1. pictor , ōris, m. (pingo), I) der Maler, Plaut ... ... u.a.: pictores fictoresque, Cic., pictores fictoresque imaginum, Lact.: Ardeatis templi pictor, Plin.: p. parietarius, Anstreicher der Wände, Stubenmaler, Edict. Diocl. ...
2. Pictor , Beiname der gens Fabia, s. Fabius.
Maler , pictor. – pingendi artifex (als Künstler). – ein ausgezeichneter M., praecipuae artis pictor; pictor arte insignis: ein großer M., arte pingendi clarus: der größte M. damaliger Zeit, qui tum longe ceteris excellere pictoribus existimabatur. ...
... aus der am bekanntesten: Numerius Fabius Pictor, röm. Annalist zu Anfang des zweiten punischen Kriegs, von Livius häufig ... ... . arcus Fabianus, Sen. de const. 1, 3. – Servius Fabius Pictor, Prätor i. J. 146 v. Chr., ein ausgezeichneter Rechtskenner u ...
düster , subobscurus (eig., etwas dunkel). – opacus ( ... ... colores floridi; u. meton. v. Maler, austerus colore [Kolorit] pictor: übtr., v. Ansehen u. Benehmen, z.B. homo austerior: ...
pinctor , ōris, m., s. 1. pictor /.
zeichnen , I) im Umrisse darstellen: a) eig.: delineare ... ... alcis in pariete). – adumbrare (im. Schattenriß darstellen, z.B. quis pictor omnia, quae in rerum natura sunt, adumbrare didicit ?). – describere ( ...
Künstler , artifex. – ein dichtender K., poëta: ein malender, pictor: ein ausgezeichneter K., artifex operibus suis praecipuus.
scalptor , ōris, m. (scalpo), der Holz-, Stein ... ... Graveur (vgl. sculptor), expetuntur (adamantis crustae) a scalptoribus, Plin.: pictor scalptorque, Plin. ep.: scalptores et pictores, Plin.: plastae, pictores, scalptores, ...
2. Numerius , iī, m., ein römischer Vorname, bes. des fabischen Geschlechtes, wie Numerius Fabius Pictor, s. Fabius. – Dav. Numeriānus , a, um, numerianisch, des Numerius, raudusculum, Cic. ad Att. 7, 2 ...
sinnreich , sollers (aus einem praktischen Genie hervorgegangen, z.B. ... ... argutus (scharfsinnig, z.B. sententia). – ein s. Maler, pictor ingeniosus et sollers in arte. – Adv .sollerter; ingeniose; argute. ...
Wandmaler , pictor parietarius (Anstreicher der Wände mit bunten Farben) – pictor ima ginarius (Anfertiger von Wandgemälden, als Kunstmaler). – tector (Freskomaler).
pictōrius , a, um (pictor), zu den Malern gehörig, Maler-, Tert. u. ICt. – subst., pictōria, ae, f., die Malkunst, Malerei, Chalcid. Tim. 129 extr.
scaenārius , a, um (scaena), szenisch, Bühnen-, artifex, Bühnenkünstler = Schauspieler, Amm. 28, 4, 32: pictor, Theater-, Dekorationsmaler, Corp. inscr. Lat. 6, 9794. – ...
Malerkunst , ars pingendi od. picturae; pictura. – sich unter jmds. Leitung auf die M. legen, operam pingendo sub magistro alqo dare: der Maler spricht über die M. (über Malerei), de pingendo pictor dicit.
imāginārius , a, um (imago), I) zum Bilde gehörig, Bild-, pictor, Wandmaler, Edict. Diocl. 7, 9: plastes, Bildner von Tonformen zu Statuen, ibid. 7, 29. – subst., imāginārius, iī, m. = imaginifer ...
parietārius , a, um (paries), zur Wand gehörig, Wand-, ... ... Firm. math. 8, 24, 8. Corp. inscr. Lat. 6, 9910: pictor, Stubenanstreicher, -maler, Edict. Diocl. 7, 8. – parietaria herba ...
Theatermaler , pictor scaenarius (Inscr.).
quadrīgulārius , a, um (quadrigula), zum kleinen Viergespanne gehörig, pictor, der M. kleiner V., Corp. inscr. Lat. 6, 9793.
Gedankenschwung , motus celer cogitationis (schnelle Beweglichkeit im Denken). – impetus cogitationis (der Drang u. Trieb im Denken, z.B. pictor omnem impetum cogitationis in superiore opere absumpsit [hat erschöpft]).
Buchempfehlung
Diese Blätter, welche ich unter den geheimen Papieren meiner Frau, Jukunde Haller, gefunden habe, lege ich der Welt vor Augen; nichts davon als die Ueberschriften der Kapitel ist mein Werk, das übrige alles ist aus der Feder meiner Schwiegermutter, der Himmel tröste sie, geflossen. – Wozu doch den Weibern die Kunst zu schreiben nutzen mag? Ihre Thorheiten und die Fehler ihrer Männer zu verewigen? – Ich bedaure meinen seligen Schwiegervater, er mag in guten Händen gewesen seyn! – Mir möchte meine Jukunde mit solchen Dingen kommen. Ein jeder nehme sich das Beste aus diesem Geschreibsel, so wie auch ich gethan habe.
270 Seiten, 13.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro