selbst , I) als Pronomen definitum: ipse. – ... ... , memet od. memet ipsum. – von selbst, durch sich selbst, ipse od. meā, tuā, suā ... ... nihil eo viro est humanius. – das Selbst (Ich). mein besseres Selbst (Ich), s. »ich«. – II ...
Weg , der, via (die Bahn, auf der man geht. und das Gehen selbst; daher auch bildl., die Bahn, die man einschlägt, um zu einem Ziel zu gelangen). – iter (der Gang, den man nach einem Orte bin macht, ...
pte , enclit. (synk. aus pote), bezieht das Prädikat bloß auf das Selbst einer Person u. wird den Pronomina poss. u. pers. im Abl. (im alten Latein auch in anderen Kasus) durch alle genera beigefügt, ...
... ; illa (jene); ipsa (sie selbst). – b) in der Anrede für die zweite Person: tu. ... ... illi od. illae (jene); ipsi od. ipsae (sie selbst). – Doch stehen diese Pronomina im Latein. nur dann, wenn auf ...
met , eine Anhängesilbe an die substantiv., selten an die adjektiv. ... ... Pronomina person. u. an die Pronomina possess. angehängt, um unser selbst, eigen auszudrücken, egomet, Ter.: memet, Cic.: tutemet, Lucr.: ...
ἆ , Ausruf des Staunens, ha! Uebrigens ist der Accent und selbst der Spiritus in diesen Interjectionen unsicher und die Gramm. stimmen in ihren Angaben darüber nicht überein. Sonst ist ἁ der dor. Artikel = ἡ , – ἅ neutr . ...
wir , nos. – wir selbst, nos ipsi; nosmet ipsi; die wir, qui (mit der ersten Pers. Plur. des Verbums).
Wort , I) Redeteil u. (bes. der Plur. »Worte«) Rede selbst: vocabulum (das Wort als durch Laute ausgedrückte Bezeichnung eines Gegenstandes, die Benennung; Plur. vocabula = »die Wörter« als Bestandteile der Sprache). – verbum (das Wort ...
... und meton. als vorzüglicher Teil = das Ganze, Mensch oder Tier selbst, bes. beim Zählen und bei Abteilungen, endlich auch, sofern der Kopf als Sitz des Lebens gedacht wird, = Leben selbst). – cacumen (der höchste Punkt einer Sache, z.B. ...
Mund , os (als Öffnung, durch die die Stimme hervorgeht ... ... bl. rictus (längliche od. runde Öffnung des Mundes od. der geöffnete Mund selbst). – hiatus oris, auch bl. hiatus (länglichrunde Öffnung des Mundes ...
... bes. bei einem Einwurfe, den man sich selbst macht). – sed (bei Übergängen, wenn die Rede schnell abgebrochen ... ... soviel davon, sed haec hactenus], u. bei Einwürfen, die man sich selbst macht). – sed tamen. verumtamen (um die unterbrochene Rede wieder ...
Wahl , I) die Handlung des Wählens: delectus. electio ( ... ... (zu einem Amt). – cooptatio (die Wahl eines Kollegen von dem Kollegium selbst; vgl. »erwählen« den genauern Untersch, der Verba). – ratio ( ...
Satz , I) Ansatzzum Sprung, auch Sprung selbst: impetus (der Ansatz). – saltus (der Sprung). – einen S. tun, impetum sumere (einen Ansatz nehmen); saltum dare. salire (springen): einen S. in die Höhe tun, in ...
wahr , verus. – sincērus (nicht erkünstelt, aufrichtig); ... ... echt, z.B. Stoicus: u. ironia). – ipse ( selbst , in eigener Person. z.B. ipse populus Romanus). – w. ...
mein , meus (Ggstz. tuus, suus). – In jedem Falle, wo die Beziehung des Gegenstandes zu der Person eine natürliche und von selbst verständliche ist und kein Gegensatz zu Dingen, die andern gehören, stattfindet, bleibt ...
Neid , invidia (im allg., sowohl im aktiven Sinne als ... ... giftige Neid, die Scheelsucht). – malignitas (der Neid, der keinem als sich selbst etwas Gutes gönnt, die Gehässigkeit). – obtrectatio (der Neid, sofern er ...
brav , bonus (in allen Beziehungen; selbst = »tapfer« im Ggstz. zu ignavus). – egregius (trefflich in seiner Art). – probus (rechtschaffen, bieder). – fortis. strenuus (ersteres persönlich tapfer, ohne je Gefahr zu scheuen, letzteres unser ...
Glut , ardor (die brennende Hitze, die Glut eines feurigen oder in Feuer stehenden Körpers, auch das Feuer selbst; uneig. auch von der G. der Augen). – fervor (Hitze in noch höherem Grade, bis dahin, wo sie sich durch Zischen ...
Puls , arteriarum oder venarum pulsus (das Schlagen der Adern ... ... , vegetior: schwächerer, languidior). – arteriae oder venae (die Pulsader selbst). – der P. geht (schlägt) unaufhörlich, venae micare non desinunt: ...
lēna , ae, f. (leno), I) die Kupplerin ... ... lockend, reizend, natura quasi sui lena, buhlt gleichs. mit sich selbst, Cic.: caro quasi lena vitiorum, Ambros.: vox sua lena fuit, Ov ...
Buchempfehlung
Die keusche Olympia wendet sich ab von dem allzu ungestümen jungen Spanier Cardenio, der wiederum tröstet sich mit der leichter zu habenden Celinde, nachdem er ihren Liebhaber aus dem Wege räumt. Doch erträgt er nicht, dass Olympia auf Lysanders Werben eingeht und beschließt, sich an ihm zu rächen. Verhängnisvoll und leidenschaftlich kommt alles ganz anders. Ungewöhnlich für die Zeit läßt Gryphius Figuren niederen Standes auftreten und bedient sich einer eher volkstümlichen Sprache. »Cardenio und Celinde« sind in diesem Sinne Vorläufer des »bürgerlichen Trauerspiels«.
68 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro