verlangen , I) v. intr. nach etwas verlangen: appetere od. (stärker) expetere alqd. – mich verlangt nach etwas, alqd concupisco (ich begehre etwas); alqd desidero (ich sehne mich, habe Sehnsucht nach etw.). – ...
Verlangen , das, I) innerer Trieb, Neigung: appetitio. ... ... ). – desiderium (das sehnliche Verlangen, die Sehnsucht); alle: nach etwas, alcis rei. – ... ... alcis rei desiderio incendi: V. nach etwas haben, tragen, s. verlangen no. I. – mit ...
nur , I) zur Angabe der Beschränkung: modo (subjektiv = »um nicht mehr zu sagen, zu verlangen etc.«, z.B. quamquam quis ignorat, qui modo umquam mediocriter res istas scire curaverit?). – tantum (objektiv = »nur so viel u. ...
2. volo , voluī, velle (altind. vrnāti, er wählt, wünscht, váraṇam, das Wählen, Wünschen, griech. ελδομαι, verlangen, ελδωρ, Wunsch, ahd. wëllan, nhd. wollen), willens ...
1. aveo ( haveo ), ēre (vgl. altind. ávati ... ... , Gönner, griech. ἀΐτης, Freund, Geliebter), begierig sein, heftiges Verlangen tragen, absol., animus atque aures avent avide, lauern gierig, ...
... zürnt«), etw. begehren, nach etw. verlangen (das Verlangen hegen od. tragen, nach etw ... ... cupere et optare, ut quam saepissime peccet amicus, das Verlangen und den Wunsch zu hegen, daß usw., Cic. de amic ...
... ), etw. haben wollen, ausbitten, verlangen, fordern, I) im allg.: a) v. Pers.: ... ... 450. – F) forschen, fragen, etwas zu wissen verlangen, causas, Verg.: quae sit sententia, posco, Verg. – G ...
... etw. fahnden, mit Eifer, Verlangen nach etw. greifen, haschen, schnappen, auf etw. ... ... A) im allg., eifrig nach etw. streben, verlangen, trachten, auf etw. passen, etw. ...
... etwas als Handlung, z.B. cognitionis). – appetitus (das Verlangen als Zustand, bes. der Trieb der Tiere, der Instinkt). ... ... (das innere Gefühl, z.B. amandi). – desiderium (das sehnliche Verlangen nach etwas). – edler T., virtus: ein heißer ...
libet u. lubet , buit u. bitum est, ēre (zu altind. lúbhyati, er empfindet heftiges Verlangen, gotisch liufs, ahd. liob, lieb), es beliebt, ...
proco , āre, u. procor , ārī, fordern, verlangen, α) Form proco, Liv. Andr. tr. 14; vgl. Varro LL. 7, 80. Fest. 249 (a), 4. Paul. ex Fest. 224, 17. ...
Wunsch , optatio (das Wünschen). – optatum (das Gewünschte ... ... desiderium (das Bedürfnis, z.B. desideria militum). – voluntas (Wille, Verlangen). – votum (der infolge eines Gelübdes ausgesprochene Wunsch; dann übh. der ...
libīdo (lubīdo), inis, f. (libet), Lust, Gelüste, Trieb, Reiz, Verlangen, Begierde, Wille, Belieben (wo dieses ohne vernünftige Überlegung gedacht wird), I) im allg.: ad libidinem, nach Belieben, ganz willkürlich, Cic.: ...
ex-peto , īvī, ītum, ere, I) ... ... erreichen suchen; dah. etw. erstreben, begehren, nach etw. Verlangen tragen, mit Verlangen trachten, etwas wünschen, verlangen, fordern, 1) im allg.: a) v. Pers.: ...
... des Körpers Empfindungen, bes. Freude u. Verlangen, zu erkennen geben, sich freudig od. verlangend gebärden, ... ... ganzes Dichten und Trachten auf etwas richten, ganz von dem Verlangen beseelt sein, das lebhafte Verlangen haben, seine größte Lust daran haben, ...
ar-rogo (ad-rogo), āvī, ātum, āre, I) von rogo = langen, verlangen: A) sibi alqd, sich etw. Fremdes, einem nicht Angehörendes aneignen, zuschreiben, anmaßen, für sich in Anspruch nehmen, mihi ...
avideo , ēre (avidus), a) heißes Verlangen tragen = wagen, m. Infin., Auct. itin. Alex. 50 (114) cod. Ambros. u. Gloss. – b) = ἀπληστεύομαι, heißhungerig sein, Gloss. – Nbf. ...
Geisel , als Unterpfand dienende Person, obses. – Geiseln geben, ... ... absol. od. jmdm., alci: von jmd. sich G. geben lassen, verlangen, empfangen, obsides exigere ab alqo; obsides alci imperare; obsides accipere ab ...
orexis , is, Akk. im u. in, f. (ορεξις), das Verlangen, der Appetit, Iuven. 6, 428 u. 11, ...
... mit folg. Infin. od. Acc. u. Infin., verlangen, erwarten, auch sich bestreben, suchen, wollen, Lust ... ... . Quinct. 86. – e) absol.: de colloquio, eine Unterredung verlangen, Caes.: ab senatu de foedere, beim S. ...
Buchempfehlung
Libretto zu der Oper von Anton Schweitzer, die 1773 in Weimar uraufgeführt wurde.
38 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro