. profligatus (ein höchst verdorbener, unverbesserlicher Mensch). – homo nefarius ...
... verworfen , vilis (verächtlich). – perditus (moralisch verdorben, hoffnungslos verloren, z.B. homo, animus). – profligatus (moralisch gänzlich ruiniert); verb. (= ganz verworfen) profligatus et perditus. – sceleratus. scelerosus (mit Verbrechen beladen, verrucht). – der verworfenste ...
Verderbnis , vitia, n. pl. (die Fehler, z.B. morum). – verderbt , perditus (moralisch verdorben, ohne Hoffnung verloren). – profligatus (verworfen). – turpis (schändlich, unsittlich). – verderbte Sitten (Verderbtheit der Sitten), ...
furibundus , a, um (furo), I) sich der Wut hingebend, wuterfüllt, wutschnaubend, wütig, fur. homo ac perditus, Cic.: taurus, Ov.: impetus, Cic. – II) sich der ...
im-perditus , a, um (in u. perdo), noch nicht vernichtet, noch verschont, Verg. Aen. 10, 430. Sil. 9, 161. Stat. Theb. 3, 84.
2. verkommen , perditus; nequam.
Erzverbrecher , homo nocentissimus; im Plur. auch bl. nocentissimi. – Erzverschwender , perditus od. profusus nepos; homo profusissimus.
Verworfenheit , animus perditus (verworfene Denkungsart). – perdita nequitia (verworfene Schlechtigkeit).
grundverdorben , perditus; stärker, ad extremum perditus; od. verb. perditus ac dissolutus.
2. ad (altlat. ar, w.s., urspr. ... ... »bis aufs äußerste, äußerst = im höchsten Grade«, homo non ad extremum perditus, Liv.: consilium non ad ultimum demens, Liv. – u. ad ...
wüst , I) eig.: vastus (wüst, öde). – ... ... verwildert etc.: dissolutus (unordentlich, liederlich, z.B. Mensch, Leben). – perditus (heillos verderbt, z.B. Leben). – libidinosus (den Begierden u ...
Buchempfehlung
Der junge Chevalier des Grieux schlägt die vom Vater eingefädelte Karriere als Malteserritter aus und flüchtet mit Manon Lescaut, deren Eltern sie in ein Kloster verbannt hatten, kurzerhand nach Paris. Das junge Paar lebt von Luft und Liebe bis Manon Gefallen an einem anderen findet. Grieux kehrt reumütig in die Obhut seiner Eltern zurück und nimmt das Studium der Theologie auf. Bis er Manon wiedertrifft, ihr verzeiht, und erneut mit ihr durchbrennt. Geldsorgen und Manons Lebenswandel lassen Grieux zum Falschspieler werden, er wird verhaftet, Manon wieder untreu. Schließlich landen beide in Amerika und bauen sich ein neues Leben auf. Bis Manon... »Liebe! Liebe! wirst du es denn nie lernen, mit der Vernunft zusammenzugehen?« schüttelt der Polizist den Kopf, als er Grieux festnimmt und beschreibt damit das zentrale Motiv des berühmten Romans von Antoine François Prévost d'Exiles.
142 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro