Schnabel , rostrum (scherzhaft auch = Mund).
beccus , ī, m., in der alten gallischen Sprache der Schnabel, bes. eines Hühnerhahns (franz. bec), Suet. Vit. 18.
... .: v. Munde der Menschen, Maul, Schnabel, teils im verächtlichen Sinne, teils in der vertraulichen Sprache, ... ... Commodian. apol. 384. – II) übtr., von dem, was einem Schnabel ähnlich spitz hervorragt, A) im allg., am Winzermesser ... ... der Kriegsschiffe der Alten angebrachte, mit Erz beschlagene Schnabel zur Abwehr u. zum Durchbohren feindlicher Schiffe, der ...
embolum , ī, n. (εμβολον), der metallene Schnabel eines Schiffes, embolum navis aheneum, Petron. 30, 1.
rōstrātus , a, um (rostrum), mit einem Schnabel-, mit einem Haken-, mit einer krummen Spitze u. dgl. versehen, geschnäbelt, vorn gekrümmt, Schnabel-, Haken-, falx, Colum.: vectis, Plin. – bes. von den ...
κρέξ , κρεκός, ἡ , ein Vogel von der Größe des Ibis, mit spitzigem, sägeförmig eingeschnittenem Schnabel, Her . 2, 76; man betrachtete ihn als eine üble Vorbedeutung für Neuvermählte; vgl. Ar. Av . 1138; Arist. H. ...
γρύψ , γρῡπός, ὁ , der Greif (vgl. γρυπός , nach dem Schnabel benannt), ein fabelhafter Vogel, Her . 3, 116 u. öfter, der ihrer als Wächter der Goldgruben u. ihres Kampfes mit den Arimaspen erwähnt; vgl. Aesch. Prom ...
κάπτω , s. ΚΑΠΩ , happen, schnappen, bes. von Thieren, den Mund od. Schnabel öffnen u. gierig zuschnappen, u. Essen u. Trinken hastig herunterschlucken, χανδὸν ἐσϑίω , Eust .; von Vögeln, ἐμπίδας Ar. Av . 245; Arist ...
ῥύγχος , τό , die Schnauze, der Rüssel, nach Ath . III, 95 d eigtl. von Schweinen; auch von Vögeln der Schnabel, Ar. Av . 348 u. öfter; u. überh. das Gesicht, ...
solistimum ( solistumum , sollistimum ) tripudium , in der ... ... günstiges Wahrzeichen, wenn die Weissagehühner so gierig fraßen, daß ihnen die Speise aus dem Schnabel auf die Erde fiel, solistim. tr., Cic. de div. 1, ...
κολάπτω , schlagen auf Etwas; von den Vögeln, mit dem Schnabel, Arist. H. A . 9, 1; ᾠά , aufschlagen, Anaxil. Ath . XII, 548 c; – bes. durch Schlagen ausdödlen, eingraben , vom Steinmetz, meißeln, einmeißeln ...
σάμαινα , ἡ , ein samisches Schiff, dessen eigenthümliche Banart darin bestand, daß der Schnabel wie ein Schweinsrüssel aufgebogen war; Her . 3, 59; Plut. Pericl . 26.
ὑό-πρωρος , mit einem Schiffsvordertheile oder Schnabel, der wie ein Schweinsrüssel aufwärts gebogen ist, Beiwort eines samischen Schiffes, s. σάμαινα ; Her . sagt 3, 89 von diesen Schiffen νηῶν καπρίους ἐχουσέων τὰς πρώρας . Dah. ...
ὀξύ-στομος , mit spitzem, scharfem Schnabel; γρύπας Aesch. Prom . 805; μύωψ 667, wie ἐμπίς Ar. Av . 244; auch μάχαιρα , mit scharfer Schneide, Eur. Suppl . 1205.
ἐπί-γρῡπος , etwas eingebogen, πρόςωπον , vom Schnabel des Ibis, Her . 2, 76; bes. von der Nase, Plat. Euthyphr . 2 b Phaedr . 253 d u. Folgde, z. B. Arist. ...
τανυ-χειλής , ές , mit langen Lippen, langem Schnabel, Rüssel; μέλισσαι , Qu. Sm . 3, 221; ὄρνιϑες , 5, 12.
πυῤῥο-κόραξ , ακος, ὁ , eine Rabenart mit röthlichem Schnabel, Plin. H. N . 10, 48.
Buchempfehlung
Im Dreißigjährigen Krieg bejubeln die deutschen Protestanten den Schwedenkönig Gustav Adolf. Leubelfing schwärmt geradezu für ihn und schafft es endlich, als Page in seine persönlichen Dienste zu treten. Was niemand ahnt: sie ist ein Mädchen.
42 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro