heimlich , s. geheim. – Heimlichkeit , s. Geheimnis.
cēlo , āvī, ātum, āre (v. cēla, der Urform v. cella, verwandt mit clam, heimlich, occulo, ich verberge, ahd. helan, ›hehlen‹, verbergen), hehlen, verhehlen = verheimlichen, verbergen, a ...
... vgl. coram, palam), verhohlen, heimlich, insgeheim (Ggstz. palam), I) Adv., clam et palam ... ... clam fuit esse deum, Sedul. 3, 273. – II) Praep., heimlich vor jmd., hinter jmds. Rücken, ...
1. fūror , ātus sum, ārī (fur), I) stehlen, heimlich entwenden, stibitzen, wegstibitzen, a) übh.: aliquid, Cic.: haec, quae rapuit et furatus est, Cic.: de proxima villula spirantem (glimmende) carbunculum, Apul.: pecuniam privatam ...
clepo , clepsī, cleptum, ere ( gotisch hlifan, griech. κλέπτω, vgl. Varr. LL. 7, 94), heimlich wegstehlen, mausen, altlat., ( alci) alqd, Gesetzformel ...
Dicta , ae, f. u. Dictē , ēs. f ... ... ;), ein Berg auf Kreta, auf dem nach dem Mythus Jupiter in einer Grotte heimlich geboren u. erzogen wurde, Plin. 24, 164. – Dav. ...
sē-dūco , dūxī, ductum, ere, beiseite führen ... ... ziehen, I) eig.: a) jmd., um mit ihm heimlich zu reden, alqm, Cic.: alqm blandā manu, Ov.: solum seorsum ab ...
ringor , gī, den Mund weit aufsperren, die Zähne fletschen, ... ... Pompon. com. 124. – II) übtr., grollen, unwillig sein, sich heimlich ärgern, Ter., Hor. u. Sen.
cēlātē , Adv. (celatus), heimlich, insgeheim, non cel., Amm. 14, 7, 21.
sub-lego , lēgī, lēctum, ere, I) unten auflesen, ... ... Brockensammler (analecta), Hor. sat. 2, 8, 12. – II) heimlich wegnehmen, stehlen, liberos parentibus, Plaut. rud. 749. – bildl., ...
... , Ov. – II) geheim, heimlich, quicum arcana, quicum occulta omnia, Cic.: arcana consilia, Liv.: ... ... J., Hor. – b) adv., arcānō, im Geheimen, heimlich, arcano tibi ego hoc dico, Plaut.: hunc (librum) lege ...
zuhören , audire. – auscultare (zuhorchen, heimlich u. öffentlich). – subauscultare (insgeheim zuhorchen). – attendere. attendere animum (aufmerken, Achtung geben). – jmdm. z., operam dare alci od. alcis sermoni (ihm seine Aufmerksamkeit schenken); audire ...
occultē , Adv. (occultus), verborgen, im verborgenen, insgeheim, heimlich (Ggstz. aperte, palam), Cornif. rhet., Cic. u.a.: per tramites occulte perfugere, Sall.: latēre, Cic.: ferre, verheimlichen, verhehlen, Ter.: dicere, ...
sub-mūto (summūto), āvī, āre, I) hin und wieder vertauschen, verba pro verbis, Cic. or. 93. – II) heimlich wechseln, -tauschen, submutasse et aliam posuisse ursam, Schol. Caes. Germ ...
cēlātim , Adv. (celatus v. celo), heimlich, insgeheim, Sisenn. 6. fr. 126 (bei Gell. 12, 15, 2). Apul. met. 4, 20.
Emissär , nuntius clandestinus (heimlich abgesandter Bote, um Nachrichten, Gerüchte auszustreuen). – emissarius (Spion).
surripio , ripuī, reptum, ere (sub u. rapio), heimlich wegnehmen, -entziehen, -entwenden, I) eig.: puerum, Plaut.: pallam, Plaut.: multos libros (aus einer Bibliothek), Cic.: scyphum aureum, Suet.: vasa ex privato sacra, ...
sub-traho , trāxī, tractum, ere, I) hervorziehen unter ... ... , 9. – II) unter der Hand-, nach und nach ( heimlich ) entziehen, -entreißen, -entfernen, A) eig ...
benehmen , I) v. tr. demere. adimere. – auferre ... ... eripere (entreißen, gewaltsam wegnehmen). – detrahere. subtrahere (entziehen, subtr. heimlich). – privare alqm alqā re (berauben). – intercludere. praecludere ( ...
... prägn., in bezug auf den Charakter, versteckt, heimlich, v. Pers., Cic. u, a.: m. Genet., odii, Tac.: consilii, heimlich einverstanden, Tac. – II) subst.: 1) ... ... per occultum, Tac., im verborgenen, im geheimen, heimlich.
Buchempfehlung
Der junge Chevalier des Grieux schlägt die vom Vater eingefädelte Karriere als Malteserritter aus und flüchtet mit Manon Lescaut, deren Eltern sie in ein Kloster verbannt hatten, kurzerhand nach Paris. Das junge Paar lebt von Luft und Liebe bis Manon Gefallen an einem anderen findet. Grieux kehrt reumütig in die Obhut seiner Eltern zurück und nimmt das Studium der Theologie auf. Bis er Manon wiedertrifft, ihr verzeiht, und erneut mit ihr durchbrennt. Geldsorgen und Manons Lebenswandel lassen Grieux zum Falschspieler werden, er wird verhaftet, Manon wieder untreu. Schließlich landen beide in Amerika und bauen sich ein neues Leben auf. Bis Manon... »Liebe! Liebe! wirst du es denn nie lernen, mit der Vernunft zusammenzugehen?« schüttelt der Polizist den Kopf, als er Grieux festnimmt und beschreibt damit das zentrale Motiv des berühmten Romans von Antoine François Prévost d'Exiles.
142 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro