relativ , a) in der Grammatik: relativus (z.B. pronomen): qui, quae, quod ad alterum aliquid refertur. – b) in der Philosophie: comparatus cum aliis od. cum ceteris od. cum reliquis (verglichen mit andern, mit ...
ūbi , Adv., archaist. cubi (Lokativform zum Relativ u. Interrogativ qui, quis), wo, I) eig.: a) übh.: velim ibi malis esse, ubi aliquo numero sis, quam istic, ubi solus sapere videare, Cic.: ubi ...
cūr , Adv. ( gotisch hwar, ahd. hwār, ... ... kar-hi, wann?), wozu = weshalb, warum, I) relativ: duae sunt causae, cur etc., Cic.: causa non est, cur, ...
tief , altus (was von der Oberfläche durch seine Höhe oder Tiefe abweicht, daher relativ »hoch« oder »tief«, z.B. aqua, flumen: u. radices: u. plaga). – profundus (tief in den Grund hineingehend, z.B. ...
heute , hodie. hoc die. hodierno die (am heutigen Tage). – ipso die (relativ, gerade an dem Tage; in Briefen, eo ipso die, cum haec scriberem). – bis auf heute, ad od. in hodiernum diem (ganz ...
... de) quānam re vivit? – b) relativ: quā re; unde (z.B. dare alci aliquid, unde ... ... B. wovon wird gesprochen? de quanam re sermo est? – b) relativ = von welchem, von welcher etc.: de quo, de qua etc ...
woran , I) fragend: (ex) quo? (ex) qua? ... ... quidnam impedit oder impedimento est? (was steht hindernd entgegen?). – II) relativ: in quo od. in qua od. in quibus (an ...
wovor , I) fragend: z.B. wovor bist du erschrocken? quānam re territus od. perterritus es? – II) relativ: ante quem, -quam etc. (vom Orte). – oder durch einen ...
Bezug , = Beziehung, w. s. – in bezug auf, s. (in) betreff. – bezüglich , s. relativ. – Adv. auch = in bezug auf, s. (in) ...
worin , I) fragend: in quo? in qua? in quibus? – ubi? – II) relativ: in quo, in qua, in quibus.
morgen , Adv. cras. crastino die (am morgenden Tage in der Gegenwart). – postero od. insequente die. postridie (relativ, am folgenden, in der Zeit des Erzählten morgenden Tage). – In Briefen ...
worauf , I) fragend: quonam? quānam? etc. (oder ... ... ? (worauf hinaus? z.B. videamus quorsum hoc evadat). – II) relativ: in quo, in qua, in quibus oder je nach dem Verbum ...
so oft , ( Adv .), sooft ( Conjunction ),tam saepe. totiens (demonstrativ). – quotiens (so oft als, so oft, relativ). – Auch deutet der Lateiner eine oft wiederholte Handlung oder etwas, was oft ...
woraus , I) fragend: ex quonam? ex quanam re? – unde? (z.B. unde hoc colligis?). – II) relativ: ex quo od. ex qua od. exquibus. – ...
wonach , I) fragend: durch quis oder qui (in demselben Kasus, den das folgende Verbum erfordert). – II) relativ: ex quo; ex qua; ex quibus.
... worüber wunderst du dich? quamnam rem miraris? – II) relativ: de qua re; de quo; ob od. propter quam rem; cuius rei causā. – Ost das bloße Relativ ohne Präposition, z.B. die Sache, worüber ich unwillig bin, ...
ehemals , olim (einst = einmal, in der Vorzeit, vor ... ... ). – antea. antehac (vorher, früher, vordem u. zwar antea relativ = »vor jeder beliebigen Zeit«, antehac demonstrativ = »vor dieser gegenwärtigen ...
relātīvē , Adv. (relativus), beziehungsweise, relativ, Augustin. de trin. 5, 11 u. 12. Mart. Cap. 4. § 372.
worunter , I) fragend; z.B. w. zählst du mich? ... ... numero me habes? in quibusnam me numeras od. reponis? – II) relativ: inter quos, quas etc. – Auch mit dem Genet. quorum, ...
ὅπη , correlat . zu πῆ , und wie dieses auch ... ... geschrieben (s. πῆ ) ep. auch ὅππη , dor. ὅπα , relativ u. indirect fragend; 1) vom Ort; – a) wohin , nach ...
Buchempfehlung
Schon der Titel, der auch damals kein geläufiges Synonym für »Autobiografie« war, zeigt den skurril humorvollen Stil des Autors Jean Paul, der in den letzten Jahren vor seiner Erblindung seine Jugenderinnerungen aufgeschrieben und in drei »Vorlesungen« angeordnet hat. »Ich bin ein Ich« stellt er dabei selbstbewußt fest.
56 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro