... ohne Energie, untüchtig, faul, bequem, ein Faulpelz (Taugenichts), 1) eig.: a) im ... ... 15, 7. p. 173 Schenkl. – II) aktiv = träge machend, frigus, aestus, Ov.: dolor, Plin.: ... ... ), Vernunftschluß von dem Verhängnisse, der die Menschen träge machen muß, Cic.: so auch genus interrogationis ...
τέμενος , εος, τό , ein ausgesondertes Stück Land, besonders ein Tempelbezirk eines Gottes und ein einem Fürsten von Staats wegen gegebenes, ... ... wegen welcher Form der Vers eine Diple trage. Der Widerspruch ist nur scheinbar; in seiner er sten Ausgabe ...
... ., I) der Kenner, d.i. ein röm. Bürger in einem fremden Lande, der einen andern kennt und ihm ... ... d.h. daß er röm. Bürger sei u. seinen Namen mit Recht trage, der Identitätszeuge, Cic. II. Verr. 1, 13; ...
... und lustig, herrlich und in Freuden leben, ein prunkvolles, vornehmes Leben führen; ἐν ταῖς ἐσϑῆσιν , Isocr . 2 ... ... d; αἰχμάλωτον οὖσαν τρυφᾶν , Dem . 19, 197; auch = träge sein, Plat. Lach . 179 d; οἱ τρυφῶντες καὶ ἀδύνατοι ...
... Zusatz zum Hauptsatze, der sich in ein Nomen im Abl. mit einer Präposition auflösen läßt. Dann wird der Infinitiv ... ... durch quod zu geben. Hierher gehören besonders die Redensarten: es ist ein od. kein Grund vorhanden , est (habeo), non est, ... ... im Lateinischen quod steht, wenn ein hinzutretender Umstand schon als faktisch vorausgesetzt wird, ut dagegen, ...
... . qu. 4. praef. §. 10: pedem opponere alci, jmdm. ein Bein stellen (= jmdm. zu schaden, jmd. zu stürzen suchen), ... ... Ruderer, Plaut. Men. 350. – g) die Trage an einer Sänfte, veteris grabati, Catull. 10 ...
dumm , stolidus (einfältig). – stultus ... ... s. d. – gar nicht d., non absurdus ingenio: dumm und träge, iners: kein d. Kopf, ingenium haud absurdum: ein d. Stolz, superba stultitia: du bist nicht d., haud stulte ...
... aura, subito, hebe mich auf, trage mich, Ov. – b) im obszönen Sinne: α) ... ... ) absol.: velut imperio aut ratione per vices subeunt (elephanti), treten ein, lösen sich (im Angriff) ab, Plin. 8, 23. – ...
... – c) der Tätigkeit nach, stumpf, träge, schwerfällig, ohne Geschick, α) v ... ... volunt, Ps. Sall. – v. Geisteskräften, hebes memoria, ein schwaches Gedächtnis (Ggstz. mem. acris, ein starkes G.), Cic. de or. 2, 357. – v. ...
... Infin., ich habe Neigung, -Lust, trage Verlangen zu usw., Ov. u.a. Dichter (vgl. Ruhnken ... ... Ereignisse), Curt.: non minor impetus fortunae, Iustin.: tanti belli impetus, ein so gewaltiger Kriegssturm, Cic. – / Dat. Sing. impetu, ...
... daß er ein röm. Bürger sei u. seinen Namen mit Recht trage) bezeugen, bescheinigen, cum eum Syracusis amplius centum cives Romani ... ... Richter od. einem andern Magistrate u. dgl. untersuchen, eine Untersuchung (ein Verhör) anstellen, Gericht halten, m. Acc., ...
... . – Wegen ἀργος in der Bed. träge, müßig spielt Mart. 3, 67, 10 mit dem Worte, indem er es für »träge Schiffer« setzt. – Dav. Argonautica , ōrum, n.. der Argonautenzug, ein Gedicht des Val. Flaccus.
... mit Gewalt warf er sich auf ein befreundetes Schiff, 8, 87; häufiger bei Sp ., vgl. Wessel. ... ... πόλιν Lucull . 6. – Dah. intransit., sich in einer Richtung, auf ein Ziel hinerstrecken , φέρειν ἐπί, ἐς, πρὸς ϑάλασσαν ... ... . – 4) tragen, ertragen, erdulden , einen Schmerz, ein Unglück u. vgl.; λυγρά Od ...
λέσχη , ἡ (λέγω) , 1) der ... ... εἰς οὓς συνιόντες διημέρευον , Phryn . in B. A . 21; ein Ort für Müssiggänger und träge Herumtreiber, eine Art Wirthshaus, wo dergleichen Leute auch übernachten konnten, οὐδ' ...
... Legg . IX, 855 b. Uebh. träge, oft seit Plat ., z. B. ἀργὸς τὴν διάνοιαν ... ... Legg . VII, 824 c; ebenso vom Gelde, das ungenützt da liegt, ein todtes Kapital, Dem . 27, 7; ἄργυρος καὶ χρυσός , ...
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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