249 Wer ist denn je allein! – Der Furchtsame weiß nicht, was Alleinsein ist: hinter seinem Stuhle steht immer ein Feind. – Oh, wer die Geschichte jenes feinen Gefühls, welches Einsamkeit heißt, uns erzählen könnte!
118 Was ist denn der Nächste! – Was begreifen wir denn von unserm Nächsten als seine Grenzen, ich meine das, womit er sich auf und an uns gleichsam einzeichnet und eindrückt? Wir begreifen nichts von ihm als die Veränderungen an uns , deren ...
93 Aber warum schreibst denn du? – A: Ich gehöre nicht zu denen, welche mit der nassen ... ... B: Und warum willst du sie loswerden? A: Warum ich will? Will ich denn? Ich muß – B: Genug! Genug!
... darfst wider aufleben; sieh da ist alles wieder, wie du es kanntest; denn das heißt Wieder-aufleben.« 7 Hochgeehrter Herr Justizrat! ... ... antworten: Es war einmal eine Prinzessin, die hieß Morgenschön oder so ähnlich; denn die Antwort würde ich selber gegeben haben, wenn ich die ...
... , wie wir heute sagen müssen, besiegelt wähnten. Denn ach! Es war viel Wahn dabei: jetzt noch leben jene Befürchtungen; ... ... auch nicht einmal das mehr in eurem Belieben steht, die Unwissenden zu spielen. Denn von jetzt ab wird das Ausland Zeuge und Richter im Schauspiele ... ... glatt werden sollte, als ob nichts geschehen sei. Denn wenn es unsere erste Sorge sein muß, daß das ...
Der Hammer redet Also sprach Zarathustra (II 460) ... ... Warum so hart! –« sprach zum Diamanten einst die Küchen-Kohle: »sind wir denn nicht Nah-Verwandte?« Warum so weich? O meine Brüder, also frage ich euch: seid ihr denn nicht – meine Brüder? Warum so weich, so weichend und ...
540 Lernen . – Michelangelo sah in Raffael das Studium, in ... ... ist dies eine Pedanterie, mit aller Ehrfurcht vor dem großen Pedanten gesagt. Was ist denn Begabung anderes, als ein Name für ein älteres Stück Lernens, Erfahrens, ...
307 Facta ! Ja Facta ficta ! – Ein Geschichtsschreiber hat ... ... dem, was wirklich geschehen ist, sondern nur mit den vermeintlichen Ereignissen zu tun: denn nur diese haben gewirkt . Ebenso nur mit den vermeintlichen Helden. Sein Thema ...
185 Bettler . – Man soll die Bettler abschaffen: denn man ärgert sich, ihnen zu geben, und ärgert sich, ihnen nicht zu geben.
... bestimmten Begriff zu verbinden suchte – denn ich fand viele entgegengesetzte Merkmale –, erkannte ich endlich, daß ... ... es von den Seltneren, Feineren und weniger Durchschnittlichen wahrgenommen wird. Denn diese urteilen: »Wir sind die Edleren! Es liegt mehr ... ... ist vollkommen in Ordnung, daß wir keine Religion unterdrückter arischer Rassen haben: denn das ist ein Widerspruch: eine ...
296 Das Duell . – Ich erachte es als einen Vorteil, sagte jemand, ein Duell haben zu können, wenn ich durchaus eines nötig habe; denn es gibt allezeit brave Kameraden um mich. Das Duell ist der letzte übrig ...
... wird zuallererst begreifen, daß er sich außerhalb der Moral stellen muß: denn die Moral war im wesentlichen auf das Entgegengesetzte aus, jene prachtvolle Entwicklung, wo sie im Zuge war, zu hemmen oder zu vernichten. Denn in der Tat konsumiert eine derartige Entwicklung eine solche ungeheure Quantität von Menschen ...
... noch Rechenschaft fordern, es sei denn im Namen Gottes. Insgleichen alle Gebote (Liebe): alles ist angeknüpft an ... ... habe mit ihren bescheidenen Tugenden. Man hat es zu teuer bezahlen müssen: denn sie haben die wertvolleren Qualitäten von Tugend und Mensch in Verruf gebracht, ... ... es zum Siege kommt, so tritt das zweite Element in den Vordergrund; denn dann hat das Christentum die Gesunden ...
... neuen Kolumbus, des deutschen Geistes – mutig fortgesetzt wird – (denn wir stehen immer noch in den Anfängen dieser Eroberung). In der alten ... ... Aber um so schlimmer sieht es schon mit den höheren Künstlern: gehen sie denn nicht fast alle an innerer Zuchtlosigkeit zugrunde? Sie ...
504 Versöhnen ! – Sollte es denn die Aufgabe der Philosophie sein, zwischen dem, was das Kind gelernt und der Mann erkannt hat, zu versöhnen ? Sollte die Philosophie gerade die Aufgabe der Jünglinge sein, weil diese in der Mitte zwischen Kind ...
320 Vom Wetter . – Ein sehr ungewöhnliches und unberechenbares Wetter macht die Menschen auch gegeneinander mißtrauisch; sie werden dabei neuerungssüchtig, denn sie müssen von ihren Gewohnheiten abgehen. Deshalb lieben die Despoten alle Länderstriche, wo ...
253 Augenschein . – Schlimm! Schlimm! Was man am besten, am hartnäckigsten beweisen muß, das ist der Augenschein. Denn allzuvielen fehlen die Augen, ihn zu sehen. Aber es ist so langweilig!
... zu zittern und den Brief jäh abzubrechen; denn es ist ein großer Streich auf mein Haupt gefallen, und die gemeinsamen ... ... alles in den nächsten Monaten zu tun habe! Schopenhauer lächelt ob dieses Stoßseufzers: denn was bringen wir Schächer mit unsrer polypragmosynê zustande! Und so lebe ...
... fertig ist, mein geliebter Freund; ich hatte immer meine Besorgnisse, denn ich ahnte, daß es ein mega biblion werde, und wußte, ... ... prangt und ergötzt mich. Es enttäuschte mich gleich in einer sehr angenehmen Weise, denn ich hatte mich ein wenig davor gefürchtet, als ob meine ...
158. An Peter Gast Tautenburg, Dienstag, 25. Juli 1882 Mein lieber Freund, so soll ich denn auch meine Sommer -Musik haben! – auf diesen Sommer strömen die guten Dinge herab, wie als ob ich einen Sieg zu feiern ...
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