träge , s. faul no. II.
Trage , ferculum.
feig , ignavus (träge aus Mangel an Mut, an Tapferkeit, bes. von Kriegern, Ggstz. fortis, strenuus). – iners (ohne Energie, Ggstz. fortis). – timidus (furchtsam, verzagt, Ggstz. fortis, audax). – s. Furcht, metus ...
... .: A) untätig, träge, langsam, a) übh.: pigrum est contractumque frigus, Sen.: ... ... , Ov.: annus, langsam vergehend, Hor. – aktiv, träge = träge machend, frigus, Tibull.: senecta, Tibull. – ... ... v. Gewässern, träge = fast gar nicht od. langsam fließend (vgl. Heß ...
dēses , sidis, (desideo) aus Mangel an Rührigkeit müßig, träge, untätig, lungernd, der Lungerer, desidem domi sedere, zu Hause lungern, Liv.: desidem regem inter sacella vitam acturum, Liv.: ut eum splendidum atque hilarem potius quam ...
pigrē , Adv. (piger), verdrossen, träge, lässig, mit Unlust, langsam, nicht so schnell, surgit humo pigre, Ov. met. 2, 771; p. ac segniter agere, Colum. 7, 5, 3: p. ex Macedone ac libero in Persicam ...
reses , idis (resideo), I) sitzen geblieben, zurückgeblieben, ... ... , unverdaulich, Varro: aqua, stehendes Wasser, Varro. – II) träge, untätig, unbeschäftigt, eum residem tempus terere, Liv.: populi resides, ...
pigro , āvī, āre (piger), verdrossen-, träge-, säumig sein, Acc. tr. 267 Lucr. 1, 410: m. folg. Infin., Acc. tr. 294.
sēgnis , e (aus *sēq-ni-s zu griech. ἦκα, ἤκιστος, attisch ἥκιστος), schwerfällig, schläfrig, träge, langsam, laß (Ggstz. promptus, industrius), a) absol.: ...
lassus , a, um ( aus *lad-tos zu Ϝlad-, nachlassen; vgl. griech. ληδειν, träge sein), laß, matt, müde, körperlich od. geistig abgespannt, a) v. leb. Wesen: viator, Catull ...
marceo , ēre (vgl. altind. marká-h, Hinsterben, ... ... . Claud. – II) übtr., welk-, schlaff-, matt-, kraftlos-, träge sein, vor Alter, Ov.: vom Schwelgen, marcent luxuriā, ...
sōcors , cordis (v. sē, ohne, u. cor), geistig träge, stumpfsinnig, I) = beschränkten Geistes, geistesschwach, einfältig, Cic. u.a.: ingenio socors, Liv. epit.: Compar. in Sidon. epist. 5, ...
pigreo , ēre (piger), verdrossen-, träge sein, Acc. tr. 31: m. folg. Infin., Enn. ann. 425.
īgnāvo , āre (ignavus), träge-, mutlos machen, Acc. tr. Aen. 9 R 2 .
... 15, 7. p. 173 Schenkl. – II) aktiv = träge machend, frigus, aestus, Ov.: dolor, Plin.: dah. ... ... 961;γος λογος), Vernunftschluß von dem Verhängnisse, der die Menschen träge machen muß, Cic.: so auch genus interrogationis, ...
untätig , segnis (schläfrig, unt. aus Hang zur Bequemlichkeit). – ignavus (lässig, ohne Trieb zum Handeln). – iners (träge u. schlaff, unt. aus Mangel an Luft od. Kraft zum Handeln). ...
flaccus , a, um ( aus *mlākos, vgl. griech. βλάξ, βλακός, schlaff, träge), I) welk, schlapp, auriculae, Varro r. r. 2, 9, 4. – II) prägn., welke-, schlappe Ohren habend, ...
im-piger , gra, grum (in u. piger), unverdrossen, nicht träge, rastlos, rüstig, rührig, equus, Hor.: ingenium, Sall.: militia, Liv. – in scribendo, Cic.: ad labores belli, Cic.: in itineribus, Cic.: manu, Tac. ...
re-pigro , (āvī), ātum, āre, I) träge machen, uxoris Cyllenius fotibus repigratus, Mart. Cap. 1. § 35: Partiz. im Kompar., repigratior, Mart. Cap. 1. § 36 Eyss. (Kopp falsch repigrior). – ...
ferculum u. fericulum , ī, n. (fero), die Trage, das Traggestell, a) zum Tragen der spolia opima, der Trophäen u. der Beute bei Triumphzügen, Liv. 1, 10, 5. Suet. Caes. ...
Buchempfehlung
Die ersten beiden literarischen Veröffentlichungen Stifters sind noch voll romantischen Nachklanges. Im »Condor« will die Wienerin Cornelia zwei englischen Wissenschaftlern beweisen wozu Frauen fähig sind, indem sie sie auf einer Fahrt mit dem Ballon »Condor« begleitet - bedauerlicherweise wird sie dabei ohnmächtig. Über das »Haidedorf« schreibt Stifter in einem Brief an seinen Bruder: »Es war meine Mutter und mein Vater, die mir bei der Dichtung dieses Werkes vorschwebten, und alle Liebe, welche nur so treuherzig auf dem Lande, und unter armen Menschen zu finden ist..., alle diese Liebe liegt in der kleinen Erzählung.«
48 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Im nach dem Wiener Kongress neugeordneten Europa entsteht seit 1815 große Literatur der Sehnsucht und der Melancholie. Die Schattenseiten der menschlichen Seele, Leidenschaft und die Hinwendung zum Religiösen sind die Themen der Spätromantik. Michael Holzinger hat elf große Erzählungen dieser Zeit zu diesem Leseband zusammengefasst.
430 Seiten, 19.80 Euro