Pol , pŏlus (πόλος), rein lat. vertex: axis; cardo. – der südliche P., axis meridianus: der nördliche, axis septemtrionalis.
pol ! Interi., beim Pollux! d.i. wahrhaftig, Ter. u. Cic.: m. anderen Versicherungswörtern verb., sane pol, Ter., od. certe pol, Ter.: pol vero, Plaut.
sat ( aus *sate = satis), genug, hinlänglich, hinreichend, I) adi.: pol vel legioni sat est (obsonium), Plaut.: tantum, quantum sat est, Cic.: iam sat est, Plaut. u. Ter.: si hoc sat est, Quint.: ...
por- (vgl. pro), Präposition, die nur als Präfix bei Verben vorkommt (vgl. por-rigo, por-tendo und mit Assimilation pol-liceor), dar-, hin-, vor-.
polus , ī, m. (πόλος, der Drehpunkt; dah.) I) der Pol an der Erd- und Himmelsachse, Nord - u. Südpol (rein lat. vertex), Cic. poët. u. ...
cantio , ōnis, f. (cano), I) das Singen, der Gesang, pol ego metuo lusciniolae ne defuerit cantio, Plaut. Bacch. 38. – im üblen Sinne = das Ableiern, Geleier, iam vero unum et ...
edepol , beim Pollux, eine Beteuerung, Komik.: verb. pol edepol, Titin. fr.: ed. profecto, ed. vero, Plaut.: certe ed., Plaut. u. Ter.: non ed., ne ed., Komik. – / Über die Messung s. ...
prō-veho , vēxī, vectum, ere, vor-, vorwärtsführen, -fahren, fortführen, -fahren, I) aktiv: A) eig.: pol provexi, avehere non quivi, Plaut. – aër a tergo quasi provehit, Lucr ...
anbieten , offerre, jmdm., alci (gleichsam entgegentragen, antragen). – profiteri (sich zu etw. bereit erklären). – promittere. pol liceri (sich zu etw. erbieten, s. »versprechen« das Nähere). – ...
polūbrum (pollūbrum), ī, n. (polluo), das Waschbecken, Spülbecken, Liv. Andr. bei Non. 544, ... ... wo Peter polybrum) bei Non. 544, 25. Arnob. 2, 23: pol. mysticum, Varro sat. Men. 401.
per-saepe , Adv., sehr oft, Cic. u.a. – in der Tmesis, per pol saepe peccas, Plaut. Cas. 370.
... die Gemeinde betreffend, z.B. pol. Niederlage, pop. offensio: die pol. Vorgänge, illa popularia). – Häufig auch durch eine Wendung mit res publica. – große pol. Erfahrung, magnus usus tractandae rei publicae: pol. Stürme, tempora turbulenta; turbulentae in civitate ...
impudenter , Adv. (impudens), schamlos, unverschämt, ungebührlich, nimis pol imp., Liv. Andr. fr.: imp. impudens, Plaut.: imp. facere, Ter.: imp. mentiri, Cic.: uti verbo non imp., Cic.: quae tanta res est, ut imp. ficta ...
polentārius , a, um (polenta), zu den Gerstengraupen gehörig, ... ... crepitus, Furz, vom Genuß der Gerstengraupen, Plaut. Curc. 295 ( wo pōl. gemessen ist): damnum, Einbuße eines Bissens von G., Apul. ...
ΒΆΘος , τό , Tiefe, Höhe; Ταρτάρου Aesch. Prom ... ... αἰϑέρος Eur. Med . 1297; u. A.; Breite, Ggstz μῆκος Pol . 6, 29; τριχῶν , Länge der Haare, Her . 5, ...
... Eur. I. T . 416. – b) Stärke, στρατοπέδων Pol . 1, 16; συντάξεως 2, 3; öfter; ὑλαγμάτων Alciphr. 3, 18, heftiges Gebell; Macht, Einfluß, Pol . 4, 32; καὶ μέγεϑος τῆς ἀρετῆς Plut. ...
ἄρσις ( αἴρω), ἡ , das Heben, die Hebung, Arist. probl . 5, 41; Pol . 8, 6, 6 u. Sp .; ob so Aesch. 1, 68 τῇ αὐτῇ ἄρσει ἐχρησάμην zu erkl. od. (von ἄρω ...
βῖκος , ὁ (orient. Wort), ein irdenes Gefäß, nach Hesych . στάμνος ὦτα ἔχων ; vgl. Pol . 6, 14, wo es unter den Wein-, 7, 162, wo es unter irdenen Gefäßen aufgeführt wird; bes. zu Wein, Her ...
Buchempfehlung
Ein reicher Mann aus Haßlau hat sein verklausuliertes Testament mit aberwitzigen Auflagen für die Erben versehen. Mindestens eine Träne muss dem Verstorbenen nachgeweint werden, gemeinsame Wohnung soll bezogen werden und so unterschiedliche Berufe wie der des Klavierstimmers, Gärtner und Pfarrers müssen erfolgreich ausgeübt werden, bevor die Erben an den begehrten Nachlass kommen.
386 Seiten, 11.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro