Puder , für das Haar, um diesem eine andere Farbe zu ... ... damals an keiner Toilette von Bedeutung fehlen durfte, stäubte den Puder mittelst eines Beutels von gefaltetem Leder (Puderpuster) oder einer in den Puder getauchten Quaste, auf die Haargebäude, welche seine ...
Puder ( Haarpuder ), seiner, weißer, bisweilen wohlriechend gemachter Mehlstaub, womit man sonst ... ... hölzernen Boden verschlossenen Schlauches , durch welchen, wenn man ihn zusammendrückt, der Puder herausstäubt; od. der Puderquaste , einer großen Quaste mit langen, wollenen ...
Puder , seines weißes oder farbiges Mehl , womit man son st die Haare und Perücken bestreute (Haarpuder) , kam nachweislich im 15. Jahrh. in Italien , vielleicht schon früher in Ausnahme. Gegen das Ende des 16. Jahrh. führte ...
Puder , Pudern bezeichnet in der Gießerei das Einstauben der Sandformen. Es hat entweder den Zweck: 1. das Zusammenbacken von Teilen einer Sandform, die wieder getrennt werden müssen, zu verhindern, wozu man Ziegelmehl oder trockenen Sand verwendet, die aus einem Gazebeutel ...
Puder und Haarpuder heißt das feinste und möglichst getrocknete, weißeste Weizenmehl, mit welchem zufolge einer im 16. Jahrh. im Frankreich aufgekommenen und bei den mittlern und höhern Ständen bis gegen Ende des vorigen Jahrh. fast allgemein herrschenden Mode , das Haar selbst ...
1. Puder in't Haar un Lusen in de Bücks. ... ... 2. Wie du deinen Puder hältst, so halt' ich meinen. – Frischbier 2 , 3026. *3. Er hat Puder und Pfeffer bekommen. – Frischbier ...
Puder , seines Mehlpulver, vom 16. bis ins 19. Jahrh. zum Bestreuen der Haare gebraucht.
Puder , s. Poudre .
Der Puder , des -s, plur. car. aus ... ... nannte man fein gestoßenes Gewürz in Niedersachsen Puder, und eine gepuderte Suppe war alsdann eine gewürzte Suppe. Zu ... ... welches man zum Unterschiede von den vorigen Arten auch Haarpuder nennet. Nieders. gleichfalls Puder, Engl. Powder. Wir haben ...
Künstler: Gillray, James Entstehungsjahr: 1795 Technik: Farbradierung Epoche: Karikatur Land: England
4. Das Stirnhaar leicht mit Puder angegraut, Den Schopf gekrönt mit falscher Flechtenmasse, Ihr Fähnchen lang nachschleifend auf der Gasse, Bachstelzenhaft, mit zwitschernd hellem Laut; Zu jedem Mannsbild, das herüberschaut, Hinäugelnd, ob ein Netz sich werfen lasse, Nicht ...
Abeer , ein rother Puder aus der gepulverten Wurzel von Curcuma zedoaria u. Caesalpinia sappan , welchen die Hindu häufig in den Feiertagen des März umherstreuen.
Poudre (franz., spr. pūdr'), Pulver , Staub , Puder ; P. de riz , feinstes Reismehl , als trockne Schminke gebraucht. P. de Goa , Goapulver , s. Chrysarobin . Poudre B , das französische Vieille- Schießpulver ...
* Sister bi de Puder - Lade . – Dähnert, 361 a . Es ist eine Freundin gemeint, die bei Festen und Gastmahlen erbeten wird, alle nöthigen Kleinigkeiten zu besorgen und zu beaufsichtigen.
Poudre (frz., spr.- puhdr), Staub, Pulver , Puder . P. B., offizielle Bezeichnung des franz. Vieillepulvers (s.d.) für Gewehre (für Geschütze »B. C.«). P. de riz (spr. ri, »Reispulver«), als ...
Pudern , verb. reg. act. mit Puder bestreuen. Die Haare pudern. Eine Perrücke pudern. Daher das Pudern.
Poudre (fr., spr. Pud'r), Staub ; Pulver ; Puder .
Pflaume , Frucht des Pflaumenbaums , kommt in verschiedener Gestalt ... ... ( Kirschpflaume ), auf der andern der Abrikose ( Abrikosenpflaume ), hat sehr oft Puder , meist viel Saft u. Süßigkeit . Sie ist für die ...
Puderig , adj. et adv. mit Puder bestäubt. Sich puderig machen.
Kosmētik (grch.), Kunst , den Körper zu verschönern, durch künstliches ... ... Ersetzen einzelner Körperteile ( Haare , Zähne etc.), durch Putz, wohlriechende Wasser, Puder , Schminke etc. (kosmetische Mittel ). – Vgl. Bergmann ...
Buchempfehlung
Die neunzehnjährige Else erfährt in den Ferien auf dem Rückweg vom Tennisplatz vom Konkurs ihres Vaters und wird von ihrer Mutter gebeten, eine große Summe Geld von einem Geschäftsfreund des Vaters zu leihen. Dieser verlangt als Gegenleistung Ungeheuerliches. Else treibt in einem inneren Monolog einer Verzweiflungstat entgegen.
54 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro